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Kurswechsel: EU-Kommission will Ungarn Strafaktion ersparen

APDie EU zeigt sich gnädig mit Ungarn und will dem Land nun doch keine Fördergelder entziehen. Die Regierung in Budapest habe wirksame Sparmaßnahmen angegangen, begründete Kommissionspräsident Barroso den überraschenden Kurswechsel.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836089,00.html
  1. #1

    Foerdergelder der EU

    Milderne Umstaende fuer Ungarn. Guter Anfang. Hoffe das gilt bald fuer alle EU Mitglieder mit Finanzproblemen.
    Frau Merkel waere sicher froh und koennte wieder ruhhig schlafen. Denn hier fuehrt kein Weg vorbei.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU zeigt sich gnädig mit Ungarn und will dem Land nun doch keine Fördergelder entziehen. Die Regierung in Budapest habe wirksame Sparmaßnahmen angegangen, begründete Kommissionspräsident Barroso den überraschenden Kurswechsel.
    .........
    Was wird aus dem Wunsch Fördern und Fordern? Ich kann mich an das Erschrecken von Regierungen und Bürgern über den Umschwung in der (moralischen) Bewertung der Ungarn erinnern.

    Eine verbindliche Erklärung, dass man zukünftig auch in Ungarn eine freiheitliche Demokratie errichten möchte, wäre das Mindeste, was da zu verlangen wäre.

    MfG. Rainer
  3. #3

    ???

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Eine verbindliche Erklärung, dass man zukünftig auch in Ungarn eine freiheitliche Demokratie errichten möchte, wäre das Mindeste, was da zu verlangen wäre.

    MfG. Rainer

    Können Sie es objektiv, mit eigenen Erfahrungen begründen, wieso sind Sie der Meinung, dass in Ungarn keine freiheitliche Demokratie
    gibt's?
    Bitte, verschonen Sie mich mit den links-liberalen Presseberichten, ich möchte von Ihren eigenen Erlebnisse etwas erfahren.

    MfG. Gy.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU zeigt sich gnädig mit Ungarn und will dem Land nun doch keine Fördergelder entziehen. Die Regierung in Budapest habe wirksame Sparmaßnahmen angegangen, begründete Kommissionspräsident Barroso den überraschenden Kurswechsel.
    500.000.000 Euro
    Bei der EU-Kommission kommt glücklicherweise niemand auf die Idee, dass die "irgendwie" die Hand dabei aufhält ;-)
  5. #5

    Was für eine Heuchelei

    "gnädig"? "überraschend"? dass ich nicht lache.
    Die Maastricht-Kriterien wurden als erstes von Deutschland selbst nicht eingehalten. Ungarn ist unter Orbán ein Musterknabe in Haushaltsführung, Defizit 2011 bis 2013 unter 3%, positive Handelsbilanz, sinkende Staatsschulden. Es gibt noch 4 weitere EU-Länder, die das von sich sagen können. Trotzdem steht Ungarn noch immer am Pranger. Warum? Weil es nicht nach der Pfeife der EU-Bürokraten tanzt.
  6. #6

    Zitat von ditró Beitrag anzeigen
    Können Sie es objektiv, mit eigenen Erfahrungen begründen, wieso sind Sie der Meinung, dass in Ungarn keine freiheitliche Demokratie
    gibt's?
    Bitte, verschonen Sie mich mit den links-liberalen Presseberichten, ich möchte von Ihren eigenen Erlebnisse etwas erfahren.

    MfG. Gy.
    Das tut mir Leid, da bin ich auf die Presse angewiesen. Wie informieren Sie sich über ein fremdes Land, zu dem Sie keine persönlichen Kontakte haben. Das führt natürlich zu Voreingenommenheit. Aber damit müssen alle Länder leben. Österreich musste mit dem selben Problem leben.

    MfG. Rainer
  7. #7

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Das tut mir Leid, da bin ich auf die Presse angewiesen. Wie informieren Sie sich über ein fremdes Land, zu dem Sie keine persönlichen Kontakte haben. Das führt natürlich zu Voreingenommenheit. Aber damit müssen alle Länder leben. Österreich musste mit dem selben Problem leben.

    MfG. Rainer

    Das Problem ist, dass die Presse leider ziemlich tendenziös berichtet über die ehemeligen sozialistischen Länder, und das ärgert mich masslos. Es ist mir schon klar dass ich im Vorteil bin, da ich persönliche Kontakte habe zu einige von diesen Länder.Außerdem ich lese quer sowohl die links-liberale als auch die konservative Zeitungen (genau wie hier), weil ich versuche mir eine objektive Meinung zu bilden.Wenn ich die dortige Presse mit der hiesiger vergleiche, komme ich zu der Schlussfolgerung, dass die vielseitiger sind . Hier habe ich öfters den Eindruck, dass die Presse gleichgeschaltet berichtet über diese Länder. Manchmal auch der Titel des Artikels ist identisch. Von den deutschen Journalisten erwarte ich eigentlich, dass die genügend Hintergrundinformationen haben um objektiv zu berichten. Wenn aber die es nicht haben, dann sollen nicht berichten.
  8. #8

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU zeigt sich gnädig mit Ungarn und will dem Land nun doch keine Fördergelder entziehen. Die Regierung in Budapest habe wirksame Sparmaßnahmen angegangen, begründete Kommissionspräsident Barroso den überraschenden Kurswechsel.

    EU lässt Fördergelder für Ungarn doch nicht einfrieren - SPIEGEL ONLINE
    Wer hätte das gedacht. Die Goldman Sachs Kommission entzieht keine Fördergelder. Mit Finanztricksereien kennt er sich ja aus - der Barroso. Immerhin hat er als Regierungschef von Portugal ein Gesetz erfunden, mit dem man irgendwann einzutreibende Steuergelder an der Börse verkaufen konnte. Außerdem hat man ihm wohl gesteckt, daß er schließlich seit 2002 das Großkreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn trägt.... ;)
  9. #9

    cui bono?

    Zitat von Rainer Helmbrecht Beitrag anzeigen
    Das tut mir Leid, da bin ich auf die Presse angewiesen. Wie informieren Sie sich über ein fremdes Land, zu dem Sie keine persönlichen Kontakte haben. Das führt natürlich zu Voreingenommenheit. Aber damit müssen alle Länder leben. Österreich musste mit dem selben Problem leben.

    MfG. Rainer
    Das Problem ist, dass die Presse leider ziemlich tendenziös berichtet über die ehemeligen sozialistischen Länder, und das ärgert mich masslos. Es ist mir schon klar dass ich im Vorteil bin, da ich persönliche Kontakte habe zu einige von diesen Länder.Außerdem ich lese quer sowohl die links-liberale als auch die konservative Zeitungen (genau wie hier), weil ich versuche mir eine objektive Meinung zu bilden.Wenn ich die dortige Presse mit der hiesiger vergleiche, komme ich zu der Schlussfolgerung, dass die vielseitiger sind . Hier habe ich öfters den Eindruck, dass die Presse gleichgeschaltet berichtet über diese Länder. Manchmal auch der Titel des Artikels ist identisch. Von den deutschen Journalisten erwarte ich eigentlich, dass die genügend Hintergrundinformationen haben um objektiv zu berichten. Wenn aber die es nicht haben, dann sollen es lieber lassen, sonst sieht es sehr nach Manipulation aus. Dann aber frage ich mich: in wessen Interessen?








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