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Kritik vor Kabinettssitzung: CDU-Politiker Schlarmann rechnet mit "System Merkel" ab

dapdKaum aus dem Urlaub zurück, muss sich Merkel eine Generalabrechnung anhören. Die Kanzlerin lasse keine Grundsatzdebatten mehr zu, potenzielle Nachfolger würden von ihr kalt gestellt, klagt der Mittelstandschef der Union Schlarmann - und vergleicht ihr Machtsystem mit dem Speiseplan einer Mensa.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...850078,00.html
  1. #1

    Ja,Ja die liebe Frau Merkel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum aus dem Urlaub zurück, muss sich Merkel eine Generalabrechnung anhören. Die Kanzlerin lasse keine Grundsatzdebatten mehr zu, potenzielle Nachfolger würden von ihr kalt gestellt, klagt der Mittelstandschef der Union Schlarmann - und vergleicht ihr Machtsystem mit dem Speiseplan einer Mensa.

    Unions-Mittelstandschef Schlarmann attackiert Kanzlerin Merkel - SPIEGEL ONLINE
    hat wohl doch zu viele schlechte Eigenschaften aus der ehemaligen DDR mitgenommen,was?Aber einmal abgesehen davon wusste doch jeder Deutsche Michel den werdegang von Frau Merkel.Wiso wurde diese Frau überhaupt gewählt?Diese Frage stellt sich doch immer wieder.Und wenn sich die Herren und Damen der CDU das einfach so gefallen lassen, ist wohl eines klar! Diese Herrschaften haben alle kein Rückrad und damit haben sie es nicht besser verdiehnt.Bliebe nur noch zu Hoffen,daß der großteil des tief Schlafenden Deutschen Michels nächstes Jahr zu den Wahlen aufgewacht ist und in den richtigen Felder sein Wahlkreuz machen wird, damit dieser unerträgliche Zustand dieser Merkelregierung hierzulande endlich zu ende ist.
    schönen Tag noch,
  2. #2

    Zitat von Schlarmann
    "Die von Merkel geführte CDU-Spitze entschied, dass man der FDP in dieser Koalitionsregierung keinen Stich mehr lassen will. Seitdem lässt man die FDP auflaufen."
    Was ist schlecht daran? Ansonsten hat er aber recht.
  3. #3

    Gefährlicher Regierungsstil

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum aus dem Urlaub zurück, muss sich Merkel eine Generalabrechnung anhören. Die Kanzlerin lasse keine Grundsatzdebatten mehr zu, potenzielle Nachfolger würden von ihr kalt gestellt, klagt der Mittelstandschef der Union Schlarmann - und vergleicht ihr Machtsystem mit dem Speiseplan einer Mensa.

    Unions-Mittelstandschef Schlarmann attackiert Kanzlerin Merkel - SPIEGEL ONLINE
    Das sind Thesen über den Regierungsstil Angela Merkels, die CDU-Politikberaterin Gertrud Höhler in ihrem Buch ("Die Patin"), das Ende August erscheinen wird, bringt und das mit Sicherheit für Aufregung sorgen wird.

    Seit Jahren gibt es kaum öffentliche Kritik an der Kanzlerin, ducken sich sowohl andere Politiker als auch die Presse weg, da hat sich einigen angestaut! Eine offene Diskussion ist umso wichtiger, als Merkels Regierungstil mittlerweile unsere Demokratie gefährdet und auch international massive Schäden anrichtet.
  4. #4

    Ganz so stimmt es nicht.

    Dass keiner ihrer potentiellen Nachfolger überlebt hat, liegt vor allem an deren Unfähigkeit und Nähe zu Fettnäpfchen. Jeder einzelne hat sich etwas zu Schulden kommen lassen. Dafür kann Frau Merkel nun wirklich nichts. Man kann nicht verlangen, dass sie auch noch die Mutterrolle für jeden aus der CDU übernimmt.
  5. #5

    Auch dieses A.K.-Zwangssystem ...

    ... wie auch die "EU-&Euro-Politik" der Staatsratsvorsitzenden der Bundestagseinheitsparteien, sicher voellig "alternativlos", weil einzig "hilfreich".

    Aber, warum sollten innerhalb der "CDU" demokratisch-freiheitliche Massstaebe gelten, wenn die Einheitsparteien dem gesamten Souveraen solche Rechte stets mit gleichen "Alternativlosigkeitszwaengen" verwehren?
  6. #6

    Was bewirkt er damit ??!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum aus dem Urlaub zurück, muss sich Merkel eine Generalabrechnung anhören. Die Kanzlerin lasse keine Grundsatzdebatten mehr zu, potenzielle Nachfolger würden von ihr kalt gestellt, klagt der Mittelstandschef der Union Schlarmann - und vergleicht ihr Machtsystem mit dem Speiseplan einer Mensa.

