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Kritik von Menschenrechtlern: Irakische Henker arbeiten im Akkord

Im Irak werden seit Januar auffällig viele Menschen hingerichtet. Schon 65 Todesurteile wurden vollstreckt - fast so viele wie im gesamten Vorjahr. Menschenrechtsaktivisten schlagen Alarm: Viele Richter nutzen demnach erzwungene Geständnisse.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...814556,00.html
  1. #10

    Keine Überarbeitung

    [QUOTE=sysop;9609937]Im Irak werden seit Januar auffällig viele Menschen hingerichtet. Schon 65 Todesurteile wurden vollstreckt - fast so viele wie im gesamten Vorjahr. Menschenrechtsaktivisten schlagen Alarm: Viele Richter nutzen demnach erzwungene Geständnisse.

    Soweit bekannt ist, ist es nicht Aufgabe eines einzelnen Beamten diese Arbeitsanforderungen zu erfüllen und somit sollten 65 Aufgaben in ca. 40 Arbeitstagen zu schaffen sein.
  2. #11

    Iran

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Irak werden seit Januar auffällig viele Menschen hingerichtet. Schon 65 Todesurteile wurden vollstreckt - fast so viele wie im gesamten Vorjahr. Menschenrechtsaktivisten schlagen Alarm: Viele Richter nutzen demnach erzwungene Geständnisse.

    Kritik von Menschenrechtlern: Irakische Henker arbeiten im Akkord - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Je tiefer ein Regiem in die Devensive gedrückt wird, um so heftiger versucht man sich zu wehren und unliebsame Bürger zu verfolgen, abzuurteilen und sie zu töten.
    Aber all das ist doch geschichtlich schon zig mal belegt und da macht dann der regigiöser Wahnsinnsstaat mal kaum eine Ausnahme.
    Überall wo man die Demokratie missachtet, da werden dann besonders harte Strafen ausgesprochen, man erhofft sich so die Bürger einschüchtern zu können, aber diese Leute hatten mit den außergewöhnlichen Bestrafungen noch nie Glück gehabt, es hat sich immer ins Gegenteil umgeschlagen.
    HR
  3. #12

    naiv....

    Zitat von friedenspfeife Beitrag anzeigen
    Irak war ja lange genug von den USA besetzt. Da haben die Iraker schnell gelernt, wie eine Justiz nach US Vorbild zu funktionieren hat.
    mit verlaub...: ihr einwurf hat etwas schwachsinniges.....
    viel eher nähert sich der irak der hinrichtungaquote der saddam-ära....
    in einem land, das derart viel gewalt erlebt nachdem der brutale "deckel" des saddam-regimes abgenommen wurde, verwundert mich nicht dass die justiz eine ebensolche brutalität an den tag legt....westliche justiz-standarts entspringen da eher einem fast kindlichem wunschdenken....
  4. #13

    natürlich war vorher klar was passieren

    Zitat von Darjaan Beitrag anzeigen
    damit ist das letzte Argument für diesen völkerrechtswidrigen Krieg nun auch hinfällig... nach den nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen, bricht auch das Kartenhaus "unter Saddam wird gefoltert" zusammen...

    es hat sich also nix geändert, außer dass das System unter Saddam stabil war und der Normlabürger keine Angst haben musste dass er beim Anstehen im Supermkarkt in die Luft gesprengt wird...

    Saddam war ein Despot, aber es gab unter Saddam auch für Minderheiten eine funktionierende Überlebensstrategie die einen halbwegs leben ließ...
    diese Strategie funktioniert jetzt für niemanden mehr... und es war vorher sowas von klar dass das passiert...
    würde. Das wird doch billigend in Kauf genommen, Hauptsache doch sitzt kein Präsident mehr, der dem Westen kiebig gegenübersteht. Das ist in Libyen nicht anders und das wird in Syrien und dem Iran auch nicht anders verlaufen. Das Gewäsch von Menschenrechten, Demokratie usw. ist doch nur für den dummen Michel. Leute wie die Kriegstreiberin Clinton müssten sich auf die Schenkel klatschen vor Begeisterung, wenn sie in den Spon-foren lesen würde, wie die Verarsch...durch die Medien Früchte trägt.
  5. #14

    Menschenrechte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Irak werden seit Januar auffällig viele Menschen hingerichtet. Schon 65 Todesurteile wurden vollstreckt - fast so viele wie im gesamten Vorjahr. Menschenrechtsaktivisten schlagen Alarm: Viele Richter nutzen demnach erzwungene Geständnisse.

