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Kundenfrust bei 1&1: Adieu, Servicepapst!
1&1Marcell D'Avis war das Gesicht des Internet-Discounters 1&1, in Fernsehspots präsentierte er sich als "Leiter Kundenzufriedenheit". Doch im Netz wurde der Mann schnell zum Hassobjekt, frustrierte Verbraucher fühlten sich massenhaft getäuscht. Nun schafft die Firma die Werbefigur ab. Endlich.
Kundenfrust bei 1&1: Adieu, Servicepapst! - SPIEGEL ONLINE
- #130 24.04.2012 05:55 von
Schön aufgesagt. Nur leider hat das mit der Realität nicht sehr viel ztu tim. Als IT-Dienstleister habe ich da einen kleinen Überblick. Es ist besser geworden, aber gut ist es auch bei 1&1 noch lange nicht. Es geht auch nicht darum Mails zu beantworten sondern Probleme schnell und unbürokratisch zu lösen.
- #131 24.04.2012 05:59 von
- #132 24.04.2012 11:20 von
"der Onkel im Fernseher hat aber gesagt das ist so..." - ist das Berichterstattung? Glauben Sie, dass Cola Zero ohne Zucker gesund ist? Geben Sie Ihren Kindern haufenweise Nimm2, weil in der Werbung versprochen wird wie gesund die Vitamine sind??? Schräg!
Mal so als Beispiel: Ich bin Telekom Kunde... und nicht zufrieden. Ich war früher Arcor Kunde und sehr zufrieden und ein Bekannter kotzt sich grad über Vodafone aus, während mein Onkel Vodafone in höchsten Tönen lobt und über O2 geschimpft hat. Meine Schwester ist 1&1 Kunde und strahlt, meine Großeltern sind zufriedene Telekom Kunden. Mit dieser Rethorik und "meiner" Erfahrung sollte ich nun auch in der Lage sein bei Spiegel Artikel zu schreiben! - #133 24.04.2012 11:36 von
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Einfach weil das zu 95% still und leise funktioniert. Von solchen Kunden hört man dann auch nichts, die haben seit Bestellung schlicht keinen Grund mehr bei 1&1 anzurufen, alles tut einfach seinen Dienst und es gibt keine besondere Vorkommnise.
Das bei einer derart hohen Kundenanzahl dann die 5% wo es nicht klappt Legion erscheinen liegt eben in der Natur der Sache - #134 24.04.2012 11:42 von
- #135 24.04.2012 11:45 von
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Das Sie das bezahlen müssen was Sie bestellt haben ist ein "realitätsfernes Urteil alltagsentrückter Richter"???
Sorry, Sie haben verbindlich für X-Jahre DSL an Ort Y bestehlt. Wenn Sie das früher als Y Jahre nicht mehr an Ort Y wollen, dann hätten Sie das besser vorher überlegen sollen. - #136 24.04.2012 13:24 von
- #137 15.07.2012 07:59 von
....
noch erbärmlicher als die geschichte rund um den service von 1&1 ist ganz klar die tatsache, dass hier ein frustrierter ex-kunde seine schreiberling-position ausnutzt um öffentlich über 1&1 her zu ziehen. da missbraucht jemand gehörig seine macht...
- #138 17.08.2012 06:19 von
Von Ausnutzen kann wohl kaum die Rede sein, es gilt immer noch das Recht der freien Meinungsäußerung und ich sehe hier Tatsachen, deren Veröffentlichung unabhängig von der Motivation des Schreibers einfach sinnvoll ist.
Ich bin kein frustrierter Ex-1&1-Kunde... ich leide immer noch. Von daher kann ich es einfach nur bestätigen, dass 1&1 mitnichten eine Oase in der Service-Wüste Deutschland darstellt. Ganz im Gegenteil.
Nachdem wir uns von 1&1 haben bewerben lassen, entschlossen wir uns aus Gründen der Vereinfachung nicht mehr den Telefonanschluß bei der Telekom zu bezahlen und den darauf aufgeschalteten 1&1-Tarif. Nein, ein Komplettanschluß macht alles einfacher, alles aus einer Hand bei unveränderter Leistung eben.
Denkste!
