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Kurswende: Neuer RWE-Chef will keine Atomkraftwerke mehr bauen

DPADer künftige Chef des Energiekonzerns RWE setzt sich von seinem Vorgänger Jürgen Großmann ab: Peter Terium hat angekündigt, auch im Ausland nicht mehr in neue Kernkraftwerke zu investieren. "Das Risiko können wir uns nicht mehr leisten", sagt der Niederländer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...839433,00.html
  1. #170

    Ich

    Zitat von x+n Beitrag anzeigen
    Sie verwechseln wieder Gestehungskosten mit Endkundenpreis. Vorher schrieben Sie vom Börsenpreis, und der liegt nicht bei 30 ct/kWh.



    Wir haben den 19.6. Anlagen die zu 15.25 ct/Kwh vergütet werden gibt es nicht.
    verwechsele nicht, sondern halte mich an den Spruch eines Ihrer früheren Bundeskanzler:
    Entscheidend ist, was hinten raus kommt.

    Mit dem Börsenpreis haben Sie recht. Der schwankt. Das ist das Charakteristikum einer jeden Börse. In diesem Winter z.B. bis zu 1,94
    Euro/kWh . Da Wind,Wasser und Sonne aber keine Brennstoffkosten haben, unterbieten die an der Börse jedes konventionelle Kraftwerk. Das ist nun einmal so.
    Für den Endverbraucher relativ gleichgültig, denn diese Preisvorteile werden an ihn nicht weitergegeben, an die nicht Umlage pflichtige Industrie schon. Für den nicht privilegierten privaten Endkunden explodieren die Netzstrompreise ( in diesem Jahr bei praktisch gleicher EEG-Umlage um bis zu 9,5% ) während die Gestehungskosten für PV- Strom allein in meiner Zeit von 3,75 DM/kWh auf heute unter 15 Cent/kWh gefallen sind.
    Klug beraten also der neue Chef von RWE, der jetzt ebenso wie Eon verstärkt auf Solarenergie setzt. Die hat nun einmal mit Abstand das grösste Potential . Wer die endlichen Brennstoffe überleben will, muss sich früh genug um unendliche kümmern.
    Aber es wird halt immer einige geben, die dem finsteren energetischen Mittelalter nachtrauern, und ein paar Dumme, die gerne teuer kaufen.

    Saper aude! Tempus fugit , die 13,11 Cent/kWh hat Gott sei Dank erst einmal der Bundesrat gestoppt. Sie verwechseln Gestehungskosten mit Einspeisevergütung. Es gibt Leute, die schwadronieren bei diesen Einspeisevergütungen von " goldener Nase" Sonnenkönig" u.ä.
    Denenzufolge sind die Gestehungskosten von PV-Strom noch erheblich niedriger als 13,11 Cent/kWh.
  2. #171

    Was

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Wir haben es schon x-mal erklärt, wieso fallende PV-Strom Preise irrelevant sind. Diese Preise werden ausschliessliche durch den Einspeisevorrang beeinflusst. Nicht durch den Markt.
    Die einzelnen Börsenpreise sind nur ein Teil des Gesamtpreises. Auch die Bereitstellung von Reserven kosten nun mal Geld. Gerade auch als BackUp für PV.
    sagen Sie das mir? Ich weiss doch dass das Geschrei von dem ach so billigen konventionellen Strom für 5,5 Cent/kWh nichts als Schaumschlägerei ist. Entscheidend ist, was der Strom Sie kostet. Und da gibt es eben Dumme, die gerne die 30,09 Cent/kWh löhnen und die EVU lobpreisen und es gibt Leute wie mich, die für unter 1 Cent/kWh den Strom produzieren und im Grunde genommen die EVU für Lumpen halten, die die Leute melken bis zum geht nicht mehr. Jede Milliarde weniger an Gewinn wird lauthals bejammert und versucht an anderer Stelle, z.B. über die EEG-Umlage wieder reinzuholen.
  3. #172

    was zu bezweifeln wäre

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    Daß Vorstandsbezüge überhöht sind, ist eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit aber irrelevant für den einzelnen Endkunden. Die EEG-Kosten bewegen sich hingegen um den Faktor 10³ über diesen Beträgen und sind ein Kostenfaktor für den Einzelnen. Darin liegt der Unterschied
    Die maßlosen Vorstandsbezüge sind doch nur der offenkundigste, obszöne Ausdruck einer Raffermentalilität, die seit der Privatisierung der Energiemonopolisten um sich gegriffen hat. Wenn man die völlig überzogenen Profite der Viererbande in den letzen Jahren von zusammen 30 bis 40 Mrd€ jährlich betrachtet, von denen zugegebener Maßen nur ein kleiner Teil direkt auf dem Konto der Vorstände gelandet ist, dann kommen wir in die gleiche Größenordnung an finanzieller Belastung für die armen Krankenschwestern und Postboten wie die EEG-Umlage, allerdings ohne dass aus dieser Abzocke auch nur ein winziger Teil für unsere Zukunftssicherung angelegt wurde - im Gegensatz zum EEG.
  4. #173

