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Kuba: Foto zeigt Fidel Castro wieder in der Öffentlichkeít
APLächelnd, mit einem Sombrero auf dem Kopf: Der betagte kubanische Ex-Staatschef Fidel Castro hat sich offenbar mit einem venezolanischen Politiker getroffen. Ein Foto von der Zusammenkunft soll alle Spekulationen um Castros Gesundheitszustand beenden.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-862594.html
- #1 22.10.2012 07:52 von
Meinung
Jetzt kann die Opposition ja ohne Probleme ausreisen.
Die USA ist ja nicht weit.
Es gibt soviele leute auf der Welt die meckern uber das land wo sie wohnen. Aber sie sind zu dumm oder zu faul sich woanders hinzu bringen.
I ch habe es vor 44 Jahren gemacht. Eigentlich hatte ich nicht gemeckert. Ich wollte nur mal was anderes sehen und erleben.
Nach 24 Jahren hatte ich genug von Deutschland gesehen und es war Zeit fuer etwas mehr. - #2 22.10.2012 08:25 von
Castros Eitelkeit ist fatal für
Egal, irgendwann wird der Alte das Zeitliche segnen. Das Fiese daran - Castro hat sein Land ganz bewußt nicht darauf vorbereitet. Es ist keine wirkliche Nachfolge geregelt und er hat sein Land durch ausbleibende Reformen und systematische Fehlentscheidungen überhaupt nicht auf eine Zukunft in der heutigen Welt vorbereitet. Daher ist das Risiko, daß aus Kuba bei seinem Ableben ein Failed-State, ein weiteres Haiti, wird sehr groß. Und ich behaupte mal, daß hat Castro in seiner eitelen Diktatoren-Denke ganz bewußt so gemacht. Sein Volk und die ganze Welt soll auch nach dem Ableben sehen, daß es ohne ihn nicht geht. Sein Land soll mit ihm untergehen. Fatal für Kuba - mit Castro siecht das Land nur so vor sich hin, ohne Ihn wird alles wahrscheinlich noch viel, viel schlimmer. Und dann jubelt die ganze Welt auch noch ihren "netten, originellen Fidel" zu, nur weil sich alle freuen, daß einer mal die doofen Yanquis verarscht hat.
- #3 22.10.2012 09:00 von
- #4 22.10.2012 09:16 von
- #5 22.10.2012 09:44 von
Ja, das Feuer ist erloschen...
... und in diesem Alter hat er ein Recht auf seine ganz persönliche
Eitelkeit. Er war Star und Held der südamerikanischen Aufmüpfigen,
wenn man das einmal etwas nett und gewissem Respekt geschuldet
so ausdrücken darf. All diese Hitzköpfe hatten geniale Ideen und
Pläne, sie kamen damit ehrlich herüber. Aber wie das so ist: Die
verrinnende Zeit ist eine gefährliche Versucherin und verführt den
idealistischsten Macho zu bequemen, den Menschen nicht wahrlich
nicht zuträglichen Wegen, die weitab des ursprünglichen Denkens
im Nirgendwo versanden. Beeindruckt hat mich der Bericht Gabito´s,
des Gabriel Garcia Márquez von seinen stundenlangen Diskussionen
und zahlreichen Gesprächen mit Castro in der frühen Phase der
kubanischen Revolution. Die beiden mochten sich und es waren
Begegnungen auf Augenhöhe. Ich würde nicht sagen, dass Fidel und
seine Bagage die Revolution verriet. Es ist das Schicksal aller
Radikalen, dass sich bald Isolation einstellt und sich eingerichtet
wird mit halb geschlossenen Augen, die die Verelendung der einst
jubelnden Massen, den Anblick des Staatsterrors nicht mehr zu
ertragen vermögen. Und dennoch bis zum letzten Stündchen fest
an ihre Bestimmung glauben. - #6 22.10.2012 12:02 von
Reisefreiheit bewerten
Bezüglich der neuen kubanischen Reisefreiheit, die im Spiegel relativ unreflektiert bennant wird, sei noch zu erwähnen, dass zur (bewilligten) Ausreise aus einem Land (z. B. Kuba) auch eine bewilligte Einreise in ein anderes Land (Deutschland) gehören muss (Visa). Wie man weiß, versuchen jedes Jahr Tausende (insb. Asiaten, Afrikaner), überhaupt erstmal lebend in die EU zu kommen, geschweige denn nach Deutschland. Demzufolge gibt es natürlich auch Visa-Regeln, die sicherstellen sollen, dass Reisende (z. B. Kubaner) das Gastland (z. B. Deutswchland) auch wieder verlassen ("Rückkehrwilligkeit"). Soviel zur gottgegebenen Gutmenschelei deutscher Medien hinsichtlich der Reisefreiheit in Kuba und anderen Ländern.
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