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Kulturschock in Russland: Fiese Vorurteile, krasse Gegensätze

Pfeifen ist in der Wohnung tabu, die Tasche darf nie auf dem Boden stehen, auf dem Spielplatz geben Veteranen Schachunterricht: Kristin Mehnert hat sich nach zwei Jahren als Kulturmittlerin in Russland an vieles gewöhnt. Dass Freundlichkeit ihre Studenten irritiert, wundert sie dann doch.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...837699,00.html
  1. #20

    Hindi...

    Zitat von sharapchen Beitrag anzeigen
    Das Alphabet war auch nicht schwer? Respekt! Es scheint, dass man in diese Schnoerkeln kann keine Buchstaben erkennen. Haben Sie Hindi von selbst (was bedeutet "an sich") gelernt? In welcher Zeit?
    ...ist eine sog. Indoeuropäische Sprache, genauso wie Russisch oder Deutsch. Das Alphabet dort ("Devanagari") leitet sich wie unsere Lateinische/Griechische/Kyrillische Schriften ursprünglich aus dem Phönizischen ab. Wie gesagt, ich habs ja nicht "perfekt" gelernt, aber für vor Ort ausreichend. Tiefergehende Diskussionen dort liefen natürlich auf Englisch, für mich
  2. #21

    Überhaupt nicht unwichtig

    Wer einen Masterstudiengang in Osteuropastudien besucht, sollte sich schon per se Russischkenntnisse aneignen!

    Ich selbst habe innerhalb von fünf Monaten Russisch gelernt, das auch ausgereicht hat, mit meinen Freunden in Russland über Politik zu diskutieren. Ich frage mich ob das im Artikel beschriebene Mädchen es je ernsthaft versucht hat...

    So viel ich weiß, werden an der Uni Heidelberg, wo ich studiert habe, Russischkenntisse verlangt, die man in einem Sprachtest nachweisen muss, selbst wenn man sich Rumänien oder Polen als Schwerpunkt aussucht.

    Wenn man es dann innerhalb von zwei Jahren nicht schafft, fließend Russisch zu sprechen, dann ist das schon mehr als traurig. Wie will man den als "Kulturbotschafter" Russland wirklich verstehen, wenn man dessen Sprache nicht kann? Natürlich ist es dann nicht möglich zu erfahren, was der "kleine Mann" über Putin denkt. Denn fließend auf Englisch kann man sich höchtens mit einer kleinen Bildungselite in den Metropolen unterhalten.
  3. #22

    Ja, aber...

    Zitat von riwa4 Beitrag anzeigen
    Einige Leute sind eben in Fremdsprachen nicht perfekt, andere können nicht einmal die eigene Sprache.
    Das mag ja sein. Aber sind sie dann für ein Stipedium der Robert-Bosch-Stiftung geeignet?
  4. #23

    Seid doch nicht so gemein zu ihr.

    Ich finde sie ist fröhlich und süß. Sie hat nicht geschrieben dass sie russisch überhaupt nicht kann, sondern dass es für einen tiefen geschpräch nicht genügt.
    P.S. Wenn du noch russische kontakts suchst, melde dich unter 8-926-936-00-16. Meine Freundin und ich würden dich gerne kennenlernen.
    P.P.S. Ausserhalb des Metrorings (Umfang ca 15 km) heißt längst nicht "a*** der welt", vielleicht hast du es mit Autobahnring (Umfang knapp 100 km) verwechselt.
  5. #24

    9 Mai

    Ich verstehe nur nicht, warum wundert die Autorin der Tag des Sieges "der mit großer Hingabe am 9 Mai gefeiert wird". Diese Krieg war am sraeklichste. Und viele Leute, die die gesehen haben, leben noch. Darum diese Tag ist so bedeutend fuer uns. Was ist da unklar?
  6. #25

    Zitat von weltreisender82 Beitrag anzeigen
    Wer einen Masterstudiengang in Osteuropastudien besucht, sollte sich schon per se Russischkenntnisse aneignen!
    :)) Ich studiere jetzt geradeso im Masterprogramm "Osteuropastudien" in Russland, und wir lernen da irgendwarum Deutsch als die Fremdspraeche:-). Aber eine Studenten oft anderen Spraechen auch studieren. Z.B. ich will Polnisch lernen, aber noch nur will:)


    Zitat von weltreisender82 Beitrag anzeigen
    Natürlich ist es dann nicht möglich zu erfahren, was der "kleine Mann" über Putin denkt. Denn fließend auf Englisch kann man sich höchtens mit einer kleinen Bildungselite in den Metropolen unterhalten.
    Da muss man verstehen, was meint man mit "Kleine Mann". Die Bevoelkerung der Russland ist sehr zusammengesetzt. Wenn man mit "Kleine Mann" ein Provinzler meint, denn kann ich sagen, dass in alle Gebieten gibt es viele Leute als fuer so auch gegen Putin. Vielleicht nur Moskau ist andere, da gibt es vieler opposiеioneller, als in anderen Staedte.
  7. #26

    Ich kriege langsam das Gefühl, dass alle deutsche Austausch-Leute gleich nach dem Betretten einer russischen Wohnung zu pfeifen beginnen. Warum sonst wird es in jedem solchen Artikel erwähnt? Kömische Regel, das stimmt. Aber wir haben auch andere "Kakerlaken" in unseren Köpfen, die ich viel interessanter finde.
  8. #27

    Zitat von pho356 Beitrag anzeigen
    Ich kriege langsam das Gefühl, dass alle deutsche Austausch-Leute gleich nach dem Betretten einer russischen Wohnung zu pfeifen beginnen. Warum sonst wird es in jedem solchen Artikel erwähnt?
    Achso, schriebt man darueber oft in Deutschland? Das ist interessant, weil glaub man in Russland schon selten an solcherlei Omen. Es ist etwas aus meiner Kindheit. Alte nachbarinen einen Knaben aus unserem Hof verbaten pfeifen zu Hause.

    Zitat von pho356 Beitrag anzeigen
    Aber wir haben auch andere "Kakerlaken" in unseren Köpfen, die ich viel interessanter finde.
    Interessant, bei uns sag man auch "Kakerlaken in der Kopf".
  9. #28

    müder artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pfeifen ist in der Wohnung tabu, die Tasche darf nie auf dem Boden stehen, auf dem Spielplatz geben Veteranen Schachunterricht: <i>Kristin Mehnert</i> hat sich nach zwei Jahren als Kulturmittlerin in Russland an vieles gewöhnt. Dass Freundlichkeit ihre Studenten irritiert, wundert sie dann doch.

    Mit dem Lektorenprogramm der Robert Bosch Stiftung in Russland - SPIEGEL ONLINE
    so habe ich mir das aber nicht gedacht.
  10. #29

    Kulturshock in Russland lässt sich vermeiden

    Ich habe mir erlaubt, diesen Erfahrungsbericht als Fallbeispiel zu sehen und in meinem Blog Handlungsempfehlungen für die junge Frau vorzuschlagen:
    http://culturelink.de/wie-vermeiden-sie-kulturschock-in-russland/752/


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