Forum


 

Kurswende: Neuer RWE-Chef will keine Atomkraftwerke mehr bauen

DPADer künftige Chef des Energiekonzerns RWE setzt sich von seinem Vorgänger Jürgen Großmann ab: Peter Terium hat angekündigt, auch im Ausland nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren. "Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten", sagt der Niederländer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...839433,00.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der künftige Chef des Energiekonzerns RWE setzt sich von seinem Vorgänger Jürgen Großmann ab: Peter Terium hat angekündigt, auch im Ausland nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren. "Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten", sagt der Niederländer.
    Wenn man das Artikel durchliest, steht darin dass er das finanzielle Risiko nicht mehr leisten will.

    Ist auch verständlich wo jeder Wutbürger über Nacht alles verwerfen kann, was in Jahrzehntelange Planung entstanden sind. Siehe Stuttgart-21 oder seit Gestern Münchner Flughafen.

    Wer soll noch in Deutschland investieren, außer schnell ein paar Solarpanels aufstellen mit staatlich garantierten Gewinn.
  2. #11

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Typische verzerrte Zitat ""Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten". Im Artikel steht dass er das finanzielle Risiko nicht leisten will. Ist verständlich wo jeder Wutbürger jahrelange Planung über Nacht verwerfen kann, siehe Stuttgart-21 und seit Gestern Münchener-Flughafen. Wer soll sich noch trauen in Deutschland zu investieren.
    Das ist die typisch verzerrte Lesefähigkeit der atomar Verstrahlten:
    RWE wird nicht nur nicht in D mehr investieren, sondern auch im AUSLAND nicht mehr.
    Eigentlich gibt man nun endlich zu, was schon lange bekannt war:
    Atomkraft rechnet sich aufgrund der Risiken und des Mülls einfach nicht, wenn der Steuerzahler diese nicht finanzieren muss und will.
    Dass das jetzt auch ein Manager endlich offen äussert, ist lange überfällig.
  3. #12

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Wenn man das Artikel durchliest, steht darin dass er das finanzielle Risiko nicht mehr leisten will.

    Ist auch verständlich wo jeder Wutbürger über Nacht alles verwerfen kann, was in Jahrzehntelange Planung entstanden sind. Siehe Stuttgart-21 oder seit Gestern Münchner Flughafen.

    Wer soll noch in Deutschland investieren, außer schnell ein paar Solarpanels aufstellen mit staatlich garantierten Gewinn.
    Verorten Sie denn deutsche Wutbürger auch in England, Bulgarien und den Niederlanden?
  4. #13

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    das zeugt nur davon das selbst bei einer so Industrie freundlichen
    Regierung sich nicht mal mehr die Industrie Aussichten auf langjährige
    Investitionssicherheit macht.
    Warum sollte sie auch.
    Die Energieversorger kommen auch so an ihre Gelder.
    Da wäre ich doch schön blöd, erst für ne Milliarde feinsten Beton und Stahl
    zu verbauen,
    Damit werden Sie nicht auskommen. Ein modernes AKW kostet mindestens 5 Mrd. Euro.

    den ich dann für noch ne Milliarde wieder abreissen kann.
    Das muss man früher oder später sowieso.

    nur weil wir eine Kanzlerin haben die zeitweilig unter zyklischen Irritationen
    leidet.
    Und die wirken sich auch in England, Bulgarien und den Niederlanden aus?

    Nur weil ein paar Leute Aussterben gespielt haben.
    Ja, ja, immer diese weichen Japaner.

    Das einzige was mich freut, auch die Aussterber werden die horrenden
    Energiekosten zu zahlen haben. Ein schwacher Trost
    Sie freut es, wenn die Kosten für Atomstrom auf die Gesellschaft umgelegt werden?
  5. #14

    RWE ist nicht dumm.
    Die wissen wohl, dass die Energiewende ein Fehler war - aber einer, an dem sie verdienen können.
    Das Risiko, das sie meinen, ist ein wirtschaftliches - und natürlich können Sie sich nicht leisten auf die Subventionen der EE zu verzichten ;)
  6. #15

    Alles Super, oder was?

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Tja, jetzt können sich nur noch die Chinesen AKWs leisten und zwar mit dem Geld das wir denen für Solarzellen bezahlen.
    Ist doch toll. Dann geht bei denen demnächst mal ein Reaktor hoch. China ist weit weg. Da werden wir nicht so besonder doll verstrahlt. China bekommt sein Bevölkerungsproblem in den Griff und danach können sie sich mit ihren eigenen Solarzellen wieder aus dem Dreck ziehen. Wir haben dann ja wohl schon genug :-)
    Auch wenn AKWs der Menschheit langfristig einen Bärendienst erweisen, ein GAU in mehreren 1000km Entfernung ist mir allemal lieber, als einer vor der Haustür.
  7. #16

    Mittlerweile..

