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Kündigung: "Hoffentlich war ich nie so"

dpaUlrich Flieger hat zehn Jahre lang bei einem großen Lebensmitteldiscounter die Mitarbeiter gekündigt - Sabine Schulze wurde vor kurzem dort entlassen. Er spürte Kollegen beim Blaumachen auf, sie berichtet von ominösen Zeugen, die gegen sie aussagten.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf.../a-858502.html
  1. #1

    Aber die Situation, sagt Flieger, sei völlig anders gewesen als die Kündigungen, für die er verantwortlich gewesen ist. Ungerechtfertigt.
    Aber sicher, Herr Flieger. Die tausend Kündigungen, die sie ausgesprochen haben, waren natürlich alle berechtigt, und nicht etwa auch mal vorgeschoben, um unliebsame oder zu teuer gewordenen Mitarbeiter loszuwerden. Nur die eine, die sie selbst erwischte, die war natürlich völlig unberechtigt.Is' klar...
  2. #2

    Kündigung!

    Der freundliche Herr hat in zehn Jahren tausenden von Mitarbeitern gekündigt. Nun, wie heißt es doch so schön: "Am Ende bekommt jeder was er verdient" Im übrigen wirft das ein erschreckendes Bild auf die Lebensmitteldiscounter.
  3. #3

    Leistung

    Es ist doch heute anscheinend völlig egal, wie gut mam im Job ist und genau daher haben wir all die Probleme am Arbeitsmarkt. Rausgemobbt, wegrationalisiert, Betriebzusammenlegung, Insolvenz, etc.. Wenn jemand heute Höchstleistungen bringt und im Falle ener Kündigung ein anderer Miarbeiter aufgrund seines Alters o.ä. einen besseren Kündigungsschutz hat, zählen dies Leistungen gar nichts. Ich habe zu oft erlebt, wie rigoros mit guten leuten umgegangen wurde und all zu oft stehen diese Unternehmen heute schlecht da oder sind verschwunden. Nicht wahr, Herr Götz Diehl von der Firma main radio in Frankfurt....... Erst Radio Diehl verhökern, dann die arrogante Nummer bei main radio und am Ende war NICHTS mehr übrig vom ehemals renomiertesten UE Geschäft im Großraum Frankfurt.
  4. #4

    Verlogene Geschichte von den üblichen Spiessgesellen gewissenloser Unternehmer

    Ebenso wie die Henker, ist der Rauswerfer kein Arzt, der eine schlechte Diagnose stellt. Denn der Verlust des Lebensunterhaltes ist keine Krankheit. Es sei denn, man bezeichnet die Gewissenlosigkeit gewinnorientierter Unternehmen, die in der Regel rauswerfen um ihren Gewinn zu steigern und nicht um zu überleben, als Krankheit, als Krebsgeschwür, als Pesthauch unserer modernen Zivilisation den Leute wie Herr Flieger unter den menschen verbreitet.
    Er ist ein Henker des Arbeitsmarktes im Auftrage seines feigen Herrn und macht sich gern die Hände dreckig, wenn er nur gut genug dafür bezahlt wird.
  5. #5

    Hmm...

    ...schon schade, wie Grammatik und Rechtschreibung beim SPIEGEL den Bach runtergehen. "Ulrich Flieger hat zehn Jahre lang bei einem großen Lebensmitteldiscounter die Mitarbeiter gekündigt"... Nicht jemand wird gekündigt, sondern jemandem wird gekündigt; nämlich der Vertrag. Es muss also heißen: ...er hat den Mitarbeitern gekündigt...
  6. #6

    Nicht jammern,

    am Ende wollen alle die niedrigsten Lebensmittelpreise in Europa weiter haben. Da werden die Lieferanten erpresst und die Mitarbeiter ausgenommen. Wer zu lange Kündigungszeiten hat wird zu teuer falls eine Filiale geschlossen werden muss. Das ist so gewollt von den Kunden, denn kleine Beträge mehr bezahlen im berühmten Tante Emma Laden, der die Mitarbeiter 20 Jahre beschäftigt, das will keiner der hier bitterböse über die Discounter herzieht.
  7. #7

    Ja da haben sie Recht!!

    Zitat von Koboldt Beitrag anzeigen
    ...schon schade, wie Grammatik und Rechtschreibung beim SPIEGEL den Bach runtergehen. "Ulrich Flieger hat zehn Jahre lang bei einem großen Lebensmitteldiscounter die Mitarbeiter gekündigt"... Nicht jemand wird gekündigt, sondern jemandem wird gekündigt; nämlich der Vertrag. Es muss also heißen: ...er hat den Mitarbeitern gekündigt...
    `Ulrich Flieger hat zehn Jahre lang bei einem großen Lebensmitteldiscounter die Mitarbeiter gekündigt - Sabine Schulze wurde vor kurzem dort entlassen.`
    Dieser Satz ist erstaunlich konstruiert, von einem deutschen Journalisten.
  8. #8

    Der Artikel

    ...zeigt das wahre Gesicht der Lebensmitteldiscounter. Unglaublich!
  9. #9

    Spieglein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ulrich Flieger hat zehn Jahre lang bei einem großen Lebensmitteldiscounter die Mitarbeiter gekündigt - Sabine Schulze wurde vor kurzem dort entlassen. Er spürte Kollegen beim Blaumachen auf, sie berichtet von ominösen Zeugen, die gegen sie aussagten.

    Kündigung beim Discounter aus zwei Perspektiven - SPIEGEL ONLINE
    Kann der Herr Flieger morgens noch in den Spiegel schauen? Ich würde es nicht schaffen. Ich müsste kotzen.


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