Forum


 

Kroatiens Premier Milanovic: "Wir haben keine Angst vor der Kanzlerin"

APBegeisterung für die EU - gibt's sowas auch noch? Ja - in Kroatien. Premier Zoran Milanovic will sein Land in die Europäische Union führen und danach auch alle anderen Balkanstaaten aufnehmen. Im Interview spricht er über das Vorbild Deutschland und den begehrenswerten "Club EU".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...856239,00.html
  1. #1

    Was denn, noch mehr Pleitegeier

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Begeisterung für die EU - gibt's sowas auch noch? Ja - in Kroatien. Premier Zoran Milanovic will sein Land in die Europäische Union führen und danach auch alle anderen Balkanstaaten aufnehmen. Im Interview spricht er über das Vorbild Deutschland und den begehrenswerten "Club EU".

    EU-Mitglied Kroatien: Premier Zoran Milanovic im Interview - SPIEGEL ONLINE
    unter den Euro-rettungsschirm?Nun, da jetzt ja alles durchgewunken
    wurde vom BGH wollen natürlich auch andere in den Genuß der großen Gelddruckmaschine gelangen.Wir,nein nicht wir sonderen unsere bescheuerten Politiker hätte einige der Staaten die sich in der EU tummeln niemals aufnehmen dürfen.Aber wie gesagt, gegen Dummheit ist nun mal kein Kraut gewachsen.Also, als her mit den anderen Pleitestaaten und aufgenommen in den maroden Euroring wir habens doch.Und klar hat dieser Herr keine Angst von der Kanzlerin,man muss sich nur mal ansehen wie diese Herrschaften im eigenen Lande zu Frauen stehen und mit ihnen umgehen!
    schönen Tag noch,
  2. #2

    das wir es doch wohl nicht geben, oder?

    Bevor man solche oder irgendwelche anderen Staaten aufnehmen kann/soll, muss man sehen ob die EU überhaupt überleben wird. Außerdem hat die EU genug von solchen kaputten Staaten welche unterstützt werden müssen, denn diese Staaten werden eher Geld abziehen als einzahlen.
  3. #3

    Wieviel Europa ist ökonomisch darstellbar?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Begeisterung für die EU - gibt's sowas auch noch? Ja - in Kroatien. Premier Zoran Milanovic will sein Land in die Europäische Union führen und danach auch alle anderen Balkanstaaten aufnehmen. Im Interview spricht er über das Vorbild Deutschland und den begehrenswerten "Club EU".

    EU-Mitglied Kroatien: Premier Zoran Milanovic im Interview - SPIEGEL ONLINE
    Gerade die schnelle Ausweitung der EU hat zahlreiche neue ökonomische Probleme geschaffen, die die tagesaktuellen politischen Entscheidungen immer wieder beeinflussen. Positive Beispiele sind Tschiechen und die Slowakei. Gerade das Beispiel Slowenien zeigt aber, dass sich bei einer gleichzeitigen Mitgliedschaft in dieser Währungsunion einige Probleme ergeben können. In Slowenien war dies, wie in Irland und in Spanien auch der Bankensektor, der großzügig dank der neuen Währung mit Niedrigstzinsen ein kleines Wirtschaftswunder auf Kreditbasis finanzierte. Bis zur Finanz-, Wirtschafts- und Bankenkrise. Ungarn, Rumänien und auch Bulgarien stecken in einer schweren binnenkonjunkturellen Krise, diese Länder sind jedoch nicht in der Eurozone und können mit ihren Landeswährungen eine Abwertung vornehmen und begleitend dazu eine abgestimmte Notenbank-, Budget- und Haushaltspolitik betreiben. Doch auch hier ist eine ökonomische Angleichung nur auf sehr lange Sicht zu erreichen.

    Zahlungsunfähigkeit im Oktober: Slowenien vor der Staatspleite - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Sanktionen: EU greift gegen Ungarn durch - Europa - Politik - Wirtschaftswoche

    Ob Kroatien die ökonomischen Voraussetzungen für einen Beitritt erfüllt, sollte daher genauestens geprüft werden. Wenn diese politischen Verhandlungen in eine Realisierungsphase treten, müssen auch der außenpolitische Beziehungsstatus zu Serbien, zu Mazedonien und zu Albanien geprüft werden. Und da liegt die eigentliche politische Herausforderung. Welche politische Gesamtstrategie hat man für das Gebiet des früheren Yugoslawiens?

