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Kündigung wegen Ehebruchs: Katholischer Chorleiter erhält 40.000 Euro Entschädigung

REUTERSZwei Jahre lang musste der Organist warten, jetzt sorgt der Europäische Gerichtshof für Klarheit: Der Kirchenmusiker, der wegen Ehebruchs zu Unrecht von seinem kirchlichen Arbeitgeber entlassen worden war, erhält 40.000 Euro Entschädigung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...841455,00.html
  1. #1

    Verlogener Haufen

    Hätte der Chorleiter es regelmäßig mit Messdienern getrieben, hätten die Pfaffen die Klappe gehalten und die Missbräuche bis zum Gehtnichtmehr vertuscht. Gegen diese Pharisäer hilft nur die Abstimmung mit den Füßen bzw. Verweigerung der Kirchensteuer.
  2. #2

    Die Gefährtin ist nicht zu verstehen

    Da ist ein Mann, der verheiratet ist und bei der katholischen Kirche angestellt. Sein Kind mit der Frau, der er sein Wort gegeben hat, ist noch ganz klein.
    Und diese Gefährtin glaubt nun, in ihm den perfekten Partner und Vater ihres Kindes gefunden zu haben?
  3. #3

    optional

    es geht hier nicht um die moralische Bewertung des Verhältnisses, in dem der Chorleiter lebt.
    Es geht darum, dass endlich mal eine der grossen Kirchen vor Gericht eins auf die Mütze kriegt.
    Es bleibt zu hoffen, dass sich deutsche Gerichte ein Beispiel nehmen...
  4. #4

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Da ist ein Mann, der verheiratet ist und bei der katholischen Kirche angestellt. Sein Kind mit der Frau, der er sein Wort gegeben hat, ist noch ganz klein.
    Und diese Gefährtin glaubt nun, in ihm den perfekten Partner und Vater ihres Kindes gefunden zu haben?
    Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Jemanden, der bei einem unseriösen Arbeitgeber arbeitet, ist immer mit Vorsicht zu genießen.
  5. #5

    Kath. Chorleiter erhält Entschädigung

    ALLE Religionen haben selbst "Leichen im Keller" liegen, z.Zt. Vatikan. So wie Banken, Casinos usw. arbeitet Religion mit der Hoffnung und Gier der Menschen. Gott bewahre die Menschen wenn sich alle Religionen sich vereinigen würden. Ich brauche keinen selbsternannten irdischen Gottesvertreter als Vermittler, nur ich und Gott! Der Mensch ist mit alles ausgestattet womit er seinen Weg zum Schöpfer selbst findet.
  6. #6

    Da sieht man mal wieder, wie dringend wir den Kirchen die Sonderregelungen wegnehmen müssen. Es kann nicht sein, dass Religionen sich höher als unser weltliches Recht stellen.
  7. #7

    Aber Erzieherinnen im Kindergarten trauen sich nicht

    Da hats einer mal durchgeboxt vor ein europäisches Gericht. Saubere Sache.

    Nur auf der anderen Seite sind di eAngestellten Erzieherinnen in katholischen Kindergärten (vom Staat bezahlt!) meist nicht mutig genug, um diesen Schritt zu gehen.
    Diese arbeitsrechtlihcen Sonderregelungen für die Kirchen müssen weg. Menschenrechte gelten für alle Menschen.
  8. #8

    Zitat von Thorongil Beitrag anzeigen
    Da hats einer mal durchgeboxt vor ein europäisches Gericht. Saubere Sache.

    Nur auf der anderen Seite sind di eAngestellten Erzieherinnen in katholischen Kindergärten (vom Staat bezahlt!) meist nicht mutig genug, um diesen Schritt zu gehen.
    Diese arbeitsrechtlihcen Sonderregelungen für die Kirchen müssen weg. Menschenrechte gelten für alle Menschen.
    Nicht nur die Sonderregelungen für die Kirchen, wenn schon, dann für alle Tendenzbetriebe. Es kann auch nicht sein, dass sich Parteien und Gewerkschaften Sonderregeln erlauben. Ich hoffe, da boxt auch mal ein Mitarbeiter seine Sache bis zu EuGH durch.
  9. #9

    Danke Europa!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    nicht sorgfältig genug zwischen den Rechten des Klägers und des kirchlichen Arbeitgebers abgewogen

    Katholischer Chorleiter erhält 40.000 Euro Entschädigung - SPIEGEL ONLINE
    Super, endlich wird dieses bigotte Bollwerk durchbrochen. Kein Mensch - außerhalb deutscher Arbeitsgerichten jat je eingesehen, wieso der Schutz der Privatsphäre hinter der Religionsfreiheit anstehen sollte. Selbst die Verfassung stellt den Schutz der Menschenwürde (un der Privatsphäre) über die Religionsfreiheit. Ich freue mich, dass der europäische gerichtshof endlich die trennung von Staat und Kirche in Deutschland vorantreibt. So wenig wie eine Islamistenpartei die Demokratie und Menschenrechte in Ägypten voranbringt, bringt eine Christenpartei Deutschland in dieser hinsicht voran.


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