Forum


 

Kurzarbeit in Köln: Warum die Autokrise jetzt auch Ford erfasst

FordVorboten einer neuen Autokrise, oder nur vorübergehende Schwächephase? Der Autohersteller Ford will für sein Fiesta-Werk in Köln Kurzarbeit beantragen. Auch Opel hat die Produktion in Eisenach und Rüsselsheim zurückgefahren. Beide Hersteller sehen darin kein Drama - Experten schon.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...829553,00.html
  1. #20

    VW, Mercedes, BMW, Renault usw. geht es blendend, während Peugeot, Opel und Ford in der Krise sind. Die Gründe sind tatsächlich einfach: wenn man auf den asiatischen Märkten nicht präsent ist und dann auch noch Südeuropa wegen der Schuldenkrise wegbricht, sieht es dunkel aus. Das gilt vor allem von Produzenten, die stark im Kleinwagensektor aktiv sind, der in Südeuropa eine große Rolle spielt.
    Ich weiss, dass Opel wegen der Vorgaben aus Detroit gefesselt ist. Aber abgesehen davon muss man sagen, dass es sich um astreine Managementfehler handelt. Man hat die Firma eben falsch aufgestellt.
  2. #21

    VW, Mercedes, BMW, Renault usw. geht es blendend, während Peugeot, Opel und Ford in der Krise sind. Die Gründe sind tatsächlich einfach: wenn man auf den asiatischen Märkten nicht präsent ist und dann auch noch Südeuropa wegen der Schuldenkrise wegbricht, sieht es dunkel aus. Das gilt vor allem von Produzenten, die stark im Kleinwagensektor aktiv sind, der in Südeuropa eine große Rolle spielt.
    Ich weiss, dass Opel wegen der Vorgaben aus Detroit gefesselt ist. Aber abgesehen davon muss man sagen, dass es sich um astreine Managementfehler handelt. Man hat die Firma eben falsch aufgestellt.
  3. #22

    Taktische Wahlkampfhilfe...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er rechne jedoch damit, dass spätestens nach der Wahlentscheidung in Düsseldorf erneut über Werksschließungen diskutiert werde, sagte Dudenhöffer. "In Europa dürften vier Werke akut gefährdet sein."
    Kurzarbeit in Köln: Warum die Autokrise jetzt auch Ford erfasst - SPIEGEL ONLINE
    ...so geht es natürlich auch!
  4. #23

    Hat hier irgend jemand nicht mitbekommen das wir in der Marktwirtschaft leben, die kunden entscheiden was Sie kaufen und diese Kaufen das wo von sie sich angesprochen fühlen und was ihrem supjektiven gefühl entspricht für ihr Geld einen gegenwert zu bekommen.

    dazu kommt natürlich das wir uns bei autos in einem reifen markt bewegen, der mit maktsättigung verbunden ist und zusätzlich von singender Massenkaufkraft geprägt ist, dagegen gibt es aber ein Mittel, wenn Handy telefonieren immer noch so teuer wäre wie vor 15 Jahren, gebe es nach wie vor nicht soviele mit telefonen redende Menschen auf der straße, hier wurde alles immer günstiger.

    Autos für 4.000 € wären ein weg aus der Krise, wie gesagt die andere seite ist Überkapazität bei nachlassenden Interesse am Produkt, das neben dem Grund nachlassende massenkaufkraft, auch darin bestehen kann, das die Produkte aus Golfsburg den Massengeschmack am besten treffen oder vielleicht auch immer mehr menschen, carsharin möchten, aber kein eigenes auto, weil einen eigenen zug, ein eigenes Flugzeug, ein eigenes Schiff, kauft ja auch keiner, weil er damit mal ein paar stunden fährt, man verbringt mehr zeit im bett und vor dem eigenen fernseher als im eigenen auto.

    ich persönlich finde alle autos pott hässlich, ich halte sie für den falschen weg der Mobilität, für zu teuer und umweltzerstörerisch, deswegen habe ich mich konsequent für ein autofreies leben entschieden, entgegen den Postmaterialisten, die den wald retten wollen und energie sparen möchten und deswegen die dicken daimler und bmw schlitten fahren, schließlich hat man ja Harz IV geschaffen damit es weniger autos gibt.

    kürzlich habe ich noch mal über einen Morgan nachgedacht, aber autofrei ist besser.
  5. #24

    Aha

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Deutschland steht vor dem grossen Stellenabbau in der Autoindustrie.
    Bis 2019 werden schon auf Grund des Strukturwandels mindestens 120 000 Arbeitsplätze abgebaut.
    Trifft die Krise auch hart durch in Deutschland müssen 80 000 Arbeitsplätze zusätzlich abgebaut werden.
    und wer sagt das?
    Realistisch betrachtet ist Opel gefährdet, ebenso PSA und Fiat. Auch Renault steht nur dank Nissan ganz gut da. Halt alle die auf den europäischen Massenmarkt fokussiert sind. Da gibt es nicht nur Absatzrückgänge, sondern auch noch Koreanische Hersteller die ihre MArktanteile ausdehnen.
  6. #25

    Und

    Zitat von Direwolf Beitrag anzeigen
    und wer sagt das?
    Realistisch betrachtet ist Opel gefährdet, ebenso PSA und Fiat. Auch Renault steht nur dank Nissan ganz gut da. Halt alle die auf den europäischen Massenmarkt fokussiert sind. Da gibt es nicht nur Absatzrückgänge, sondern auch noch Koreanische Hersteller die ihre MArktanteile ausdehnen.
    damit sprechen Sie das Hauptproblem an.
    Nicht umsonst sieht M. Winterkorn in Hyundai die größte Herausforderung. Ich fahre seit 8 Monaten selbst einen und kann es nur bestätigen. Weniger Probleme als mit den 320 CDI.
    Und kostet ein Siebtel. Das liegt auch nicht an den Hungerlöhnen in Indien, denn bei nur noch 17% Lohnkostenanteil fressen die Frachtkosten diesen Vorteil weitgehend auf. VW will sich dem Kampf mit Baugruppenotpimierung stellen.
    Nouns can get compared too:
    Moron - bloody moron - american automotive manager


TOP



TOP