Forum: Blogs
Kurz vor der Papstwahl: Die Strippenzieher im Vatikan
REUTERSBenedikt XVI. hat sich zum letzten Mal Hunderttausenden Gläubigen gezeigt - hinter den Kulissen laufen schon die Vorbereitungen für die Wahl seines Nachfolgers. Mächtige Einflüsterer umwerben die Kardinäle, die im Konklave den neuen Papst bestimmen. Einblicke in die Welt der obersten Kirchenführer.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...-a-885777.html
- #1 27.02.2013 12:51 von
- #2 27.02.2013 12:55 von
Stellvertreter Petri
Es wäre eigentlich der Job von Gott oder Petrus, den Stellvertreter Petri hier auf Erden festzulegen. Sie müssen aber im Jenseits ziemlich beschäftigt sein, wenn sie diese wichtige Entscheidung, verantwortungsvoll in die Hände inkompetenter Personen legen.
Man sollte sich nicht allzusehr darüber wundern, dass es da nun auch menschelt. - #3 27.02.2013 13:33 von
Warum diese Eile bei der Papstwahl?
Warum diese Eile bei der Papstwahl? Sie ist höchst verdächtig
Je schneller das Konklave beginnt, desto größer und gewichtiger ist der kommunikative Vorsprung der Römer und Italiener gegenüber den Kardinälen aus der Weltkirche – aus Sao Paulo, Manila oder Dar-es-Salam.
Beginnt das Konklave so früh, dass sich die von fern Herangereisten nicht in aller Ruhe austauschen und gemeinsam für den Wahlprozess aufstellen können, führen die reaktionären Italiener das Kommando. Dies droht nun Wirklichkeit zu werden.
Wie wenig Benedikt XVI. von den Kirchen rund um den Globus hielt, machte er letztes Jahr deutlich: Im Frühjahrskonsistorium erhob er nur Italiener und Europäer zu Kardinälen. Das führte zu so viel Ärger, dass er im Herbst »notgedrungen« ein halbes Dutzend Kirchenmänner aus Übersee zu Kardinälen erhob.
Der neue Papst solle unbedingt vor Ostern gewählt sein, begründet Benedikt und der Vatikan die verdächtige Eile. Weshalb eigentlich? Ist es nicht wichtiger, dass die Papstwahl ohne Zeitdruck stattfindet – und am Ende mit Zweidrittelmehrheit einen wirklich kompetenten, dem »unmöglichen« Amt gewachsenen Kardinal ins Amt des Bischofs von Rom befördert? Papst-Rücktritt - Die neue Welt - #4 27.02.2013 13:36 von
Perspektive Vatikan 21
Mein Vorschlag wäre es, das Papstamt künftig durch Urwahl aller Gläubigen für eine Dauer von vier oder fünf Jahren zu besetzen. Eine einmalige Wiederwahl ist möglich; desgleichen eine Abwahl bei schweren Amtsverfehlungen mit einer qualifizierten Mehrheit (ob 2/3 oder 3/4 sei dahin gestellt).
Und wenn eine solchermaßen ins Amt gewählte geschiedene Päpstin ihre Kinder aus der Kita in der Sixtinischen Kapelle abholt, um mit ihrer lutherischen Amtsschwester zu einer Schwulentrauung zu eilen, DANN ist auch im Vatikan das 21. nachchristliche Jahrhundert angekommen. - #5 27.02.2013 13:37 von
- #6 27.02.2013 13:42 von
Schweizer Gardist
Auf Foto 2 erscheint es mir doch fast als würde einer den anderen fragen: "Wie heißt denn der süße Gardist mit der schicken bunten Uniform?"
- #7 27.02.2013 13:42 von
das
glaube ich nicht. die seilschaften und fraktionen innerhalb der Wahlberechtigten bestehen doch immer und werden nicht erst in rom gebildet. im übrigen kann man nur hoffen, dass ein strenger konservativer papst gewählt wird, der die beschlüsse des unseligen 2. VK zurücknimmt. diese konzil war nämlich verantwortlich für den niedergang der kath. kirchje in europa.
- #8 27.02.2013 13:43 von
Versteh ich nicht
- #9 27.02.2013 14:12 von
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

