Kunduz-Untersuchung: Anonymous blamiert sich mit angeblicher Geheim-Veröffentlichung

Rund 200 Dokumente zur Kunduz-Affäre liegen offen auf den Servern des Bundestags: Anhänger der Web-Guerilla Anonymous prahlten mit diesem Fund, eine Nachrichtenagentur schickte sogar eine Eilmeldung. Dabei handelt es sich um ganz offiziell veröffentliche Dateien.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...814004,00.html
  1. #10

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von mr.zoui Beitrag anzeigen
    Eine Blamage ist das wohl eher für die Medien,
    die vorher nicht über Drucksache 17/7400 berichteten.

    Welche waren das, Alle?
    Genialer Schachzug Anonymous!
    Wenn die Medien täglich darüber berichten was in die DIP-Datenbank eingestellt wird, dann hätten sie viel zu tun.
    Der mündige und politisch interessierte Bürger weiß, wo er Infos abgreifen kann und braucht nicht immer einen "Vorkauer": DIP21
  2. #11

    ***

    Zitat von mangeder Beitrag anzeigen
    ... und wenn auf einigen Unterlagen sogar "VERSCHLUSSSACHE - GEHEIM" zu lesen ist ..
    Wäre es von diesen kleinkriminellen Hackern nicht erwartbar, dass sie einmal in die Dokumente hinein gesehen hätten?
    Aber bei deren Kenntnisstand wäre ihnen wahrscheinlich nicht einmal aufgefallen, dass wirklich sicherheitsrelevante Themen geschwärzt waren.

    Oder hätte die Bundestagsverwaltung die Dokumente alle mit neuem Titelblatt versehen sollen damit auch diese kindischen Spinner merken, dass sie keine Geheimdokumente 'erbeutet' haben?
  3. #12

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Wenn die Medien täglich darüber berichten was in die DIP-Datenbank eingestellt wird, dann hätten sie viel zu tun.
    Der mündige und politisch interessierte Bürger weiß, wo er Infos abgreifen kann und braucht nicht immer einen "Vorkauer": DIP21
    Ich denke, daß wenige mündige und politisch interessierte Bürger wussten, wo sich die
    Datenbank versteckte und noch viel weniger, welche Information sich im 580-Seitendokument mit dem nebulösen Titel

    Beschlussempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses als 1. Untersuchungsausschuss nach Artikel 45a Absatz 2 des Grundgesetzes

    verbargen.

    Dank Anonymous wissen es jetzt mehr. Die Information, daß viele Medien nur Agenturmeldungen kopieren, war zwar nicht neu, weniger blamabel für diese ist sie dadurch jedoch nicht.
  4. #13

    Zitat von mr.zoui Beitrag anzeigen
    Ich denke, daß wenige mündige und politisch interessierte Bürger wussten, wo sich die
    Datenbank versteckte und noch viel weniger, welche Information sich im 580-Seitendokument mit dem nebulösen Titel

    Beschlussempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses als 1. Untersuchungsausschuss nach Artikel 45a Absatz 2 des Grundgesetzes

    verbargen.

    Dank Anonymous wissen es jetzt mehr. Die Information, daß viele Medien nur Agenturmeldungen kopieren, war zwar nicht neu, weniger blamabel für diese ist sie dadurch jedoch nicht.
    Was wissen wir denn mehr?
    Sie tuen ja gerade so als handele es sich hierbei um ein Thema, dass in den Medien nie zu Sprache gekommen wäre.
    Ich kann mich aber durchaus an einen haufen von Artikeln, hier und in diversen anderen Blättern erinnern in denen die Ergebnisse des Untersuchungsauschusses wiedergegeben,diskutiert und kommentiert wurden.
    Und ich gehe mal davon aus, dass die Journalisten, die diese Artikel geschrieben haben auch einen Blick in diese Dokumente geworfen haben.
    Ich konnte beim kurzen Blick in die Dokumente zumindest ncihts wichtiges lesen, was mich überrascht hätte.

    Das Annonymous diese Dokumente nun als sensationsfund darstellt zeigt zum einen, dass ihre Intention nur aufmerksamkeit ist, zum anderen zeigt es, dass sie nichteinmal Fähig sind zu Prüfen, ob diese Dokumente dort nicht beabsichtigt liegen.
    Und in diesem Fall haben sie Spott verdient.
  5. #14

    Zitat von LasseStehnken Beitrag anzeigen
    Was wissen wir denn mehr?
    DIP, ACTA, journalistische Sorgfalt vs. als Erster Meldungen verbreiten...
    Das Wer ist auch interessant.

    Sie tuen ja gerade so als handele es sich hierbei um ein Thema, dass in den Medien nie zu Sprache gekommen wäre.
    Ich kann mich aber durchaus an einen haufen von Artikeln, hier und in diversen anderen Blättern erinnern in denen die Ergebnisse des Untersuchungsauschusses wiedergegeben,diskutiert und kommentiert wurden.
    Und ich gehe mal davon aus, dass die Journalisten, die diese Artikel geschrieben haben auch einen Blick in diese Dokumente geworfen haben.
    Nennen Sie mal einen Artikel, der nicht nur eine Agenturmeldung/Pressemitteilung war.

    Ich konnte beim kurzen Blick in die Dokumente zumindest ncihts wichtiges lesen, was mich überrascht hätte.
    Wie und wann wurden Sie auf die Dokumente aufmerksam?

    Das Annonymous diese Dokumente nun als sensationsfund darstellt zeigt zum einen, dass ihre Intention nur aufmerksamkeit ist, zum anderen zeigt es, dass sie nichteinmal Fähig sind zu Prüfen, ob diese Dokumente dort nicht beabsichtigt liegen.
    Und in diesem Fall haben sie Spott verdient.
    Von Anonymous sollte man nicht mehr erwarten, als das sie die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema lenken. Und in diesem Fall nur über Anonymous zu spotten wäre fahrlässig.