    Unions-Mittelstandschef Schlarmann attackiert Kanzlerin Merkel - SPIEGEL ONLINE
    Schlarmann ist ein notorischer Querulant, der sich wenigstens einmal pro Quartal gegen Frau Merkel und ihre Regierung ausspricht.

    Bewirkt er damit noch irgend etwas, oder geht die CDU Führung nicht über sein notorisches Herumgequengele längst kommentarlos hinweg ??!.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum aus dem Urlaub zurück, muss sich Merkel eine Generalabrechnung anhören. Die Kanzlerin lasse keine Grundsatzdebatten mehr zu, potenzielle Nachfolger würden von ihr kalt gestellt, klagt der Mittelstandschef der Union Schlarmann - und vergleicht ihr Machtsystem mit dem Speiseplan einer Mensa.

    Unions-Mittelstandschef Schlarmann attackiert Kanzlerin Merkel - SPIEGEL ONLINE
    Inhaltlich bietet der Artikel einem Politikbeobachter nichts Neues.

    Warum hat wohl BK Kohl a. D. Merkel "als sein Mädchen" tituliert. Der hat sie erkannt und aufgebaut. Und Merkel macht nichts anderes als Kohl, der hat auch alle Brücken hinter sich abgerissen.
    "Gächichde" wiederholt sich...

    Das haben ja die drei SPD`ler gute Chancen..., fraglich ob die es besser machen..., was ja wohl keiner glaubt.
  8. #8

    Merkel

    So ist sie halt. Das hat sie von Kohl gelernt. Denn nicht an Allem was diese Frau tut, ist Honecker schuld. Jede Partei, die mit der jetzigen CDU, in der jetzigen Konstellation, koalliert, kann nur verlieren.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum aus dem Urlaub zurück, muss sich Merkel eine Generalabrechnung anhören. Die Kanzlerin lasse keine Grundsatzdebatten mehr zu, potenzielle Nachfolger würden von ihr kalt gestellt, klagt der Mittelstandschef der Union Schlarmann - und vergleicht ihr Machtsystem mit dem Speiseplan einer Mensa.

    Unions-Mittelstandschef Schlarmann attackiert Kanzlerin Merkel - SPIEGEL ONLINE
    "Es gibt keinerlei grundsätzliche Debatte mehr, weil alles in Frau Merkels CDU als alternativlos angeboten wird" - stimmt, aber ist das in den anderen Europa-um-jeden-Preis Parteien anders ?

    Die Demokratie in diesem Lande ist eingeschlafen, Kritik wird, je nach Kontext, als engsstirnig, ewiggestrig, nationalistisch, kommunistisch oder antieuropäisch abgebügelt.
    Daß sich die Kritiker vielleicht tiefergehende Gedanken gemacht haben als die Masse der Hurra-Schreier wird erst gar nicht hinterfragt - es könnte ja "das System" in Frage stellen.

    Insgesamt fehlt es an OFFEN ausgetragenen Kontroversen die die jeweiligen Positionen nicht a priori als indidskutabel brandmarken - eine lebendige Demokratie lebt vom Streit und nicht von als alternativlos im Stile des ZK der SED vorgetragenen Worthülsen zur Beruhigung des Wahlpöbels.

    Solange die neoliberale Denkrichtung JEDE Partei mit Ausnahme der Linken fest im Griff hat, wird die Demokratie mangels realistischer Machtalternativen von OBEN her ausgehölt und mittel- und langfristig ganz in Frage gestellt. Das Wasser im Topf wird langsam erhitzt damit der Frosch brav sitzen bleibt.
    Merkel weiß ganz genau, und ihre Vasallen in den anderen "Blockparteien" auch , daß eine OFFENE Diskussion große Teile ihrer Politik als das entlarven würde was sie ist - ein Kotau vor dem Kapital, eine Politik zum Vorteil einer Minderheit, bezahlt von der Mehrheit.

    Herr Schlarmann mag ein Quertreiber sein; das ist aber immer noch besser als die von oben verordnete Friedhofsruhe widerspruchslos hinzunehmen. Der Untertanengeist der Deutschen jedenfalls scheint immer noch nicht ganz überwunden.
    Selbst die Medien beteiligen sich an dem üblen Spiel, wer kritisiert oder den Mund aufmacht ist "unverantwortlich" oder ein "Scharfmacher" - wobei doch jeder spürt wer die WAHREN Scharfmacher und Lügner sind.

    Ich hätte nie für möglich gehalten daß die Demokratie in Deutschland sich jemals in solch einem jämmerlichen Zustand präsentiert und daß dieser Zustand hauptverantwortlich von den politischen Parteien herbeigeführt worden ist - Regierung und Opposition werden ihrem verfassungsgemäßen Auftrag nicht mehr gerecht. Alles verschmilzt in einer strukturlosen Alternativlosigkeit. Merkel ist die perfekte Personifikation dafür - ohne feste Positionen, "flexibeL" und nicht fassbar. Eine Frau die problemlos jede Position als die ihre verkaufen kann.








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