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Kunst im Bunker: Wie die Leuchtstoffröhre brummt

NosheBäume schleifen über den Boden, angeschwemmte Baumstämme liegen im Eingang, und im 3. Stock steht Ai Weiweis Baum aus Sumpfholz: Das Ehepaar Christian und Karen Boros stellt auf den 3000 Quadratmetern seines Berliner Hochbunkers neue Werke seiner Sammlung aus.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...854991,00.html
  1. #1

    Toxische Papiere

    Eins muß man der heutigen Kunst lassen: Sie reflektiert gerade zu penibel den Zustand unserer heutigen Zeit. Kunst und Finanzmärkte sind sich heute sehr ähnlich: dort die toxische Papiere für den Trottelfang, hier Ai Wei Wei und Klara Liden (für den Trottelfang). Ich bin ja gespannt, wann den Boros dieser ganze Kram schrecklich peinlich ist, aber vielleicht entledigen sich erst deren Kinder stillschweigend dieser Erblast.

    si bei Oder zumindest bekommt jeder die Kunst, die er verdient.
  2. #2

    Schade um den Bunker Club

    In dem Gebäude war mal ein Eckpfeiler der Technoszene...
  3. #3

    mehr Einblicke in den Boros-Bunker

    #rayon2 - toxische Papiere klingt wirklich gut. Aber von denen ist wohl jeder Sammler zeitgenössischer Kunst betroffen, beziehungsweise nimmt deren Risiken in Kauf. Wer mal in den Boros-Bunker schauen möchte, ohne diesen zu besuchen, kann sich gerne folgendes Video ansehen:
    http://www.artinfo24.com/kunst/news-879.html#Boros

    Sehen so die neuen Kathedralen der Kunst aus? Jedenfalls sind private "öffentliche" Museen/Sammlungen ein Trend der letzten Jahre, da Museen überhaupt nicht über entsprechende Ankaufetats verfügen.
  4. #4

    optional

    ich frage mich, ob kunst derzeit veränderungen mit bewegen kann, bei dem was es so zusehen gibt... aber ist es trottelfang, was künstler, wie ai wei wei machen? es ist doch das mindeste, was kunst tun sollte, auf gewisse dinge hinzuweisen, die in der gesellschaft passieren, oder?
  5. #5

    Sollte es - ja

    Zitat von tintenschwarz Beitrag anzeigen
    ich frage mich, ob kunst derzeit veränderungen mit bewegen kann, bei dem was es so zusehen gibt... aber ist es trottelfang, was künstler, wie ai wei wei machen? es ist doch das mindeste, was kunst tun sollte, auf gewisse dinge hinzuweisen, die in der gesellschaft passieren, oder?
    Doch zeitgenössische Kunst ist seit ca. 10 Jahren mehr und mehr zum Lifestyle-Objekt "verkommen". Und da gibt es Künstler die bedienen den Markt perfekt und Sammler die da auch noch mitmachen.
    Was wirklich übrig bzw. hängen bleibt, sehen wir in 30 bis 50 Jahren.

    Hier noch einmal der Link zum Video "Boros-Bunker" (wurde beim ersten Mal ja nicht umgewandelt).
    Kunst News - der Kunstbunker von Christian Boros
  6. #6

    Bunker <-> Privatbesitz

    Was mich erstaunt ist auch die Tatsache, dass der Bund dieses Bauwerk - von Zwangsarbeitern errichtet - überhaupt an Privatpersonen verkauft hat, und diese auch noch eine Baugenehmigung für eine Wohnung auf dem Dach erhalten.
    Wahrscheinlich unter Auflagen, deshalb stellen die ja den Schrott da rein...geschmacklos, auch aus historischer Perspektive.
  7. #7

    k.T.

    Manchmal glaub man, für moderne Kunst gilt: Hauptsache groß. Oder auch "groß statt ..."








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