Kuriose Todesanzeigen: "Wie im Leben - Oma rief, Opa kam"

Christian Sprang hat ein*leicht morbides Hobby - er sammelt seit 20 Jahren ungewöhnliche Todesanzeigen, inzwischen füllen sie zwei Bücher. "Aus die Maus" bekommen Verstorbene mit auf den Weg. Oder auch: "Am Anfang war er so beliebt." Ein Rundflug durch sonderbare Annoncen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...793548,00.html
  1. #20

    Bürospruch

    Zitat von Marginalius Beitrag anzeigen
    Er nahm jede Überstunde mit - jetzt bummelt er ab.

    Viele Grüße
    Konnte man früher des öfteren in Büro's, Meisterbuden usw. lesen.
  2. #21

    Hmmm

    Zitat von Marginalius Beitrag anzeigen
    Also bei uns in Thüringen ist das auch nichts ungewöhnliches, auch wenn es nicht unbedingt die Regel ist. In meiner Nachbarschaft gab es einen Mann, der sein Leben lang ein richtiger Partylöwe war. Der ist auf jedes Dorffest gegangen, hat Parties gegeben ohne Ende, war immer unterwegs,....
    ....fantasievoller Text, liest sich wie ausgedacht, aber hübsch.
  3. #22

    .

    Zitat von oommaa Beitrag anzeigen
    ....fantasievoller Text, liest sich wie ausgedacht, aber hübsch.
    Die besten Geschichten schreibt das Leben.
  4. #23

    Elmar L.

    "Nie gekämpft, im Strom des Lebens getrieben... darin untergegangen. Aus die Maus", schrieben etwa die Angehörigen von Elmar L.

    Hierbei handelt es sich um ein Opfer, welches bei der Massenpanik auf der Loveparade 2010 in Duisburg ums Leben kam. Eine Verwendung der Anzeige in einem Buch unter Kenntnis der Todesumstände und Tragik halte ich für absolut unpassend und pietätlos.
  5. #24

    Sehe ich auch so

    Zitat von loveparade2010 Beitrag anzeigen
    "
    [...] Eine Verwendung der Anzeige in einem Buch unter Kenntnis der Todesumstände und Tragik halte ich für absolut unpassend und pietätlos.
    Selbst wenn eine Todesanzeige von anderen als kurios oder seltsam angesehen wird: aus Erfahrung weiß ich, dass Menschen in der Todesfall Situation oft einfach nicht in der Lage sind, etwas Angemessenes und vielleicht Persönliches - abseits des Üblichen - zu schreiben, was von Außenstehenden dennoch verstanden und nicht missverstanden wird. Da geht einem soviel durch den Kopf. Und wenn's dann passiert ist und man es zu spät merkt, denke ich, kann es ziemlich belastend sein, etwas völlig Unpassendes geschrieben zu haben. Dass andere Leute wiederum damit Geld verdienen (oder in irgendeiner Weise ihre "Karriere" damit befördern), diese Texte der allgemeinen Belustigung Preis zu geben, ist doch nicht in Ordnung. Und wenn schon über so gebaute "Karrieren" (weil der Artikel unter der Rubrik "Karriere" steht) berichtet wird, dann doch wenigstens kritisch und mit Distanz. Ist einfach nur meine Meinung.
  6. #25

    Unsinn!

    Zitat von loveparade2010 Beitrag anzeigen
    "Nie gekämpft, im Strom des Lebens getrieben... darin untergegangen. Aus die Maus", schrieben etwa die Angehörigen von Elmar L.

    Hierbei handelt es sich um ein Opfer, welches bei der Massenpanik auf der Loveparade 2010 in Duisburg ums Leben kam. Eine Verwendung der Anzeige in einem Buch unter Kenntnis der Todesumstände und Tragik halte ich für absolut unpassend und pietätlos.
    Unsinn. Die Anzeige ist schon 2009 erschienen.
    http://www.gutefrage.net/media/frage...7226/2_big.jpg
    Und wenn Sie das für eine Fälschung halten, die FAZ hat auch 2009 diese Anzeige erwähnt:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...n-1842839.html

    Ihre Behauptung ergibt auch gar keinen Sinn, denn der Text ist doch wohl eher eine deutliche Beschwerde darüber, daß der Verstorbene im Leben nix erreicht habe, weil er sich um nix bemüht habe.