Das ist leider ganz schön abwegig. Schon allein, weil diese ganzen Partikel dort nicht bloß herumschwappen und artig darauf warten, dass unser Öl unbezahlbar wird und sie da - irgendwann einmal - von uns herausgesiebt werden. (Was ohnehin ein denkbar ehrgeiziges Projekt wäre, bedenkt man den Aufwand, sofern es technisch überhaupt möglich sein sollte, denn es muss ja ein ökonomisches wie ökologisches Plus unter'm Strich stehen.) Viel lieber werden diese Partikel immer kleiner und kleiner und verbleiben nicht bloß "greifbar" im Wasser, sondern gehen über in die Nahrungsketten - und lagern sich mit der Zeit ab/an, nicht nur auf dem Grund, sondern über die besagten Narungsketten natürlich auch in den Körpern von Lebewesen.
Der Hinweis, dass da potentieller "Treibstoff" herumdümpelt, ändert leider so überhaupt gar nichts daran, dass da *jetzt* ganz reales Gift rumdümpelt. So löblich Ihre Gedanken, so gut gemeint Ihr Vorschlag auch sein mögen, ich fürchte leider, all diese Zeit haben wir nicht mehr.