    Also

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, das der PV-Anlagenbetreiber den Strom nicht so einspeisen kann, wie er gebraucht wird (bedarfsgerecht). Aus diesem Grund macht der Einspeisevorrang mit Garantiepreisen, den Strom insgesamt teuer. Ein absolute Idiotie. Die natürlich PV-Betreiber gerne sehen.
    Da ist es unerheblich wie sauber und unendlich der Strom ist. Es fehlt an der Infrastruktur, diesen Strom effizient zu nutzen.
    ich kann das schon, und RWE auch. Die machen das beispielsweise so:
    Tausende von Fotovoltaikanlagen haben die kombiniert mit einer grossen Zahl WKA und einer grossen Biogasanlage , mit BHKW und erweitertem Gasspeicher. Solange WKA und PV ausreichen, wird Biogas gespeichert nur bei Bedarf wird Strom produziert. Funktioniert tadellos. Alles eine Frage des Wollens und der Intelligenz. RWE macht das jetzt verstärkt insbesondere in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und deren Müllverbrennungsanlagen und dem Klärgas.
    Natürlich sehen das PV-Anlagenbetreiber gerne, die haben kein Interesse daran, diesen Planeten zu plündern, wir haben keinen zweiten im Kofferrraum.

    Die absolute Idiotie ist es dagegen , weiterhin nur aus Daffke oder Gier , den Planeten zu plündern und endliche Rohstoffe zu verfeuern oder Wasser mittels Atomspaltung warm zu machen.
  5. #174

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    was beim Endkunden ankommt sind ständig steigende Stromkosten.
    Zur Begründung wird gerne die EEG-Umlage genommen.Die Dividendenrendite der Aktionäre nicht.
    Wie schwachsinnig das ist, sehen Sie in diesem Jahr. Bei praktisch gleichbleibender EEG-Umlage steigen die Preise um bis zu 9,5% .

    Welches Interesse Sie daran haben, dem Verbraucher vorzugaukeln,
    die Strompreise wären vor dem EEG nicht gestiegen und würden auch nach dem EEG nicht mehr steigen , erschliesst sich mir nicht. Wer Verbraucher so offensichtlich täuscht, darf sich nicht wundern, wenn er als ernsthafter Gesprächspartner ausscheidet. Natürlich ist die Mehrwertsteuer beim Verbraucher angekommen. So etwas zu leugnen , disqualifiziert.
    Und kommen Sie mir jetzt nicht wieder mit diesem grenzdebilen: Die Umlage ist eine Steuer. Irre.
    Sie haben schon mitbekommen, worin nun investiert wird?
    Und selbstverständlich werden Aktionäre für politische Beschlüsse nicht auf Rendite verzichten. Das wäre ja Enteignung.
    Sie suchen die Schuldigen an der falschen Stelle. Aktionäre kaufen Aktien, um Rendite zu erzielen. Das kann man Niemanden vorwerfen.
  6. #175

    ...

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    was beim Endkunden ankommt sind ständig steigende Stromkosten.
    Zur Begründung wird gerne die EEG-Umlage genommen.Die Dividendenrendite der Aktionäre nicht.
    Natürlich, denn die Kosten für Rendite pro kWh ist sehr gering, die EEG-Kosten sehr hoch.

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Wie schwachsinnig das ist, sehen Sie in diesem Jahr. Bei praktisch gleichbleibender EEG-Umlage steigen die Preise um bis zu 9,5% .
    Nicht alle Kosten der EE sind in der Umlage enthalten.
  7. #176

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    sagen Sie das mir? Ich weiss doch dass das Geschrei von dem ach so billigen konventionellen Strom für 5,5 Cent/kWh nichts als Schaumschlägerei ist. Entscheidend ist, was der Strom Sie kostet. Und da gibt es eben Dumme, die gerne die 30,09 Cent/kWh löhnen und die EVU lobpreisen und es gibt Leute wie mich, die für unter 1 Cent/kWh den Strom produzieren und im Grunde genommen die EVU für Lumpen halten, die die Leute melken bis zum geht nicht mehr. Jede Milliarde weniger an Gewinn wird lauthals bejammert und versucht an anderer Stelle, z.B. über die EEG-Umlage wieder reinzuholen.
    Das was Sie sparen, zahlen Andere mehr.
    Und die Versorgungssicherheit (an der Sie sich nicht beteiligen) kostet auch Geld. Sie behaupten, das Leute dumm sind, die nicht die Möglichkeit haben sich selber mit Strom zu versorgen.
    Mehr braucht man dazu nicht sagen.
    Auch das Unternehmen für Sie Lumpen sind, die entsprechend ihrer Existenz Rendite erwirtschaften wollen, sagt schon viel aus.
  8. #177

    ...

