Kulturschock*im Tschad: Von korrupten Ärzten und*großer Gastfreundschaft
Sein Job ist eine Herausforderung, der nur wenige gewachsen sind: Pius Knecht, 56, baut Krankenhäuser in Krisenregionen auf. Vier Jahre war er im Tschad. Er erlebte dort korrupte Ärzte und solche, deren Fehlverhalten Kindern das Leben kostete. Trotzdem war er von vielen Menschen fasziniert.
ein arzt ist ein arzt ist ein arzt.
weltweit, egal in welchem kulturkreis, griechisch oder nicht, im grunde immer dem sog. hyppokratischen eid verpflichtet, wie der im nationalen einzelfall auch immer ausgeprägt sein möge.
korrupte ärzte im tchad, oder "fallmanager" in D oder in CH die einen wegen bürokratischer vorschriften lieber verrrecken lassen als ihrem ethos entsprechend zu handeln / heilen ...
Das Krankenhaus von Abeche im Osttschad ist sicherlich kein einfacher Arbeitsplatz. Diese Stadt am Rand der Sahara, die zunächst von brutalen Kolonialisten, danach vom gnadenlosen Bürgerkrieg und bis vor Kurzen von Rebellenbewegungen gebeutelt wurde hatte keine Chance sich normal zu entwickeln. Ein Entwicklungshelfer, wie Herr Knecht, sollte seine Gastkultur kennen, denn nur so hätte er angemessen und vor allem aber erfolgreich beraten können. Einzelgänger ohne Freunde, die wie Herr Knecht lieber leiten statt beraten wollen, sind hier sicherlich fehl am Platz. Beratung bedarf auch immer Offenheit und Vertrauen beider Seiten. Dies kann ich bei diesem Beitrag leider auch nicht erkennen. Wir brauchen hier Menschen die kompetent Herausforderungen annehmen und einfühlsam mit Menschen in schwierigen, scheinbar aussichtslosen Situationen umgehen können. Dieser Beitrag ist enttäuschend für Tschader und Ausländer, die sich für die leidende Bevölkerung dieser Region einsetzen. Ein negativer Beitrag ohne Perspektiven in dem der Entwicklungshelfer auf unangemessene Art und Weise seinem Unmut Luft gemacht hat. Schade! – Knud SCHNEIDER, Abeche/Tschad