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Künstliche Befruchtung: Eingefrorene Embryonen werden größere Babys
Für die künstliche Befruchtung werden manche Embryonen eingefroren, bevor sie in die Gebärmutter gepflanzt werden. Jetzt zeigen Studien: Aus diesen Föten werden gewöhnlich größere Babys. Mediziner spekulieren über die Ursachen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...772661,00.html
- #1 06.07.2011 14:31 von
Analytik versus Statistik
Zitat: "Die Einpflanzung gefrorener Embryonen scheint die Gesundheit nach der Geburt nicht negativ zu beeinflussen"
Diese 'Kyrotechnik' ist noch nicht 'alt' genug, um mittels statistisch signifikanter Methoden feststellen zu können, in welchem Umfang sich die genetischen Veränderungen, welche mit ihrer Anwendung einhergehen, in späteren Lebensjahren und bei der Vererbung bemerkbar machen.
Mit Blick auf das fehlende Wissen um die Langzeitfolgen möchte ich jeder Mutter dringend davon abraten, sich auf diese Weise ein Kind zuzulegen!
Es gibt Kinder auf dieser Welt, die keine Eltern haben, die ohne Liebe in Armut, Elend und Dreck leben müssen. Die Gene dieser Kinder wurden nicht schock-gefroren und wieder aufgetaut. Diese Kinder brauchen Eltern, die ihnen das geben, was ihre leiblichen Eltern ihnen nicht geben können oder wollen.
Ein solches Kind wartet darauf, dass Sie es finden, es lieben und pflegen ! - #2 06.07.2011 14:36 von
Kausalität oder Korrelation
Da darf man mit spekulieren ...
Einen grossen Einfluss auf Gewicht bzw. Grösse der Babies hat vor allem anderen der Gesundheitszustand der Mütter.
Künstliche Befruchtung aus gefrorenen Embryonen wird nur im Rahmen einer längeren klinischen Betreuung durchgeführt und natürlich nur wenn die Eltern wirklich ein Kind wollen und dafür den Aufwand in Kauf nehmen.
Man darf vermuten, dass in diesem Kontext auch einiges für die werdenden Mütter getan wird und diese sich bewusst so Verhalten, dass ein möglichst guter Verlauf der Schwangerschaft möglich ist.
Und dann gibt´s natürlich auch grössere Babies ... - #3 06.07.2011 15:54 von
Durch Veränderung unserer Gene verändern wir unsere Gesellschaft
Sollte es genetische Veränderungen durch das Einfrieren von Embryos geben, ist es wahrscheinlich, dass sie sich nicht nur in der Größe des Babys wiederspiegeln, sondern auch in anderen Eigenschaften.
Man sollte mal untersuchen ob es auch Veränderungen in der Psyche im späteren Leben gibt. Die Psyche wird durch ein empfindliches Gleichgewicht von Hormonen gesteuert, die z.B. Aggressivität, Depressionen, Apathie etc. auslösen. Dies kann auch durch die Gene beeinflusst werden. Abgesehen von den Hormonen gibt es auch noch weitere genetisch gesteuerte physiologische Merkmale im Gehirn, die das Verhalten ändern.
Zu untersuchen wäre also, ob bei solchen Kindern und späteren Erwachsenen mehr agressive, mehr depressive, mehr apathische, mehr Autisten(oder die schwache Form des Autismus 'Asperger Syndrom') oder andere von der Norm abweichende Verhaltensweisen auftreten.
Das würde dann langfristig auch unsere Gesellschaft verändern, wenn das Kryo-Verfahren bei einem nicht unbedeutenden Anteil der Embryonen angewendet wird und sich dann immer weitervererbt. - #4 06.07.2011 21:06 von
Im tödlichen Würgegriff der Physik
Spekulationen sind hier fehl am Platz. Die Fakten sind bekannt und die zeigen uns, dass die naiven Vorstellungen der „Wissenschaft“ über die evolutionären Prozesse an der Realität kläglich scheitern.