    Schweden, Polen & Co.: Kroatien hofft auf europäisches Geld - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Europäische Union: Kroatien schleppt sich dem EU-Beitritt entgegen - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
  4. #4

    Begeisterung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Begeisterung für die EU - gibt's sowas auch noch? Ja - in Kroatien. Premier Zoran Milanovic will sein Land in die Europäische Union führen und danach auch alle anderen Balkanstaaten aufnehmen. Im Interview spricht er über das Vorbild Deutschland und den begehrenswerten "Club EU".

    EU-Mitglied Kroatien: Premier Zoran Milanovic im Interview - SPIEGEL ONLINE
    Was hat man den Kroaten über die EU erzählt damit sie (angeblich)so begeistert sind? Man solle den Kroaten die wahre EU zeigen, nämlich so wie sich die EU gibt und wie die EU ist. Wetten dass dann die (angebliche) Begeisterung nachlässt?
  5. #5

    gutzer deal,

    "wir werden 10 Jahre lang mehr doppelt soviel Geld von der EU bekommen wie wir einzahlen" wer erzählt hier wem eigentlich die EU wäre keine Transferunion??!!
  6. #6

    Willkommen im Club

    Noch einer der seinen Senf dazu gibt. Das brauchen wir gerade noch. Der sieht was er sehen will, und sagt was ihm gerade in den Sinn kommt oder in den Kram passt. Vor allem von außen über Deutschland...

    Wenn Herr Milanovic auf Nachbar Serbien schaut denkt er sicher dass es immer noch besser ist wenn er und seine Eliten in der Krise gerettet werden, gegen Auflagen die die eher die Einkommensschwachen treffen, als ganz alleine da zu stehen.

    Deutschland war Jahrzehnte überwiegend stark in Europa, wobei es auch immer wieder ernste Krisen gab, die irgendwann eben wieder vorbei waren. Nur weil es einige Jahre "kranker Mann" genannt wurde, am Ende dieser Phase die Agenda umgesetzt wurde und die deutsche Wirtschaft dann irgendwann wieder anzog, kann man nicht den Schluss ziehen dass das kausal überwiegend zusammen hing. Das wäre so als ob man morgens Apfelsaft trinkt und dann von einem Headhunter einen tollen Job angeboten bekommt. Und daraufhin immer Apfelsaft trinkt. Natürlich haben 10 Jahre Lohnverzicht/-Verlust die "Wettbewerbsfähigkeit" erhöht, was zur Eurokrise beitrug die die Armen in Europa nun noch mal ausbaden müssen, während die Reichen lustig reicher wurden. Welchen Sinn macht das, nebenbei, wenn man es genau betrachtet? Also nicht die Makrodaten sondern die Menschenschicksale?
  7. #7

    Da ist jemand scharf drauf gerettet zu werden.

    Ein Land das sich aktuell in der Rezession befindet, 20 Prozent Arbeitslosigkeit hat und bei dem mit 4-5% Haushaltsdefizit in 2012 erwartet wird, passt doch hervorragend in diese Union der Gescheiterten.
  8. #8

    Kroatien gehört zu Europa

    Endlich keine Grenzkontrollen mehr, kein Kuna Umtausch, aber leider auch die Bürokratie der Bananenvermesser...
  9. #9

    Wie wäre es mal mit einem Nord- statt Südstaat?

    Nachdem ja wir mit den letzten Erweiterungen in Südosteuropa so "positive" Erfahrungen gemacht haben, wie wäre es mal mit einem Staat aus Nordeuropa wie z.B. Norwegen.
    Vorteil: besseres Demokratieverständnis, niedrigere Korruputionsrate, höhere Wirtschaftsleistung (Geberland).
    Ich sehe den Beitritt Kroatiens skeptisch. Wirtschaft - Selbst das einstige YUG-Musterländle SLO schwächelt.
    Korruptionsindex - Hier liegt KRO z.B. 30 Plätze hinter SLO. Die organ. Krimi. und Schattenwirtschaft sind einflußreiche Faktoren - Rechtsstaatlichkeit - Wiederholen sich Ungarn / Rumänien, werden unliebsame Journalisten weiterhin weggesprengt?


TOP



TOP