Forum: Blogs
Kurztrip in die Ukraine: Die halbe Krim in hundert Stunden
Hier rostet die Schwarzmeerflotte, hier drängeln Touristen an die Strände von Jalta: Die Krim im Sommer, das ist ein Traum für Wanderer, ein Studienziel für Geschichtsinteressierte - und für Badegäste ein Dauerkarneval. Kann man das alles an einem verlängerten Wochenende sehen? Man kann!
http://www.spiegel.de/reise/europa/0...639719,00.html
- #1 14.08.2009 07:51 von
krim, liebenswert,wie die gesamte ukraine
schöner artikel.
vielleicht sollten wir unsere devisen/urlaub auf der krim anlegen statt in der türkei/tunesien etc.
so helfen wir den menschen an besten. - #2 14.08.2009 08:08 von
komischer Artikel
Ein komischer Artikel, wie so ziemlich das Meiste was der Spiegel über Russland verbockt.
Nur zur Information - nicht alle müssen dort auf Betonplatten ins Wasser steigen und leben in zerfallenen Häusern.
Auf der Krim gibt es auch sehr viel Wohlstand.
Haben Sie mal Jalta besucht? Passt Ihnen wohl nicht ganz für Propagandazwecke.
Die 20 Bildchen überzeugen zum Glück nicht. Zu viel Kritik gemischt mit offener Feindseligkeit.
Aber gut, so eine seriose Reportage leiße sich über jedes beliebeige Land machen:
Mir schweben vor: die Penner von Lübek, Aufnahmen von Ausländern und Polizei in Kreuzberg, ausgebrannte Autos, saufende Jugendliche auf dem Kiez, polnische Zigarettenhändler vor den Wohnsilos und eine Neonazi - Fahnenparade in Brandenburg als Krönung.
Jedes Foto sollte dann auch politisch sinnfrei kommentiert werden. Z.B. die Bundeskanzlerin hatte Saakaschwilli bei seinem Angriff unterstützt. - #3 14.08.2009 09:53 von
Unbekannte Ukraine
Ich war am letzten Wochenende für 3 Tage und 3 Nächte in Kiew - ganz spontan. Ohne eine genaue Vorstellung zu haben, was mich erwartet, Reiseführer erst im Flugzeug überflogen...
Und hatte am Sonntag den schönsten Stadtrundgang meines Lebens! Und der misst sich immerhin mit New York, Rom, Hong Kong, Paris, Vancouver, Berlin, Madrid und vielen anderen Metropolen. Ich behaupte nicht, dass Kiew die schönste Stadt der Welt ist - ist es nicht. Aber sehr angenehm, lebendig, und eben unerwartet schön :-) - #4 14.08.2009 10:04 von
- #5 14.08.2009 10:56 von
Anreise
Für Liebhaber und Leute, die mehr Zeit einpacken: Mit dem Zug anreisen! Ab Görlitz braucht man noch ungefähr einen halben Tag nach Lvov, und genau 24 Stunden dann nach Sewastopol, die Zugfahrt zwischen Lvov und Sewastopol war die bisher schönste meines Lebens! Es gibt sogar einmal täglich eine Fahrt von Breslau nach Lvov der ukrainischen Staatsbahn, der ist allerdings vergleichsweise preisintensiv (wegen Umspuren), dennoch ein Witz im Vergleich zu Schlafwagen hier.
- #6 14.08.2009 12:00 von
man solllte sich zeit nehmen
nicht zur saison dorthin fahren. saison, dann ist das dort fast wie auf malle. im juni ist es nicht ganz so heiß, vieles ist ruhiger. wenn ab september die ferienzeit vorbei ist, kann man dort auch noch viel erleben.
- #7 14.08.2009 18:52 von
100 Stunden sind gar nix.
Hach, da kommen Erinnerungen hoch.
Die Krim und die Ukraine in 100 Stunden ist ungefähr wie Europa in drei Tagen: Für den Popo.
Wer so was macht, dem entgehen so viele schöne Erlebnisse. Nachtzugfahrten mit trinkfreudigen Ukrainern und mit Bistrobedienungen, die einem zu fortgeschrittener Stunde mit den Fingern füttern.
Tage ohne Wasser in eigentlich offiziell noch geschlossenen Hotels in Feodosiya, für die man dann entschädigt wird, wenn man mit dem Bus an den hintersten Zipfel der Krim fährt, um dort in halbfertiggebauten Kernkraftwerken zu photographieren.
Tolle Tage im postsowjetischen KdF Surrogat (Touristencamp in Bachtschissarai), in der randvollen Kiewer Metro mit den dortigen Mädels kuscheln und ein paar Tage später dort die Brieftasche gestohlen bekommen, was wiederum interessante Einblicke in ukrainischen Amtschimmel (Miliz) gewährt.
So ein Urlaub ist auch nicht komplett, wenn man nicht in Jalta mitten im Bretterviertel im gepflegten Privathotel von zwei Sunnyboys unterkommt und dort lustige Abende mit den örtlichen Studentinnen verbringt. Ganz zu schweigen, daß man einfach einmal im Leben in Kiew von der Miliz bei der Paßkontrolle erpresst werden muß...
Auch nicht zu vergessen die Erleichterung, wenn man in Simferopol die McDonalds Toilette benutzen kann, nachdem man das örtliche Loch im Boden auf dem Bahnhofklo gesehen hat. Überhaupt ist aufs Klo gehen dort stets ein Abenteuer. Die Klopapierrolle aus Kiew steht hier heute noch als Andenken.
Wenn man dann zum Schluß noch mit neureichen Ukrainern samt sibirischer Schnellwechselschlampe (fragt nicht...) bis morgens um 5 Shisharauchen geht um am nächsten Tag total fertig nach Hause fliegen kann, DANN kann man sagen, man hat was erlebt. :) - #8 14.08.2009 23:03 von
Rott?
Entschuldigung, aber wo bitte sehen sie an der Russenflotte Rost und Rott? Die Dinger sind doch top in Schuss.
- #9 15.08.2009 00:15 von
100 stunden sind gar nix - allerdings sind sie das nicht!
Heh.. da hat arthur dental schon wesentlich mehr ins Schwarze getroffen, als der ursprüngliche Artikelverfasser.
Die aktuellen Top-Themen



