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Kurswende: Neuer RWE-Chef will keine Atomkraftwerke mehr bauen

DPADer künftige Chef des Energiekonzerns RWE setzt sich von seinem Vorgänger Jürgen Großmann ab: Peter Terium hat angekündigt, auch im Ausland nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren. "Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten", sagt der Niederländer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...839433,00.html
  1. #1

    Offensichtliches

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der künftige Chef des Energiekonzerns RWE setzt sich von seinem Vorgänger Jürgen Großmann ab: Peter Terium hat angekündigt, auch im Ausland nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren. "Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten", sagt der Niederländer.

    Neuer Chef von RWE will keine Atomkraftwerke mehr bauen - SPIEGEL ONLINE
    Entsprechend sieht der Mann allerdings aus in seinem Konfirmandenanzug. So könnte man sich auch einen Ausverkaufsorganisator von Schlecker vorstellen. Mit dem würde unsere Tina (There is no alternative) Merkel keine Probleme haben, selbst wenn sie den Drehstrom abschaffte.

    Kein Vergleich mit dem vollblütigen selbstbewußten Großmann. Der kannte sich sowohl in der Technik aus als auch in der Betriebswirtschaft und war noch in den verschiedensten Bereichen außerhalb der Energiewirtschaft höchst erfolgreich, während der farblose Terium gerade mal als Buch- und Steuerprüfer ausgebildet wurde.

    Glücklich, wer keine RWE-Aktien hat!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der künftige Chef des Energiekonzerns RWE setzt sich von seinem Vorgänger Jürgen Großmann ab: Peter Terium hat angekündigt, auch im Ausland nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren. "Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten", sagt der Niederländer.

    Neuer Chef von RWE will keine Atomkraftwerke mehr bauen - SPIEGEL ONLINE
    Ich frage mich unabhängig ob Ja oder Nein zur Kernkraft: Was hat sich am Risiko geändert?

    Zitat von Artikel Beitrag anzeigen
    Auch mit dem verstärken Bau von Solarkraftwerken dürfte Terium dem Energieriesen einen grüneren Anstrich verpassen
    Liebe SpOn-Redaktion, bitte unterlasst doch dieses Farbenspiel! Wenn die Solarkraftwerke wirklich "grün" angestrichen werden sollten, ist das ja ok, aber immer dieser Wink zu der Partei...
  3. #3

    Bravo RWE!

    Auch wenn der Gesinnungswandel anscheinend nur durch politischen Druck erreicht wurde. Der Konzern geht richtig damit um und setzt ein positives Zeichen! Daran können sich andere ein Beispiel nehmen,
  4. #4

    Das Risiko kann sich die Gesellschaft nicht mehr leisten, so wäre die Aussage korrekt gewesen.
    Sämtliche Folgekosten der Entsorgung und Endlagerung trägt nämlich das Steuer- und Verbrauchervieh, nachdem sich die Herren Manager und Vorstände goldene Nasen verdient haben.
  5. #5

    die Macht der Märkte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der künftige Chef des Energiekonzerns RWE setzt sich von seinem Vorgänger Jürgen Großmann ab: Peter Terium hat angekündigt, auch im Ausland nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren. "Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten", sagt der Niederländer.
    Neuer Chef von RWE will keine Atomkraftwerke mehr bauen - SPIEGEL ONLINE
    Nicht nur Staaten werden von Ratingagenturen in die Knie gezwungen - auch die verbohrtesten Atomfreaks. Terium sagt genau das, was die Ratingagenturen gesagt haben, als E.ON und RWE in englische Atommeiler investieren wollten. Weil das Risiko zu hoch ist, wollten sie beide Unternehmen in ihrer Kreditwürdigkeit herabstufen. Ist ja auch in Japan aktuell zu besichtigen: TEPCO ist finanztechnisch nur noch Ramschniveau.
  6. #6

    Typische verzerrte Zitat ""Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten". Im Artikel steht dass er das finanzielle Risiko nicht leisten will. Ist verständlich wo jeder Wutbürger jahrelange Planung über Nacht verwerfen kann, siehe Stuttgart-21 und seit Gestern Münchener-Flughafen. Wer soll sich noch trauen in Deutschland zu investieren.
  7. #7

    Gesinnungswandel?

    Zitat von 1420MHz Beitrag anzeigen
    Auch wenn der Gesinnungswandel anscheinend nur durch politischen Druck erreicht wurde. Der Konzern geht richtig damit um und setzt ein positives Zeichen! Daran können sich andere ein Beispiel nehmen,
    das zeugt nur davon das selbst bei einer so Industrie freundlichen
    Regierung sich nicht mal mehr die Industrie Aussichten auf langjährige
    Investitionssicherheit macht.
    Warum sollte sie auch.
    Die Energieversorger kommen auch so an ihre Gelder.
    Da wäre ich doch schön blöd, erst für ne Milliarde feinsten Beton und Stahl
    zu verbauen, den ich dann für noch ne Milliarde wieder abreissen kann.
    nur weil wir eine Kanzlerin haben die zeitweilig unter zyklischen Irritationen
    leidet. Nur weil ein paar Leute Aussterben gespielt haben.
    Das einzige was mich freut, auch die Aussterber werden die horrenden
    Energiekosten zu zahlen haben. Ein schwacher Trost
  8. #8

    Was soll man machen

    wenn ständig eine enteignungsgleiche Politik über einem Geschäftsfeld schwebt?

    Aus meiner Sicht kein Bravo, sondern ein bitterer Beigeschmack für die Politik, die nicht nicht nach Vernunft, sondern nach aktueller Strömung entscheidet.
  9. #9

    Verschiebung

    "Das finanzielle Risiko und die Rahmenbedingungen für Kernkraftwerke können wir uns nicht mehr leisten."
    Tja, jetzt können sich nur noch die Chinesen AKWs leisten und zwar mit dem Geld das wir denen für Solarzellen bezahlen.








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