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Kulturschock in Russland: Fiese Vorurteile, krasse Gegensätze

Pfeifen ist in der Wohnung tabu, die Tasche darf nie auf dem Boden stehen, auf dem Spielplatz geben Veteranen Schachunterricht: Kristin Mehnert hat sich nach zwei Jahren als Kulturmittlerin in Russland an vieles gewöhnt. Dass Freundlichkeit ihre Studenten irritiert, wundert sie dann doch.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...837699,00.html
  1. #1

    ...........

    bla bla bla, da hätte ich mir doch mehr Inhalt gewünscht. Was denken die Studenten über die derzeitige politische Situation, wo wollen sie später arbeiten, wie sieht es mit Arbeitsplätzen überhaupt aus für Uniabgänger uusw. usf.

    den Artikel hätte ich nach 4 Tagen Moskau schreiben können, denn das gleiche Bild hatte ich auch, aber als Berufstätiger sollte man mehr berichten können. Oder durfte sie nicht weil die R.B. Stiftung es nicht wollte??
  2. #2

    Nach zwei Jahren in Rußland...

    ... noch keine richtige Konversation? Das ist schwach.
  3. #3

    Vorurteil?

    Farbenfrohe und weiblichkeit betonende Kleidung wird von russischen Frauen deutlich selbstbewusster getragen als von deutschen. Wobei zumindest farblich auch Italienerinnen etc. dem deutschen einheits - grau-schwarz-weiß, hauptsache "gedeckt" nicht folgen mögen. Wer wie ich aus dem Norden kommt stellt aber auch fest das dies im Süden des Landes schon deutlich lockerer ist.
    Woran liegt es? Ist der Hosenanzug aus Berlin etwa heimlich auch modisches Vorbild?
  4. #4

    optional

    Ist wieder typisch jemandem ein Stipendium zu geben der nicht einmal die Sprache des Landes spricht, in dem er für den kulturellen Austausch arbeiten soll. "Mittlerweile lebe ich seit knapp zwei Jahren in Russland und arbeite als Regionalkoordinatorin, kurz: als Kulturmittlerin. Ziel ist es, den kulturellen und sprachlichen Austausch zu fördern." Da lach ich mich tot! Das sagt doch alles über unsere "Bildungselite" Ich glaube das sie sich mit dem Artikel im Spiegel dann noch für eine Doktorarbeit bewerben wird und weil sie anscheinend die richtigen Kontakte hat, wird sie wohl bald eine Arbeit über den kulturellen und sprachlichen Austausch zwischen den Yupik und den Nenzen veröffentlichen. Nicht zu fassen!
  5. #5

    ist echt schwach

    ich weiß russisch ist eine sehr schwierige Sprache, aber es kommt auch darauf an, auf welchen Weg man sie erlernt.

    Ich bin gerade hier in Spanien und habe die Sprache so halbwegs jetzt auch in 5 Monaten gelernt. So, dass es für gute Konversationen in die Tiefe reicht. Es gibt hier aber auch viele Studenten die froh sind sich schon ein Brot auf Spanisch bestellen zu können.

    Und warum das so ist, liefert der Text schon wunderbar. Viele Deutsche freunde, viel Besuch aus Deutschland. Und bestimmt den ganzen Tag Englisch. Dadurch klingt die Beschreibung wie von einem Touristen.

    Auf der anderen Seite muss man ihr zugestehen, das Russland schon ziemlich krass ist, wo ich persönlich gerade nicht weiß, ob ich da zwei Jahre rum hängen möchte.
  6. #6

    sprachliche Fehler

    Zitat von carokann1 Beitrag anzeigen
    Ist wieder typisch jemandem ein Stipendium zu geben der nicht einmal die Sprache des Landes spricht, in dem er für den kulturellen Austausch arbeiten soll. "Mittlerweile lebe ich seit knapp zwei Jahren in Russland und arbeite als Regionalkoordinatorin, kurz: als Kulturmittlerin. Ziel ist es, den kulturellen und sprachlichen Austausch zu fördern." Da lach ich mich tot! Das sagt doch alles über unsere "Bildungselite" Ich glaube das sie sich mit dem Artikel im Spiegel dann noch für eine Doktorarbeit bewerben wird und weil sie anscheinend die richtigen Kontakte hat, wird sie wohl bald eine Arbeit über den kulturellen und sprachlichen Austausch zwischen den Yupik und den Nenzen veröffentlichen. Nicht zu fassen!
    Bei Ihrem Beitrag komme ich auf sechs sprachliche Fehler. Das entspricht einem Fehlerquotienten, der Sie nicht gerade dazu qualifiziert, ein Urteil über die sprachlichen Defizite anderer abzugeben. Einige Leute sind eben in Fremdsprachen nicht perfekt, andere können nicht einmal die eigene Sprache.
  7. #7

    Tag des Sieges (9. Mai 1945)

    Bilder vom 60. Jahrestag (9. Mai 2005) des Sieges über Hitlerdeutschland sowie vom 1. Mai -> www.DerLektor.net/foto/prasdnik.html
  8. #8

    sehr unfair

    Sehr unfair wie sie wegen ihrer russischen Sprachkenntnis hier kritisiert wird. Ich habe „sprachbegabte" Freunde die teilweise 8 Sprachen und mehr fließend beherrschen, gewisse Sprachen wie portugiesisch in nur wenigen Wochen erlernten, sich aber bei russisch über Jahre die Zähne ausgebissen haben und bis heute nicht in der Lage sind tiefer gehende Gespräche darin zu führen. Dafür gibt es vielerlei Gründe. Z.B. hohes Verhältnis von Konsonanten, geringe Ähnlichkeit des Vokabulars mit westeuropäischen Sprachen, komplexe Grammatik (6 Fälle) deren Beherrschung mit vielen Deklinationen sehr wichtig ist, da die russische Sprache allgemein sehr redundanzarm gesprochen wird (d.h. es wird z.B. auf Hilfsverben meistens verzichtet, Präpositionen sehr kurz) und es gibt sehr, seeeeehr viele Synonyme. Russen betonen nicht ohne Grund, daß ihre Sprache „sehr reich” ist.
  9. #9

    Deutsch ist auch schwer fuer Russen

    Zitat von sehrleise Beitrag anzeigen
    Sehr unfair wie sie wegen... Russen betonen nicht ohne Grund, daß ihre Sprache „sehr reich” ist.
    Genau, aber Deutsch auch ziemlich schwer ist. Bei uns, in Russisch, man kann verschiedene Wortfolge benuetzen. Denn gibt es verschiedenen Deutungen, aber gibt es keine Fehler damit. Und wenn ich versuche auf Deutsch sprechen oder schreiben, soll ich immer denken, welche konkrete Wortfolge soll ich wahlen. Weil anders darf ich nicht sagen oder schreiben, anders mache ich schon ein Fehler. Das ist zu kompleziert. Ich hoffe, dass sie mich verstehe:)








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