Kunst-Schau "Made in Germany Zwei": Und wo geht's um die heiße Ware?

Saâdane Afif/ Jan WindszusWie füllt man ein erfolgreiches Label? Diese Frage stellten sich die Macher der Ausstellung "Made in Germany", die nun in Hannover erneut in Deutschland lebende Künstler präsentiert. Herausgekommen ist eine Mischung mit Schönem und Schlauem - und einer Lücke.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...833112,00.html
  1. #1

    Kunst collee

    Das Herr Henning Erfolg hat mit einem Konzept, das von den Situationisten über Ming bis Luther Blisset reicht, und das durch Emil Valentenini und Davide Muscillo in Bozen im Rahmen einer Diplomarbeit (DesArtUniBz) bereits in die Gesellschaft getragen wurde, wird einfach noch mal "nur" auf Kunst aufgekocht. Diese Masturbation des KunstBetriebes ist logische Konsequenz einer spekulierenden Gesellschaft. Und wird als das neue Alte das alte Neue. Neokonstruktiver Abkupferismus wird diese Episode der Kunstgeschichte genannt werden, oder Cleptomanic Arts. Ausdruck eines Systems das endlich voll in seiner Dekadenz angekommen ist. Und sich damit seiner eigenen Ideenlosigkeit in immer neuer "itztz hip itz now itz wow" hingibt.
  2. #2

    Produktionsstandort

    Seit wann ist der Produktionsstandort für die Kunst bedeutend? Was hat der Ort der Entstehung mit Qualität zutun. Wir sehen in der Ausstellung Arbeiten, die überall auf der Welt entstehen hätten können. Kunstmagazine, das Internet sind überall verfügbar. Kunst entsteht aus dem eigenen Leben, das kann man nicht in Kunstmagazinen und im Internet finden.