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Wenn man das Artikel durchliest, steht darin dass er das finanzielle Risiko nicht mehr leisten will.

    Ist auch verständlich wo jeder Wutbürger über Nacht alles verwerfen kann, was in Jahrzehntelange Planung entstanden sind. Siehe Stuttgart-21 oder seit Gestern Münchner Flughafen.

    Wer soll noch in Deutschland investieren, außer schnell ein paar Solarpanels aufstellen mit staatlich garantierten Gewinn.
    ..haben ca.1,5 Mio Deutsche in Deutschland inverstiert, in dem sie Photovoltaikanlagen auf eigenes Risiko und mit eigenem Kapital installiert haben.Das sie das mit Aussicht auf Gewinn gemacht haben,ist ja wohl selbstverstänlich.RWE lebt ja wohl auch nicht von Spendengeldern!
  8. #17

    Ja, den größten Nullen der Rwepublik dämmert ganz langsam die Realität

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der künftige Chef des Energiekonzerns RWE setzt sich von seinem Vorgänger Jürgen Großmann ab: Peter Terium hat angekündigt, auch im Ausland nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren. "Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten", sagt der Niederländer.

    Neuer Chef von RWE will keine Atomkraftwerke mehr bauen - SPIEGEL ONLINE
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Photovoltaik günstiger als gedacht
    Es ist eigentlich zum weinen, dass Führer eines so wichtigen Industriezweigs so hartnäckig die Realität verweigert haben. Wie ist das möglich, sich in einer solchen Position so häufig zu vergallopieren? Gasgeschäft mit Russland zu unrentablen Bedingungen abgeschlossen, in England Geld für AKW versiebt, in Tchechien, in Rumanien und Bulgarien ebenfalls und in Holland natürlich auch noch. Jetzt suchen sie Käufer für ihr Unternehmen HORIZON, da müssen sie wieder was dazu legen, sonst kauft das natürlich keiner.

    Würde Großmann Hartz IV bekommen, würde man ihn ohne weiteres als armes Opfer von RTL2 identifizieren, aber er verdient sich eben dick und dämlich und da kann er so falsch doch nicht liegen, und bekommt selbstverständlich die Entlastung durch die Aktionäre.

    Aber jetzt gehen sie aber voll rein, in die Photovoltaik, wo sich andere längst zurückziehen. Da bahnt sich ohne Subventionen für RWE das nächste Fiasko an.

    Und nun zu unseren Pro-Atom-Foristen, was machen die eigentlich, wenn ihnen ihre Gallionsfigur am Vorsteven so erbämlich abbröckelt? Noch was zu hören von der unbesieglich großartigen Atomenergie, die absolut unverzichtbar und unschädlich ist? - Wohl nicht mehr - Die Dinosaurier erklärten heute den Bankrott ihrer Lieblingstechnologie, da werden Pro-Atom-Foristen nicht mehr gebraucht.

    Und unser größter Atommanager bekommt ohne jede Ironie zum Abschied eine Flasche geschenkt. Oh, wie unbegreiflich ist die Wirklichkeit! - Wenn man Chef bei RWE ist.
  9. #18

    Aktuelle Strömung

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    wenn ständig eine enteignungsgleiche Politik über einem Geschäftsfeld schwebt?

    Aus meiner Sicht kein Bravo, sondern ein bitterer Beigeschmack für die Politik, die nicht nicht nach Vernunft, sondern nach aktueller Strömung entscheidet.
    Tjaja, immer diese Entscheidungen nach aktueller Strömung. Man nennt es in Fachkreisen glaube ich auch "Tyrannei der Masse".
  10. #19

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der künftige Chef des Energiekonzerns RWE setzt sich von seinem Vorgänger Jürgen Großmann ab: Peter Terium hat angekündigt, auch im Ausland nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren. "Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten", sagt der Niederländer.

    Neuer Chef von RWE will keine Atomkraftwerke mehr bauen - SPIEGEL ONLINE
    Dass man einem Deutschen Konzern mittels "Energiewendepolitik" die Investitionsfähigkeit genommen hat, wird natürlich von den betreffenden Protagonisten heftig bejubelt. Zum Glück läuft es mit der PV-Industrie in Deutschland ja so prächtig, Arbeitsplätze ohne Ende, da kann man sich so eine Harakiri Politik ja leisten (°^°)


TOP



TOP