    Kritik von Menschenrechtlern: Irakische Henker arbeiten im Akkord - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Das ZIEL möglichst jedem Menschen auf diesem Planeten ein würdiges dasein zu ermöglichen ist zweifelsfrei unantastbar.
    Das anprangern von teilweise abscheulichen Menschenrechtsverletzungen ist zwifelsfrei auch richtig.
    Kurzsichtig jedoch ist der Denkansatz das das endlose nur vordern letztlich alleine nicht zum Ziel führt. Da müsste eine Strategie des möglich machens mit auf den Tisch.Doch genau der fehlt.
    Das die Strategie das notfalls auch aufzwingens NICHT zum ZIEL führt zeigen die letzten 20 Jahre mehr als überdeutlich.
    Voraussetzung und Grundlage für die Erreichung das ZIELS ist ein Wirtschaftliches Umfeld das jedem Menschen ein würdiges dasein ermöglicht.
    Menschenrechte schaffen ist einfach ein zu kurz gedachter Ansatz.
    Da braucht es unabwendbar den ZUSATZ möglich machen.
    Doch genau hier stehen die Dinge zappenduster.
    Die Strategie des Vorderns oder sogar Aufzwingens ist und das ist das Elende verheerend am scheitern.
    Der nachhaltige Weg bestünde darin durch nachhaltig wirkende überzeugende auch für andere erstrebenswerte Vorbildfunktion dem Ziel leben einzuhauchen.
    Doch genau hier ist der Westen auf bestem Wege verheerend zu scheitern.
    Der Fall Griechenland ist in Europa das erste Beispiel dafür das der Westen seiner so dringens notwendige Vorbildfunktion immer offensichtlicher NICHT gerecht wird.
    Mit dem Wirtschaftlichen Absturz ferliert der Westen seine so dringenst notwendige Vorbildfunktion für die Menschheit.
    Ein schrittweise vereelendendes Europa sowie USA kann und ist kein Vorbild für die Menschheit.
    Das Wirtschaftspolitische Versagen des Westens ist der allergrösste Feind der Menschenrechte.
    Rund um den Planeten Menschenrechte lauthals einvordern und gleichzeitig genau diese schleichnd im eigenen Haus gleichzeitig an die Wand fahren zu lassen, ist einfach nur noch peinlich und grenzenlos schockierend.
  6. #15

    klarheiten...

    Zitat von Darjaan Beitrag anzeigen
    damit ist das letzte Argument für diesen völkerrechtswidrigen Krieg nun auch hinfällig... nach den nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen, bricht auch das Kartenhaus "unter Saddam wird gefoltert" zusammen...

    es hat sich also nix geändert, außer dass das System unter Saddam stabil war und der Normlabürger keine Angst haben musste dass er beim Anstehen im Supermkarkt in die Luft gesprengt wird...

    Saddam war ein Despot, aber es gab unter Saddam auch für Minderheiten eine funktionierende Überlebensstrategie die einen halbwegs leben ließ...
    diese Strategie funktioniert jetzt für niemanden mehr... und es war vorher sowas von klar dass das passiert...
    natürlich war es vorher sowas von klar dass es so kommt...
    evtl haben amerikanische militär+polit-"strategen" sich etwas anderes vorgestellt....
    auch in libyen+ anderswo werden die agressionen aufbrechen nachdem die brutalen regime, die jahrzehntelang als stärkste macht im staate alle anderen brutalstmöglich niederhielten weg sind ...das ist der lauf der dinge + letztlich alternativlos, oder sollten die despoten ewig herrschen....
    der dumme vorwurf, die intervenierenden mächte hätten schuld am ausbruch jahrzehntelang unterdrückten hasses kann nur kurzsichtigen hirnen entsprungen sein... auch in den jahrzehntelangen diktaturen gab es,ausser für die herrschende volksgruppe, niemals absolute sicherheit, da nie klar war, wer wann als sündenbock für was auch immer gebraucht wurde....
  7. #16

    In keinem einzigen Land,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Irak werden seit Januar auffällig viele Menschen hingerichtet. Schon 65 Todesurteile wurden vollstreckt - fast so viele wie im gesamten Vorjahr. Menschenrechtsaktivisten schlagen Alarm: Viele Richter nutzen demnach erzwungene Geständnisse.

    Kritik von Menschenrechtlern: Irakische Henker arbeiten im Akkord - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    in dem der Westen wegen der "Menschenrechte" einen Regime-Change blutig durchgesetzt hat, haben sich die Dinge verbessert! Ganz im Gegenteil! Wir haben eine Reihe von ‘failed states‘ erschaffen, was womöglich auch der Sinn der Übung war?








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