Zitat von
georgius1
"Aufgezeichnet von Verena Töpper" !!
Ich bin in Vietnam und da hat mich eher die wohl neodeutsche Schreibweise
"Ho-Tschi-minh-Stadt" schockiert.
Das schrieb sich mal ueblicherweise: Ho Chi Minh Stadt (City)
odel in Vietnamesischer Schreibweise: Thành phố Hồ Chí Minh
Der Name Ho Chi Minh ist bereits in einem vorigen Bericht auf SPON so verhunzt worden.
Was der fettgedruckte Einschub "Mythos Hundebraten" soll, geht aus dem Bericht nicht hervor und weiss die Aufzeichnerin wohl selbst nicht so genau.
Die Fakten, die Braunbach erzaehlt, sind natuerlich aus seiner Sicht richtig.
Nur wo bleibt da der Kulturschock ??
Das habe ich andersherum wirklich erlebt.
Als 1989 eine Gruppe Vietnamesen auf study tour in Hamburg landete und ich die dann die Moenckebergstrasse in der Hamburger Innenstadt hinauf und herunter fuehrte an den glitzernden Konsumpalaesten vorbei und manchmal auch hinein.
Die Vietnamesen waren sowas von platt, platter ging es nicht und waren bis des Abends nicht mehr ansprechbar. Das war sichtbarer, echter Kulturschock.
Nun zu Ho Chi Minh City.
Es ist richtig, dass in den Supermaerkten die importierten Waren vergleichsweise recht teuer sind.
Nur, wenn man schon ein Housemaid hat, die auch kocht, dann kann man die auch zum naechstgelegenen Distrikt-Markt zum Einkaufen schicken.
Das ist wesentlich preiswerter.
Ich gebe fuer Fruehstueck, Abendessen und Fruechte zwischendurch umgerechnet 15 Euro pro Woche und muss nicht darben, eher im Gegenteil.
Natuerlich kann man 15 Euro und mehr auch fuer nur ein Abendessen in einem entspechenden Restaurant ausgeben.
Restaurants, die Hundefleisch anbieten, gibt es so einige (viele) in der Stadt.
Wenn 9 von 10 Vietnamesen kein Hundfleisch moegen, dann bleiben immer noch 1 Mio Leute in dieser Metropole von knapp 10 Mio Einwohnern. Natuerlich gibt es auch andere Spezialitaeten wie Schlangen etc.
Die Mittagspause ist in Vietnam ueblicherweise zwischen 11:30 Uhr und 13:00 Uhr, frueher bis 13:30 Uhr.
Und in der Zeit wird zu Mittag gegessen und danach schlafen die Vietnamesen, wo auch immer sie ein Plaetzchen dafuer finden, ihren Stremel weg, sonst sind sie am Nachmittag nicht arbeitsfaehig.
Gruss aus Saigon von George, der ueberwiegend seit 1984 in Ho Chi Minh City – Saigon lebt - ohne "Kulturschock" !!