"Der Aufschwung könnte Präsident Obama im Wahlkampfendspurt nützen." Ein Schelm, wer dabei an Hofberichterstattung denkt?
REUTERSDie US-Wirtschaft ist im dritten Quartal um zwei Prozent gewachsen, mehr als von Experten erwartet. Analysten sprechen von "ziemlich guten Zahlen". Der Aufschwung könnte Präsident Obama im Wahlkampfendspurt nutzen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-863676.html
"Der Aufschwung könnte Präsident Obama im Wahlkampfendspurt nützen." Ein Schelm, wer dabei an Hofberichterstattung denkt?
..kenne auch einige internationale Experten - she sie jeden Tag im Fernsehen - reden seit fast zwei Jahren von Krise. und das war´s dann schon.....
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Köstlich diese bestellten Zahlen zur Wahl und wie gut, daß nächste Woche, vier Tage vor der Wahl die aktuelle Arbeitslosenstatistik herauskommt: Begeisterungsstürme werden durch die USA angesichts der hinmanipulierten, guten Entwicklung rauschen.
Nach den Wahlen können die Statistiken dann wieder ein bißchen realitätsnäher gestaltet werden....
rabenkrähe
Geändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
Es kommen so oft widersprüchliche Meldungen zu diesem Thema. Eine sagt es geht aufwärts, die nächste behauptet das Gegenteil. Hier mal ein paar die ich auf die Schnelle finden konnte:
27. Sept. 2012 US-Wirtschaft wächst schwächer als erwartet - SPIEGEL ONLINE
11. Sept. 2012 iPhone: Neues Apple-Gerät könnte US-Wirtschaft ankurbeln - SPIEGEL ONLINE
27. Juli 2012 Schwaches Wirtschaftswachstum: US-Bürger konsumieren weniger - SPIEGEL ONLINE
Selbst wenn man die Meldungen glauben würde, kann von "nachhaltigem" Wachstum keine Rede sein. Die nächste, anders lautende Meldung folgt Bestimmt bald.
Wiederum gelingt es den Spiegel Redakteuren, Nachrichten aus den USA einseitig verzerrt darzustellen.
Im Gegensatz zum vorliegenden Artikel, ein paar Zitate aus der recht linken, absolut Obama-freundlichen Washington Post.
Schlagzeile: US Wirtschaftswachstum erreichte moderate 2 Prozent.
Aus dem Artikel: Selbst mit dem Zuwachs bleibt das Wachstum zu schwach, um Neueinstellungen Auftrieb zu geben.
Zitat: "Das Wachstum war etwas höher als wir befürchteten, hauptsächlich wegen eines starken Anstiegs bei den Ausgaben der Bundesregierung." (P. Ashworth, Chefökonom bei Capital Economics)
Das klingt im Spiegel-Artikel aber total anders. Wo klemmt's?
Mit anderen Worten, da fast 50% aller Ausgaben Washingtons auf Pump laufen, kann von realem Wachstum wohl keine Rede sein.
Diese Realität pass natürlich nicht ins Konzept des Spiegels. Man versucht schliesslich alles, um dem deutschen Publikum ein positives Bild von Obama zu vermitteln.Daher wohl das Bild "Obama im Wahlkampf" obwohl es nichts mit dem Thema Wirtschaft zu tun hat.
Realität ist leider, dass er in vier Amtsjahren so gut wie nichts zustande brachte, auf keinen Fall ein bedeutendes Wirtschaftswachstum.
Natürlich muss der Spiegel auch wieder Prognosen und Meinung in einen Nachrichtenartikel (siehe die Quelle cts/Reuters) einfliessen lassen. Kein Wunder, dass die deutschen Leser ein Bild von den Vorgängen in den USA haben, das wenig mit der Realität zu tun hat.
Die Realität ist aber hartnäckig - sie setzt sich am Ende doch durch.
Gerade noch rechtzeitig vor der Wahl macht sich Obama seine eigene Hausse mit fremdem Geld. Zweitgroesste Position in diesem mirakuloesen Anstieg:
Government Spending + 9.6 %.
U.S. Economy Currents - Seeking Alpha
Da das Geld noch nicht verdient worden ist, ist alles selbstredend schuldenfinanziert. So sieht verantwortliche Politk aus.
Der Artikel hat Fakten berichtet, leider nicht alle. Dank an "tailspin"#8 kommt auch hervor, dass die Regierung, insbesonders das Verteidigungsministerium massive Ausgaben gemacht hat, denn Ende Sept ist auch Jahresabschluss und da wird halt alles ausgegeben was unter eigener Verantwortung moeglich ist. Die neue Rechnung beginnt Oktober 1. Und ja, die Neuverschuldung fuers Jahr 2011/12 betraegt wieder ueber $ 1,000 Milliarden. Sicherlich, 2 % Wachstum ist besser als 1%, aber der natuerliche Bevoelkerungszuwachs braucht ca 2.5% fuer echt-No Zuwachs, und 23 Mio Arbeitslose/ Unterbeschaeftigte zeigen kein robustes Bild. Leider Karl