Seit der Umstellung hat sich zwar der Gesamtpreis nicht verändert, dafür erhalten wir aber nur noch zwei Drittel der bisherigen Bandbreite.
Das Versprechen damals:
(Zitat)"Bereits jetzt stehen Ihnen alle Leistungen Ihres 1&1 Komplettanschlusses
zur Verfügung. Bis wir Ihren Anschluss vollständig zu 1&1 umstellen können,
behalten Sie noch Ihren Telefonanschluss der Deutschen Telekom AG. Dafür
schreiben wir Ihnen jeden Monat 16,37 EUR auf Ihrer 1&1 Rechnung gut. Nach
dieser Übergangszeit entfällt die Gutschrift und Sie erhalten alle Leistungen
von 1&1 direkt aus einer Hand"
Bereits jetzt... klingt so, als würde das alles so bleiben. Aber dann ab dem Tage der Umstellung plötzlich 2/3 der seit Jahren genutzten Bandbreite und 1&1 schreibt:
(Zitat)"Selbstverständlich erhalten Sie, wie in Ihrem Vertrag enthalten, immer die maximal verfügbare Bandbreite. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass es technisch nicht immer umsetzbar ist, die gewünschte Bandbreite zu realisieren."
Tolle Technik... es geht nichts über vernünftige Werbetechniken, bei denen man die Kunden foppt.
Wir sind jedenfalls ziemlich stinkig und werden weiter versuchen uns zu wehren, mal sehen was noch kommt. - #139 17.08.2012 13:47 von
Dieses Posting ist ein schöner Anlaß auch mal wieder was zu Thema zu schreiben.
Vom Juli 2012. Ein Brief mit persönlicher Anrede, aber, ganz neu, gänzlich ohne Angabe der Kundennummer. Dafür ein wirklich ganz "unbürokratisches"
Sehr geehrt.......,
wie Sie wissen, wird Ihr 1&1 Vertrag am XX.XX.2012 abgeschaltet.
..........
Im Kleingedruckten hat sich die Anzahl der genannten Personen unter denen Vorstand und Aufsichtsratvorsitzender genannt waren, von 9 auf 3 reduziert, und die scheinen wohl nur noch Geschäftsführer zu sein, das macht die Sprache offensichtlich auch einfacher.
In der Überschrift steht aber extrafett und sogar mit einem "Vorsicht" beginnend, von der Abschaltung des DSL-Anschlusses und nicht des Vertrages.
Dafür gibts schon 70,- € Treue-Geschenk statt der üblichen 50, für die Bestellung eines neuen DSL-Tarifs. Und dafür werden auch viel Gründe genannt, nämlich z.B. die nochmal genannten 70 € und obendrein auch -Kein Bereitstellungsentgeld - und ebenso die - Hohe Servicequalität mit kostenloser Hotline und Entsörungsgarantie -
Was mich jetzt doch überrascht, denn für einen Anbieter der es schafft, an sich ohne weitere Kosten erzeugende Anrufe via VoIP, also Internet, durch erzwungene Rufumleitung doch mit Kosten für den so betrogenen Kunden zu verbinden, der schafft es bei Anrufen zu ihm selbst, keine zusätzliche Kosten zu produzieren wenn man seine Hotline anruft. Sowas aber auch, verflixt clevere Technik ?
Was mich schon seit letztem Jahr stauenen lässt, ist die Sache mit dem "Service" und der "Entstörung". Da ist nämlich jemand Telekommunikationsdienstleister, der nicht irgend einen Schimmer von der technischen Gerätschaft hat die ein Kunde einsetzt um den technischen Anschluß dieses Anbieters und dessen Leistungen zu nutzen. Geschweige denn das sich jemand dafür interessierte, obwohl die technischen Geräte von einem anderen Anbieter offenkundig übernommen wurden denn ehem. Freenet Kunden wurden ja nicht abgeworben sondern Freenet wurde mit samt Kunden von 1&1 gekauft und andere Technik als die beim Erstanschluss erhaltene, kann man sich ja auch überall frei kaufen.
Aber Geburtsdatum, Geschlecht, Adresse und Bankdaten sind diesem Dienstleister einer technischer Einrichtung selbstverständlich bekannt.
Stimmt schon mit "unbürokratisch". Muß man nur mal anders denken, nicht ?
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