Was geschah wirklich in der Nacht des Kunduz-Luftangriffs? Wer wusste was? Vor dem Untersuchungsausschuss haben nun die von Verteidigungsminister Guttenberg entlassenen Top-Beamten ausgesagt. Sie nutzten ihren Auftritt, um den ungeliebten Polit-Star zu belasten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...720379,00.html
Der zweite SPON-Artikel zu dem Thema der verschweigt, das Oberst Klein fünf mal von den Bomberpiloten gefragt wurde, ob dort Kampfhandlungen stattfinden und Oberst Klein funf mal gelogen hat.
Der Zeuge ätzt und überhaupt ging es nur um den guten Ruf des Herrn von und zu. Aussagen von Ex-Beamten. Soll man denen Glauben schenken? Gehören die nicht irgendwie jetzt auch zur Unterschicht?
Interessant auch an welcher Stelle der Artikel platziert wurde.
..noch eine Frage von sysop beantworten dürfen.
Ich bin in meinem ersten Abschnitt auf die Frage von sysop eingegangen. Was geschah wirklich in der Nacht usw. Es fiel mir persönlich auf, das in keinem Artikel von SPON erwähnt wird, das Oberst Klein fünf mal gelogen hat, bevor die abgeworfenen Bomben u.a. ein 11 jähriges Kind töteten.
Sie schreiben es gleich richtig. Es "ging". Das Thema wird offiziell von allen Volksparteien abgehakt. Die CDU droht, das drohen sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, mit der Zeugenladung eines SPD-Mannes.
Dann doch lieber die ganze Akte ins Archiv. Möglichst dorthin wo es nie wieder jemand findet.
Fakt ist doch, dass der schnöselige Herr Guttenberg ständig seine Meinung ändert. Und zwar nach Lust und Laune wie es ihm gerade in den Kram passt:
Der Mord an über hundert unschuldigen Bauern war angemessen.
Kurz darauf (nachdem er noch einen unwichtigen Bericht bekommen hat, in dem nichts neues drinstand): Der Angriff war doch nicht angemessen.
Kurz darauf: Der Verbrecher, Oberst Klein wird belobigt, komplett frei gesprochen (obwohl er nachweislich gegen Vorschriften verstoßen hat) und noch befördert. Das heißt nichts anderes als dass Herr Guttenberg nun doch wieder zu der Erkenntnis gekommen ist, dass alles okay war.
Kurz darauf: Die Bundesregierung entschädigt alle Opfer mit Millionenbeträgen (in Summa - die Oberst Klein zu verantworten hat). Also war dann doch nicht alles in Ordnung, oder warum zahlt man nun doch?
Dieses hin- und her ist erbärmlich. Herr Guttenberg ist völlig unfähig.
Gott sei dank wurde kein Brunnen zerstört.
Alle Gestalten (fachkundig, wie Herr Nouripour ohne Beruf und abgeschlossenen Studium) haben bis auf die Linken die Hand für den Einsatz gehoben.
Der Ursprungsfehler liegt im Bundestag. Bisher hat noch niemand amtlich den Kriegszustand mit den Taliban erklärt und damit entfallen lustigerweise jegliche Verantwortlichkeiten des hohen Hauses für die Soldaten und deren Angehörige. Dass zudem die Mehrheit der Regierten den Einsatz dort nicht wünscht wurde durch alle geflissentlich ignoriert.
Oberst Klein handelte richtig, da er den Schutz der eigenen Truppe in den Vordergrund stellte - soldatisch. Über die fehlenden Mittel und Kräfte sollten sich lieber die Herrn Untersucher Gedanken machen, die ihn samt Truppe dahin schickten. Sollen sie doch selbst hingehen und die Knochen für den Ami hinhalten.
Schattenboxen - mehr nicht.
Egal, ob die beiden Geschasstren die Wahrheit sagten oder nicht - das perlt an Herrn zu Guttenberg ab, wie Wsser auf Teflon. Die Mehrheit der Wähler steht hinter ihm und kann sich ihn auch als Kanzler vorstellen. Er sieht ja auch so gut aus, hat toll gegeeltes Haar, immer gut und passend angezogen, kann mit velen Sätzen wenig sagen und auch seine Frau sieht ja toll aus. Ein schönes, edles Paar - immer gut für ein Foto in BILD oder der Bunte. Das ist doch wichtig - alles andere ist sekundär.