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Kunduz-Affäre: Erstes Bombenopfer fordert Schadensersatz

Der fatale Luftangriff auf zwei Tanklaster im afghanischen Kunduz liegt ein Jahr zurück, jetzt klagt das erste Opfer auf Schadensersatz gegen die Bundeswehr. Ein LKW-Fahrer fordert finanziellen Ausgleich - und eine medizinische Behandlung in Deutschland.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...715650,00.html
  1. #1

    schadensersatz

    Dürfen dann demnächst unsere Soldaten gegen die Afghanen klagen, bei Verletzungen oder Tod
  2. #2

    Entschädigung...

    Ausgerechnet die Bundeswehr hat ihn traumatisiert?

    Sein Kollege wurde von den Taliban umgebracht, und nach eigenen Angaben wurde auch er mit dem Tode bedroht. Dass man ihn hätte laufen lassen, nachdem er nicht mehr (für die LKWs) gebraucht wurde, ist eher unwahrscheinlich. Die Taliban sind nicht gerade für Milde gegenüber Afghanen bekannt, die für die westlichen Truppen arbeiten. Insofern hat der Luftangriff gerade ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leben gerettet.

    Das man ihn nicht wie die Taliban und anhängige Zivilisten entschädigt, ist allerdings schon unglücklich. Eigentlich hätte man für ihn eher die Masstäbe der Versorgung eigener Angehöriger bzw. Beschäftigter anlegen müssen. Das ist offensichtlich nicht geschehen.
  3. #3

    Dieser Mann ...

    ...verdankt sein Leben dem Oberst Klein.
    Nur durch glückliche Umstände blieb er am Leben.
    Wären die Taliban nicht angegriffen, hätten ihn diese genauso umgebracht, wie seinen Kollegen.
    Wenn er Schadenersatzforderung stellen will, soll er das bei den verantwortlichen Stellen seine Landes tun.
  4. #4

    Schadensersatz

    Wie schafft es ein afghanischer Lastwagenfahrer, zwei Berliner Rechtsanwälte mit einer Klage auf Schadensersatz gegen die Bundeswehr zu beauftragen? Selbst ich als Deutscher in Deutschland hätte Schwierigkeiten und auch nicht das Geld, gleich zwei Rechtsanwälte, noch dazu in Berlin, für mich arbeiten zu lassen.
  5. #5

    Es wird keine gerichtliche Prüfung geben ...

    Zitat von turo Beitrag anzeigen
    ...verdankt sein Leben dem Oberst Klein.
    Das war eine gelungene humoristische Einlage ... ;-)

    Es wird niemals zu einem Urteil in diesem Verfahren kommen. Nachdem Deutschland bereits alles getan hat, um ein gerichtliches Strafverfahren gegen Oberst Klein zu verhindern wird man jetzt alles tun, um eine unabhängige gerichtliche Aufklärung dieses Kriegsverbrechens vor einem Zivilgericht zu verhindern.

    Ich wette auf einen schönen Vergleich, bei dem der Kläger ohne Prozess das erhält, was er haben möchte. Wer hält dagegen?
  6. #6

    schadensersatz ?

    schadensersatz bezahlen, und dann nix wie raus aus diesem land.

    ganz klar liegt der fehler bei oberts klein, der seine soldaten schützen wollte, die fast jeden tag, mit granaten aus dem hinterhalt beschossen werden.

    es war ein fehler aber es war sicherlich keine absicht. gerade die bundeswehr verhält sich, abgesehen von diesem zwischenfall, vorbildlich im umgang mit der zivilbevölkerung.
    daher ist es fast schon frech die bundeswehr wegen eines fehlers an den pranger zu stellen. holt die jungs wieder heim und geben wir das geld für europäische zwecke aus.
  7. #7

    Wenn er recht bekommt !

    Wenn er vor einem unseren Gerichte Recht bekommt, dann soll er doch Entschädigung bekommen, und lebenslage Gesundaheitsversorgung und eine Opfer-Rente und und !

    Wenn unser Rechstsystem so ist das solche Klagen Erflog haben, dann bitte schön !

    An diesem unseren "Rechtsstaat" wundert mich langsam garnichts mehr !
  8. #8

    Der Schadensersatz und die Behandlung...

    ...an sich, dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Dieser Mann klag zurecht!

    Interessant finde ich aber auhc wie hier erneut mit zweierlei Maß gemessen wird. Andere Menschen würden auch sagen Doppelmoral.

    1. Ist der Mann von alleine darauf gekommen zu klagen, oder treiben sich Scharen von Anwaltsgehilfen da unten rum und suchen nach potentiellen Klienten, bei denen man sich gesund stoßen kann (finanziell).

    2. Bleiben die Massen an Klagen der Opfer gegen die Attentäter und deren Familien. Hab ich bisher noch nichts von gehört, daß da große Klagewellen am kommen sind. Augenscheinlich ein wenig Schiß die Opfer und deren Angehörigen (was bis zu einem gewissen Grad auch verständlich ist). Oder keine gute Rechtsgrundlage dafür.
  9. #9

    .......

    Zitat von renner Beitrag anzeigen
    Dürfen dann demnächst unsere Soldaten gegen die Afghanen klagen, bei Verletzungen oder Tod
    Verletzungen und Tod wärend der Ausübung des Militärdienstes, gehören zum Berufsrisiko eines Soldaten! Das gleiche Risiko trägt auch jeder deutscher Polizist! Der Unterschied besteht nur darin, daß ein deutscher Soldat in Afghanistan zu den regulären Bezügen noch eine steuerfreie Gefahrenzulage in Höhe von ca. 90 Euro pro Tag bekommet, die auch Sie mitbezahlen!
    Im Übrigen, kein Afghane hat die Bundeswehr angefordert!








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