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Längere AKW-Laufzeiten: Bayern und Hessen greifen nach Atom-Milliarden

Weitere Bundesländer schalten sich in die Debatte über Zusatzgewinne aus der Brennelementesteuer ein: Nach Baden-Württemberg wollen jetzt auch Bayern und Hessen von der Abgabe profitieren. Mit den Geldern soll die Energiewende gelingen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...717309,00.html
  1. #10

    Dann bitte auch den Dreck selber entsorgen!

    Es geht nicht, auf Kosten der Allgemeinheit, die Gelder einzustreichen und den Dreck dann nicht auf seine Kosten und in seinem Bundesland entsorgen zu wollen, wir haben hier nicht das Prinzip von St. Florian, der Schnellschuss, wie immer, "Söder`scher Wichtigmacher-Prägung" geht wie immer nach hinten los! Herr Söder sie haben es immer noch nicht gelernt: "vor dem Plappern das Hirn einschalten!"
  2. #11

    Stimmt. Bis auf einen Punkt.

    Zitat von Klo Beitrag anzeigen
    Es ist schon der Wahnsinn. Da stellen sich doch glatt jetzt die Länder mit AKWs hin und wollen einen Großteil des Geldes aus der Laufzeitverlängerung.....
    Warum nur 95%. 100%.
  3. #12

    100 % Zustimmung

    Zitat von Klo Beitrag anzeigen
    Es ist schon der Wahnsinn. Da stellen sich doch glatt jetzt die Länder mit AKWs hin und wollen einen Großteil des Geldes aus der Laufzeitverlängerung abschöpfen und die Beseitigung des Drecks sollen wieder mal andere zahlen. Stattdessen sollte man die zusätzlichen Gewinne beim Stromkartell zu 95% abschöpfen und damit endlich mal ein tragfähiges Endlagerkonzept im Bayerischen Wald erarbeiten. Das kostet nämlich noch zig Milliarden. Bayern, Baden-Württemberg und Hessen wollen zwar die Knete, aber den Dreck wollen sie nicht. Das ist schon dreist.
    Wir Norddeutschen waren viel zu lang die Deppen der Nation! Da wo der Atommüll produziert wird, sollte er auch endgelagert werden. Zunächst sollte der gesamte Zusatzgewinn abgeschöpft werden, um die Kosten für die Asse-Sanierung zu zahlen (das wird teurer als die gesamten geplanten Einnahmen der Bundesregierung). Anschließend darf nur dann weiterproduziert werden, wenn die Bundesländer bereit sind, den Müll in ihren Ländern endzulagern. Sicherheitsbedenken sind irrelevant, da es keine sichere Endlagerung gibt - weltweit gibt es noch nicht ein als sicher eingestuftes Endlager!!! Also kann man den Müll getrost auch oberirdisch hinter dem bayerischen Landtag oder in einem Granitstollen unterhalb des Regierungssitzes der Landesregierung von BW lagern!!!
  4. #13

    Atomkosten fast ein Drittel des gesamten Umwelt-Etats

    Das ist noch lang nicht alles.
    Schon der v. Pierer von Siemens wusste:
    Unsere Nuklearsparte macht 5% des Konzernumsatzes,
    aber 95% des Ärgers im Konzern.
  5. #14

    aw

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weitere Bundesländer schalten sich in die Debatte über Zusatzgewinne aus der Brennelementesteuer ein: Nach Baden-Württemberg wollen jetzt auch Bayern und Hessen von der Abgabe profitieren. Mit den Geldern soll die Energiewende gelingen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...717309,00.html
    Hallo,

    was für ein chaos und das innerhalb einer partei der CDU und das zeigt mir das frau merkel nichts im griff hat.
  6. #15

    Gute Lösung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weitere Bundesländer schalten sich in die Debatte über Zusatzgewinne aus der Brennelementesteuer ein: Nach Baden-Württemberg wollen jetzt auch Bayern und Hessen von der Abgabe profitieren. Mit den Geldern soll die Energiewende gelingen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...717309,00.html
    Dies ist endlich mal eine gute Nachricht. Die Regierung hatte beschlossen, daß die Abgabe der AKW's für alternative Energien freiwillig sein soll: damit soll der eigene Profit abgesichert werden - und auf diese Weise würde den neuen Projekten wohl nichts zugute kommen.
    Deswegen ist es genau richtig, wenn sich die Länder einschalten: die sind direkt mit der Problematik der Energieumstellung konfrontiert - und ein Anteil des Überschusses wäre hier genau richtig investiert.








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