Kunduz-Affäre: Bundeswehr-Oberst Klein soll General werden

dapdBundeswehr-Oberst Georg Klein soll zum General befördert werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Der Soldat hatte vor drei Jahren in Afghanistan den Befehl zur Bombardierung von zwei Tanklastzügen in der Nähe von Kunduz gegeben. Mehr als 100 Menschen starben.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848866,00.html
  1. #1

    Der Mann geht bald in Pension...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundeswehr-Oberst Georg Klein soll zum General befördert werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Der Soldat hatte vor drei Jahren in Afghanistan den Befehl zur Bombardierung von zwei Tanklastzügen in der Nähe von Kunduz gegeben. Mehr als 100 Menschen starben.

    Bundeswehr-Oberst Klein soll zum General befördert werden - SPIEGEL ONLINE
    ...da will man ihn versorgen, ist gang und gäbe in der Bundeswehr. Passiert auch bei Majoren, die zwei Monate vor der Entlassung noch schnell zum Oberstleutnant befördert werden. Sind ja nur Steuergelder.
  2. #2

    Lohn der Arbeit

    Herr Klein ist für den Tod von vielen unschuldigen Menschen verantwortlich. Nun soll er für Personalfragen verantwortlich werden und sogar zum General befördert werden. Hier zeigt sich, dass die Bundeswehr es honoriert, wenn ihre Mitarbeiter genau diejenigen Arbeiten gut machen, die ihr übertragen sind. Glückwunsch für Herrn Klein, der alles richtig gemacht hat und im Kreise der Generäle sicherlich eine Sonderstellung einnehmen wird, da wahrscheinlich nicht jeder General eine so beeindruckende Leistungsbilanz aufweisen kann.
  3. #3

    Und sowas...

    ...wird zum General befördert. Da läuft einem der kalte Schauer über den Rücken.
  4. #4

    optional

    Na dann herzlichen Glückwunsch zu dieser Beförderung aufgrund herausragender Leistungen!
    Denke, General Klein ist mit seiner Expertise geradezu prädestiniert, unsere künftige Drohnenflotte zu befehligen
  5. #5

    Gut so!

    Offiziere müssen Entscheidungen treffen. Generäle auch. Dieser Mann hat gezeigt er kann Entscheidungen treffen. Also warum sollte man Ihn nicht ernennen? Nur weil wir Deutschen so ein gestörtes Verhältnis zum Militär und deren Aufgaben haben? Denn Nachweislich hatte er ja nichts falsch gemacht.
  6. #6

    ..

    Ist doch sinnvoll.
    Der Mann hat Erfahrung. In jeder Beziehung.

    Diese Entrüstungskommentare sind weltfremd, passen aber in die Medienlandschaft. Da hat die Gehirnwäsche volle Arbeit geleistet.
  7. #7

    unglaublich

    Das ist ja wohl der blanke Hohn für die Opfer seines unverzeihlichen Fehlers.Da fällt einem echt nichts mehr zu ein.
  8. #8

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...da will man ihn versorgen, ist gang und gäbe in der Bundeswehr. Passiert auch bei Majoren, die zwei Monate vor der Entlassung noch schnell zum Oberstleutnant befördert werden. Sind ja nur Steuergelder.
    Nur leider sind Beförderungen 2 Monate vor Ausscheiden nicht Ruhegehaltsfähig, weswegen eine Beförderung kurz vor Ruhestand den Steuerzahler nichts megr kostet!
  9. #9

    Warum Personalmanagement?

    Ich war mit der Aufarbeitung der Kunduzaffaire defenitiv nicht zufrieden. Der Tod so vieler unschuldiger Zivilisten ist einfach zu folgenlos gewesen. Es hätte tiefergreifende Konsequenzen auch für Herrn Klein geben müssen. Dennoch denke ich, dass er als General geeignet ist, denn die Lehren die er aus diesem Vorfall gezogen haben muss, wären es Wert gewesen weiter zu geben. Ein solches Fiasko würde sich unter seinem Kommando mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wiederholen.
    Aber warum dann Personalmanagement? Ich denke er wäre mit seinen Erfahrungen woanders besser aufgehoben.