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Kurz vor Draghi-Ankündigung: Spanien profitiert schon jetzt vom EZB-Plan
dapdAnleger leihen Spanien wieder bereitwillig Geld - und zwar zu deutlich niedrigeren Zinsen als zuletzt. Offenbar profitiert das Land schon jetzt von dem geplanten Markteingriff der Europäischen Zentralbank. Deren Chef Mario Draghi will in Kürze Details des Programms bekanntgeben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...854283,00.html
- #1 06.09.2012 12:08 von
Spanien bleibt ole
darauf einen guten Rioja.
- #2 06.09.2012 12:11 von
Wenn die Finanzmärkte jubeln- jubelt der SPIEGEL.
Wenn die Finanzmärkte den Daumen senken- sind sie für den SPIEGEL "Spekulanten".
Und wer von "profitiert" spricht, wenn es um die Verschuldung von Staaten geht, der erklärt unbeabsichtigt, worum es in Wirklichkeit geht. WER hier profitiert und in wessen Diensten, vielleicht sogar unbewusst, die Medien hier seit Jahren stehen. - #3 06.09.2012 12:13 von
optional
Gut gemacht Draghi!
- #4 06.09.2012 12:15 von
- #5 06.09.2012 12:24 von
- #6 06.09.2012 12:34 von
Draghi´s Orakel
Wenn sich heute nach Draghi´s Auftritt manifestiert hat, was zu seinen Plänen spekuliert wird, dann werden alle europäischen Staaten -und D im besonderen- an der ausufernden Situation nicht solide wirtschaftender "Partnerländer" partizipieren. Indirekt geben wir durch die "Hintertür EZB" damit bereits das aus der Hand, wogegen in D selbst noch eine Verfassungs-Konformitäts-Klage läuft: Haushaltshoheit. Trotz aller Europa-Euphorie der letzten Jahrzehnte: dort wollten wir nie hin! Es wird Zeit das Thema zu beenden!
- #7 06.09.2012 12:48 von
Die EZB wird's schon richten...
Die Spekulationen wurden (bisher) auch schon abgesichert, nur dass jetzt die Renditen bedeutend niedriger sind.
Wucherzinsen von teilweise über 7% wird es nicht mehr geben. Und das ist gut so. Damit ist noch nicht garantiert, dass die Anleihen bei Fälligkeit auch pünktlich zurückgezahlt werden, aber doch deutlich realistischer als vorher. - #8 06.09.2012 13:18 von
Sie sind wohl Optimist!?
......die EZB wird gar nichts richten! Sie nimmt sich Kompetenzen, die ihr nach deutscher Interpretation von dem, was eine Notenbank tun sollte, nicht zustehen! Damit wird D immer weiter auf das dünne Eis gezogen. Die niedrigen Zinsen lösen das Problem nicht, sie verlängern nur das Leiden. Und wenn die Papiere nicht zurückgezahlt werden (können) hat man D da, wogegen sich die Kanzlerin eigtl. (noch) wehrt.......in der grenzenlosen Mithaftung!
Wir haben die Institution "Bundesbank" mit all ihren Aufgaben ja aus gutem Grund so konzipiert, wie sie heute besteht: aufgrund unserer Erfahrungen im letzten Jahrhundert! Genau das wird jetzt durch Europa ausgehebelt ........ und die meisten "Optimisten" merken das nicht früh genug! - #9 06.09.2012 13:40 von
An alle, die momentan meinen, die EZB würde tonnenweise "Geld drucken" müssen (Herr Schäuble z.B.): Kluge Leute haben genau diesen Effekt vorhergesagt. Es reicht die bloße Ankündigung der EZB, Staatsanleihen zu kaufen, schon räumen die ganzen Spekulanten das Feld, und Anleihen bekommen realistische Zinsangebote.
Wunderbar!
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