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Kubica-Unfall: "Das wäre das Aus gewesen"

BMW-Sauber-Pilot Robert Kubica flog in Montréal gegen eine Betonmauer - ein Experte für Fahrzeugsicherheit erklärte SPIEGEL ONLINE, warum es gut war, dass der Crash so spektakulär verlief. Klar ist aber: Die Formel 1 bleibt lebensgefährlich. Wegen ihrer Strecken.

http://www.spiegel.de/sport/formel1/...487867,00.html
  1. #1
  2. #2

    Ganau deshalb

    schauen die Leute doch zu, wie ein paar Leute im Kreis fahren: Weil sie einen Crash sehen wollen!
  3. #3

    Kubica-Unfall

    Zitat von GertL Beitrag anzeigen
    schauen die Leute doch zu, wie ein paar Leute im Kreis fahren: Weil sie einen Crash sehen wollen!
    Das glaube ich so nicht, oder bin ich eine Ausnahme?

    Die Strecke ist nicht sicher. Die möglichen Geschwindigkeiten sind zu hoch, die Auslaufzonen sofern vorhanden zu klein. Die Streck muß entweder modernisiert oder aus dem Veranstaltungskalender genommen werden. Es muß doch nicht erst Tote geben.
  4. #4

    Formel Eins ist ein Männersport!

    Zudem ist die F1 in der Post-Senna-Ära dermaßen sicher geworden, dass solche Unfälle wie gestern nicht tödlich sind. Meiner Meinung nach kann ein gesunder, fitter F1-Fahrer in der heutigen F1 nur noch sterben, wenn wie beinahe Anfang des Jahres in Australien geschehen (ich glaube es war bei Alex Wurz), ein anderes Fahrzeug ihn seitlich am Kopf erwischt.

    Die F1-Piloten sind hochbezahlte Profis in einem Sport, der ein gewisses Risiko darstellt. Dennoch darf man wegen dieses einen Unfalls nicht dazukommen, Formel Eins-Rennen in Gummizellen zu veranstalten.

    Die Hermann-Tilke-Ära hat doch schon zu viel zu vielen langweiligen Rennstrecken geführt. Ein Restrisiko macht doch mit die Faszination dieses Sports aus. Wenn keine körperliche Anstrengung und kein körperliches Risiko mehr vorhanden wären, könnten wir ja auch bei einem Playstation-Turnier zuschauen. Oder würde das hier etwa kein Interesse mehr hervorrufen? Warum bloß?
  5. #5

    Senna vs andere Crashs

    Es liegt mir viel daran klarzustellen, dass niemand den Senna Crash (auch heute nicht) überlebt hätte, da ein Teil der Radaufhängung das Visier des Helmes durchschlagen hat und Senna aufgrund des ungemeinen Blutverlustes gestorben ist. Er wurde als erster Fahrer tot und ansonsten vollkommen unverletzt aus einem intakte Monocoque geborgen. Das wird vielfach einfach falsch dargestellt! Bei Ratzenberger handelte es sich um einen Genickbruch, der durch ein entsprechendes System hätte verhindert werden können.
  6. #6

    Senna starb durch eine Radaufhängung im Kopf

    Wie bereits ein Leser des Artikels erwähnte hätte auch die heutige Technologie Ayrton Senna nicht zwangsläufig das Leben gerettet. An Sennas Williams brach in Imola 1994 die Lenkung. Beim Anprall stieß ein Teil einer gebrochenen Radaufhängung durch das Helmvisier und durch Sennas Auge in sein Gehirn. Das Senna daran verblutet sein soll, habe ich in der Zeit von 1994 bis heute noch nicht gehört. Eher vorstellbar ist einfach die enorme Verletzung des Gehirnes durch diesen wirklich fast schon (auch in der engeren Definiton des Wortes) als tragisch zu bezeichnenden Unfall. 100 prozentige Sicherheit wird es in der F1 niemals geben und deshalb irgendwann auch wieder einen Toten...


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