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    verwechsele nicht, sondern halte mich an den Spruch eines Ihrer früheren Bundeskanzler:
    Entscheidend ist, was hinten raus kommt.
    Dann, wenn am meisten Strom gebraucht wird kommt bei PV nichts raus.

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Da Wind,Wasser und Sonne aber keine Brennstoffkosten haben, unterbieten die an der Börse jedes konventionelle Kraftwerk.
    Wie sich der Preis zusammensetzt ist völlig egal. Sie wissen doch: "Entscheidend ist, was hinten raus kommt."

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Klug beraten also der neue Chef von RWE, der jetzt ebenso wie Eon verstärkt auf Solarenergie setzt. Die hat nun einmal mit Abstand das grösste Potential
    auf staatlich geschützte hohe Rendite.

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Wer die endlichen Brennstoffe überleben will,
    muss ein paar hundert Jahre alt werde. Wenn's reicht.

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Aber es wird halt immer einige geben, die dem finsteren energetischen Mittelalter nachtrauern, und ein paar Dumme, die gerne teuer kaufen.
    Sie sind nicht der einzige, der Technik aus dem vorletzten Jahrhundert für das Nonplusultra hält.
  9. #178

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    was beim Endkunden ankommt sind ständig steigende Stromkosten.
    Nicht Kosten sondern Preise. Das ist ein elementarer Unterschied für die Diskussion.
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Zur Begründung wird gerne die EEG-Umlage genommen.
    Die ja auch zweifelsfrei kostensteigernd wirkt
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Die Dividendenrendite der Aktionäre nicht.
    Die kommt in der Kostenkalkulation auch gar nicht vor.
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Wie schwachsinnig das ist, sehen Sie in diesem Jahr. Bei praktisch gleichbleibender EEG-Umlage steigen die Preise um bis zu 9,5% .
    Ja, die Preise steigen. Nächstes Jahr steigen auch die EEG-Umlagekosten wieder kräftig. Keine guten Aussichten für die Strompreise.
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Welches Interesse Sie daran haben, dem Verbraucher vorzugaukeln,
    die Strompreise wären vor dem EEG nicht gestiegen und würden auch nach dem EEG nicht mehr steigen , erschliesst sich mir nicht.
    Nie behauptet. Das EEG ist zusätzlicher Kostenfaktor. Das dadurch die Preise steigen ist nur logisch, zumal preisdämpfende Effekte ohne Substitutionsvermögen der geförderten Anlagen nicht erkennbar sind.

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Wer Verbraucher so offensichtlich täuscht, darf sich nicht wundern, wenn er als ernsthafter Gesprächspartner ausscheidet.
    Deshalb nimmt ja niemand die Grünen mehr für voll.
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Natürlich ist die Mehrwertsteuer beim Verbraucher angekommen.
    Wo auch sonst?
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    So etwas zu leugnen , disqualifiziert.
    Idem für die EEG-Umlage. Also, rote Karte für Karl-Felix
    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    Und kommen Sie mir jetzt nicht wieder mit diesem grenzdebilen: Die Umlage ist eine Steuer. Irre.
    Grenzdebil ist nur die Aussage von Ihnen es läge an den Rechnungsstellern dass die Umlagekosten auf meiner Rechnung erscheinen, und nicht an den Verursachern der "Energiewende".
  10. #179

    Ich

    Zitat von bammy Beitrag anzeigen
    Sie haben schon mitbekommen, worin nun investiert wird?
    Und selbstverständlich werden Aktionäre für politische Beschlüsse nicht auf Rendite verzichten. Das wäre ja Enteignung.
    Sie suchen die Schuldigen an der falschen Stelle. Aktionäre kaufen Aktien, um Rendite zu erzielen. Das kann man Niemanden vorwerfen.
    suche gar keine Schuldigen. Ich empfehle jedem, sobald das letzte AKW vom Netz ist, sich zur Alterssicherung die RWE VZ 703714 anzuschauen. Ein Witwen- und Waisenpapier erster Güte, bis die Zocker
    und Atomevangelisten drüber herfielen. Die riskierten, wie man an Tepco sieht, auf einen Knall die Existenz des gesamten Unternehmens, bei immerhin 9.000.000 Euro/a Salär des CEO z.B. von RWE .
    Die Existenz eines Jahrhundert alten Unternehmens ist denen völlig egal, solange die Kasse stimmt. Ob man das niemandem vorwerfen kann, müsste man diskutieren. Ich tendiere zu einer nachhaltigeren Firmenphilosophie und halte es für äusserst unklug, zu versuchen die eigene Regierung zu erpressen und das eigene Volk vor Gericht zu zerren.
    Aber jeder Querulant hat das Recht , den Rechtsweg zu beschreiten.








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