Entgegen den Behauptungen der „Wissenschaftler“ der Prinzip des Zufalls nur in ihren Köpfen existiert. Die Natur hat die Mechanismen erfunden die den Organismen die bestmögliche Chancen geben, in dem sich ständig veränderten Umwelt, zu überleben.
Durch die Sensibilisierung der Chaperone und RNA auf die sich veränderte Werte des gravitativen Hintergrunds wird die Morphologie der Organismus so gestaltet, dass er für die zukünftige Umweltbedingungen bestens ausgerüstet ist.
Ich habe es schon mehrmals auf dieses Phänomen hingewiesen z.B. hier:
http://www.readers-edition.de/2011/0...-der-evolution
Im Falle des Menschen werden die äußeren Merkmale an die klimatische Bedingungen auch angepasst.. In Zeiten des kalten Klimas die immer mit niedrigeren Werten des GH übereinstimmt verändert sich das Aussehen des Menschen zu einer kräftigen und robusten Form.
http://www.readers-edition.de/2011/0...n-des-menschen
Durch einfrieren der Embryonen werden die sich teilende Zellen in die Irre geführt, dass gerade niedrigere Werte von GH herrschen weil bei niedrigeren Temperaturen logischerweise die Oszillationen der Moleküle geringer sind. So wird dann der Mechanismus gestartet der die Proteine schwächer falten lässt..
Würde man den Vorgang des Auftauens analysieren würde man eine Korrelation zwischen der Länge des Auftauprozesses und des Gewichtes des Kindes feststellen.
Für diese Kinder ist aber die Situation nicht besonders gut. Auf Grund der falschen Schaltung des Prozesses der Faltung der Proteine werden diese Kinder im erwachsenen Alter die gleichen Symptome aufweisen wie die Bewohner der Pazifischen Insel.
http://www.readers-edition.de/2011/0...er-kernenergie
und die Lebenserwartung wird auch signifikant niedriger als normal gezeugten Kinder.. - #5 07.07.2011 09:06 von
Stimmungsmache?
Was denken Sie, was das Wort "scheint" in dem zitierten Satz bedeutet? Eben genau das, was Sie da drunter schreiben! Warum müssen Sie eine Selbstverständlichkeit denn noch einmal betonen? Die ältesten Kinder, die aus tiefgefrorenen Embryonen gewachsen sind, sind jetzt zwischen 25 und 30 Jahre alt - wir können also nur das erste Drittel ihres Lebens mit dem ihrer Altersgenossen vergleichen. Und für dieses erste Drittel ergibt sich: Die Gesundheit nach der Geburt bis zum Alter von 25-30 unterscheidet sich nicht.
Was schlagen Sie als Alternative vor? Und ja - Langzeitfolgen sind schwer abzuschätzen. Stanislaw Jerzy Lec formulierte treffend: "Vorhersagen sind schwer, vor allem dann, wenn sie die Zukunft betreffen." Kein Mensch weiß, was in den 80 Jahren passiert, die ein heute Neugeborener höchstwahrscheinlich vor sich hat. Was wir aus der Erfahrung allerdings wissen: Für die Kinder gibt es gesundheitlich bisher keine messbaren Unterschiede.
Sie kommen mir vor wie jemand, der als Lösung für eine Flutkatastrophe an Ort A vorschlägt, dort die Menschen hinzuschicken, die an Ort B unter Trockenheit leiden, damit sie das Wasser wegtrinken.
Ist Ihnen klar, wieviel Aufwand es bedeutet, ein Kind aus einem Krisengebiet zu adoptieren? Haben Sie das schon einmal versucht? Und warum beschränken Sie sich überhaupt auf Frauen, die ihre Kinder per IVF bekommen? Mit der gleichen Argumentation könnten Sie generell alle auffordern, statt eigene Kinder zu bekommen, lieber eines zu adoptieren. Warum darf die eine Frau ein Kind bekommen, die andere nicht? Wer gibt Ihnen das Recht, der einen eigenen Nachwuchs zuzugestehen, diesen aber der anderen verbieten zu wollen?
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