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Kurssturz: Börsen-Optimisten blasen zur Schnäppchenjagd

Viele Anleger fürchten das Schlimmste: Aus Angst vor einer Rezession und einem Kollaps der Euro-Zone haben sie massenhaft Aktien verkauft. Doch für Optimisten bieten die tief gefallenen Kurse schon wieder günstige Kaufmöglichkeiten. Nur von Banken sollten Privatleute die Finger lassen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...786026,00.html
  1. #1

    .......

    Wer jetzt nicht verbilligt oder Ertragsperlen zukauft ist selber Schuld.... Glücklich ist der, der vorher seine Gewinne mitgenommen hat...
  2. #2

    Angst und Gier

    Es ist wie immer: Angst treibt die Verkäufer, Gier die Käufer und beide haben die Hoffnung, dass richtig ist, was sie machen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt - aber sie stirbt.
  3. #3

    Tzzss

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele Anleger fürchten das Schlimmste: Aus Angst vor einer Rezession und einem Kollaps der Euro-Zone*haben sie*massenhaft Aktien verkauft. Doch für Optimisten bieten die*tief gefallenen Kurse*schon wieder*günstige Kaufmöglichkeiten. Nur von*Banken sollten Privatleute die Finger lassen.****

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...786026,00.html
    Diese "Schnäppchen-Jagd" dürfte so sinnstiftend sein wie die Quoten- und Auflagenjagd der Sender und Verlage. Spekulation und Schlagzeilen haben Hochkonjunktur.
  4. #4

    Nur so nebenbei ...

    Zitat: "Stocker kann sich vorstellen, dass der Dax in den kommenden Wochen bis auf 6200 Punkte abrutscht. Dann werde sich die Lage aber wieder beruhigen."
    S. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...778458,00.html
    Das war am 4.8.2011 ...
    Soviel zur Seriösität derartiger Beiträge. PR, sonst nichts. Ich rate niemandem, jetzt Aktien zu kaufen. Lieber mal abwarten, wie tief der DAX in den nächsten Wochen und Monaten noch fällt. Da ist noch 'ne Menge Spielraum, gell?
    Herzliche Grüße
  5. #5

    Kaffeesatzleserei

    Zitat von der_mündige_bürger Beitrag anzeigen
    (...) Ich rate niemandem, jetzt Aktien zu kaufen. Lieber mal abwarten, wie tief der DAX in den nächsten Wochen und Monaten noch fällt. Da ist noch 'ne Menge Spielraum, gell?
    Herzliche Grüße
    Alles eine Frage des Zeithorizonts. Wenn Sie gestern Nachmittag Aktien der Deutschen Bank gekauft hätten, hätten Sie heute selbst abzüglich von Gebühren und Steuern ein Plus gemacht.

    Sie wissen aber scheinbar, dass der DAX noch weiter fallen wird. Warum machen Sie diese Gewissheit nicht zu Geld? Oder wollten Sie einfach auch mal ne Meinung geäußert haben.

    Der Punkt ist doch: Da wird keiner mit dem Glöckchen klingen, wenn die Achterbahn wieder nach oben geht. Aber vermutlich werden viele Privatanleger den Einstieg wieder einmal verschlafen, weil sie so denken wie Sie.
  6. #6

    Die Zocker geben nicht auf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele Anleger fürchten das Schlimmste: Aus Angst vor einer Rezession und einem Kollaps der Euro-Zone*haben sie*massenhaft Aktien verkauft. Doch für Optimisten bieten die*tief gefallenen Kurse*schon wieder*günstige Kaufmöglichkeiten. Nur von*Banken sollten Privatleute die Finger lassen.****

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...786026,00.html
    Die Zocker können es nicht lassen. Erst die Schrottpapiere aus den USA mit Lehman-Pleite. Dann Griechenland und jetzt auf ein Neues. Die Steuerzahler stehen ja im Hintergrund und helfen wenn es mal wieder "brennt".
  7. #7

    Verbilligen und so

    Zitat von Hannovergenuss Beitrag anzeigen
    Wer jetzt nicht verbilligt oder Ertragsperlen zukauft ist selber Schuld.... Glücklich ist der, der vorher seine Gewinne mitgenommen hat...
    Verbilligen ist so das dümmste was man machen kann.
    Einen vernünftigen Stopp setzen und wenn man ausgestoppt wird eben die überschaubaren Verluste realisieren.

    Börse ist nunmal keine Einbahnstraße.

    Bei den *Ertragsperlen* stimme ich ihnen zu.
  8. #8

    Taxifahrer wollen Aktien kaufen

    Ich kann nur allen Privatanlegern raten, darüber nachzudenken, was solche Meldungen bewirken. Die professionellen Investoren wollen raus aus den Märkten. Deswegen braucht man ein paar Deppen, die Ihnen die Aktien abkaufen.

    Hier Anfang Mai:
    http://www.start-trading.de/blog/201...aktien-kaufen/

    Und dann überlegt mal, was seitdem passiert ist. Der DAX ist mittlerweile bei 5000. Dass Griechenland pleite gehen und nicht gerettet werden wird, ist unter den Anlegern laut dieses Eintrages schon fakt:

    http://www.start-trading.de/blog/201...hische-pleite/

    Deshalb soll die Pleite Griechenlands auch kaum Auswirkungen auf die Märkte haben, da die großen Investoren halt drauf eingestellt sind. Aber die nächsten Pleitekandidaten stehen ja auch schon an..

    Als Euro-gegner darf man sich aber nicht freuen. Die werden uns nämlich so lange ausrauben, bis keiner mehr was besitzt. Wegen der quasi göttlichen Hoheit des Zinseszinz oder auch Schuldsystems, werden wir uns bald in der Steinzeit wieder finden. Traurig, ich hab mir meine Zukunft anders vorgestellt.
  9. #9

    Stoplimit

    Stops helfen nur denen, die langfristige Kleinanleger durch Zocken enteignen wollen:

    Beim Ausstieg sind sie zu langsam, beim Einstieg auch.

    Wenn SIE als Kleinanleger an den Zockern verdienen wollen: Es gibt Ausstiegsszenarien für Fonds und Einstiegsszenarien. Ignorieren sie all die schlauen Hinweise der Profis. Kaufen sie Aktien, wenn sie billig sind. Seien Sie sich sicher, dass die Substanz, die sie kaufen den Preis +20% wert ist.

    Das geschieht immer dann, wenn alle Profiszenarien auf "Verkaufen" stehen.

    Und verkaufen sie diesen Leuten ihre Aktien einfach erst wieder, wenn alle Kaufsignale eintreffen. Dazwischen: Augen zu und durch. Es kommen auch wieder bessere Tage. ;)


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