dapdDie öffentlich-rechtlichen Sender wollen nicht mehr dafür zahlen, dass ihre Programme via Kabel übertragen werden. Die sogenannten Einspeiseentgelte seien ein Relikt, finden ARD und ZDF. Die Netzbetreiber drohen nun, das fehlende Geld bei ihren Abonnenten einzutreiben.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,840852,00.html
Ich empfinde die Rundfunkgebühr auch als historisch unbegründet. Man sollte sich alternative Finanzierungskonzepte zum kommenden Modell überlegen. Eine Abgabe auf Receiver oder Fernseher (oder vergleichbares) langt. Die öffentlich-rechtlichen stehen qualitativ konträr zu der zu zahlenden Monatspauschale.
Historisch unbegründet eher nicht, aber auf jeden Fall in der jetzigen Form nicht mehr zeitgemäß.
Und wieso die öffentlich rechtlichen plötzlich keine Einspeisegebühr mehr zahlen wollen ist mir schleierhaft.
Naja, vielleicht denken die, der Schrott, den sie da einspeisen, ist es nicht wert :-)
Griechenland wäre vielleicht ein Modell. Dort hängt die Gebühr von der Höhe der Stromrechnung ab. Da bei uns ja demnächst wegen fehlender AKWs kein Strom mehr da sein wird, wird das dann billig werden.
Stimmt; es sind nur die dicken, fetten Kabelmonopolisten, die doppelt gepudert werden--mit Staatsknete aus Rundfunkgebühren und von ihren Kunden, in vielen Fällen von zwangsverkabelten Mietern.
Wer die Möglichkeit hat und rechnen kann, stellt sich für die Kosten eines Jahrsabos eine Satantenne aufs Dach.
Damit ist die GEZ auch historisch unbegruendet und nicht mehr zeitgemaess.
Weg damit. Schliesslich sparen die ja jetzt sogar 60 Millionen. Oder soll es dafuer dort neue Stellen geben ?
PS: schon mal ueberlegt, was eine Stelle bei ARD/ZDF fuer ein CO2-Aequivalent hat ? Die sollten Zertifikate kaufen muessen dafuer...
Geändert von ( um Uhr)
Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
Hier zeigt sich die ungeheuere Verlogenheit des Staats-TV-Systems: Weil der Staat die Gesetze so gestaltet hat, dass die Staatssender immer ausgestrahlt wertden müssen, können sie, mit der Staatsgewalt im Rücken, Netzbetreiber erpressen, die ihr eigenes Zahlmodel nicht mehr durchsetzen können. Es ist dabei auch unerheblich, ob die Kabelnetzbetreiber ein gutes Model haben; der Punkt ist: Es ist ihres und das Staats-TV benutzt den Staat und ihre Macht dazu, andere zu erpressen. Es ist unglaublich! Nicht nur, dass jetzt bald jeder Haushalt gezwungen wird zu zahlen, jetzt zwingen sie, mit dem Pressionsapparat des Staates, auch noch andere ihre Bedingungen auf. Das soll "freie" Presse sein????? Das ist Unterdrückung vom Feinsten und das auf allen Ebenen und überall wo sie nur können.
Ich bin dafür, dass man die öffentlichen Sender nur per Decoder empfangen kann und dann die Zwangsgebühr entfällt. Ich würde dann den Decoder kaufen und bezahlen.
Nur wie viel wird an die Betreiber der DVB-T-Sender und an die Satelliten-Betreiber gezahlt? (Wahrscheinlich Telekom?) Auch das könnte man streichen. Aber dann hätte man öffentliche Sendeanstalten, die nicht mehr senden.
Die Schlussfolgerung von ARD und Co ist klar: Entfällt ihre Ausstrahlung über Kabel, so versorgen sie immerhin noch über DVB-T und Satellit und das Nachsehen haben die Kabelbetreiber, die an Attraktivität verlieren.
Warum so viele Mieter zwangsweise über Kabel versorgt werden war mir nie klar. Eine Antenne oder eine Satellitenschüssel mit Verstärker ist billiger.
Oder habe ich völlig Unrecht?
Warum wird hier - wie in anderen Foren - so über die Öffenbtlich rechtlichen hergezogen? Es sind doch die Kabelmonopolisten, die hier groß abkassieren - einmal beim Kunden, mindestens 16,90 pro Monat (und das für ein Netz, das durch die Post, also mit Steuergeld aufgebaut wurde), und ein weiteres Mal bei den öffentlich rechtlichen Sendern. Daß letztere hier nicht länger mitmachen wollen, ist völlig Ordnung. Bei den Privatsendern wird ja auch nicht kassiert - im Gegenteil, hier werden Einspeisevergütungen bezahlt.
Anscheinend wird auch hier im Spiegel-Online-Forum kräftig PR-Arbeit durch Kabel Deutschland, Unitymedia & Co betrieben.
Die Herrschaften bei Kabel BW sägen doch an dem Ast, auf dem sie sitzen: zu dem Zeitpunkt, wo sie Spartenkanäle wie zdf neo nicht mehr bei uns einspeisen, sind wir auch schon weg - und schliessen die Schüssel, die eh schon aufm Dach steht, wieder an...
Das Kabel hat nur einen einzigen Vorteil:
das die Dose das ganze Haus versorgt.
Während man bei Satellit eben für jedes Gerät einen eigenen Receiver braucht.