wollte mehr Demokratie für das Volk.
DPARusslands Opposition macht mobil: Zehntausende Putin-Kritiker wollen bei einem Marsch der Millionen gegen den Präsidenten protestieren und so den Einschüchterungsversuchen der Staatsmacht trotzen. Beobachter rechnen damit, dass die Proteste weiter anwachsen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...838275,00.html
wollte mehr Demokratie für das Volk.
Veränderungen kommen nur von unten, und auch nur dann , wenn der Druck von Oben sehr groß ist, so das die Angst vor den Tod zurückweicht.
Wer den Tod nicht fürchtet , sieht bekanntlich den König vom Pferd!
...oder wie können die Handlungen der Regierung sonst noch gedeutet werden.
- Berlin, 18 Uhr, Russische Botschaft, Unter den Linden 63-65
http://www.facebook.com/events/331317640277752/
- München, 18 Uhr, Karlsplatz/Stachus
http://www.facebook.com/events/310351299052420/
- Deutschlandweite Kontaktgruppe
http://www.facebook.com/groups/fairvotesgermany/
Erst mal sehen, was aus dem "Marsch der Millionen" wird. Ich bin beruflich häufig in Russland und habe dort ganz überwiegend eine im Grundsatz Putin-freundliche Haltung registriert. Und da habe ich nicht mit Bauern aus der Provinz sondern jungen Ingenieuren und Technikern aus Großstädten gesprochen. Das würde sich übrigens auch mit den letzten Wahlergebnissen decken. Wenn man sich die anschaut, fragt man sich durchaus, wieso der Westen so große Hoffnungen in die Anti-Putin-Bewegung steckt.
Die größte "Oppositionsbewegung" sind immer noch die Kommunisten; dann kommen Schirinowskis "Liberaldemokraten". Und das die "Demokraten" (SD, Jabloko - insgesamt 16,6% bei der letzten Dumawahl) sich auch nach der, derzeit sehr unwahrscheinlichen, Machtübernahme als solche erweisen, ist auch nicht wirklich sicher.
Russland ist nicht Westeuropa - das sollten wir akzeptieren. Die Repressalien gegen Oppositionelle sind mit Sicherheit zu verurteilen - von einem Volksaufstand der unterdrückten Massen scheint mir Russland aber sehr weit entfernt zu sein. Daran ändert auch die unreflektierte Wiedergabe der Oppositionsparolen durch den SPIEGEL nichts.
Und das jetzt bereits schon vor einer "Radikalisierung" der Oppositionsbewegung gewarnt wird, deutet auch nicht unbedingt darauf hin, dass diese Bewegung einen Mehrheitswillen vertritt.