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Kritik vom Altkanzler: Helmut Schmidt kanzelt*Investmentbanker ab

"In die Scheiße geritten" haben uns die Investmentbanker laut Helmut Schmidt: Der Altkanzler findet deutliche Worte für die Manager und kritisiert die Entwicklung der deutschen Geldinstitute. Bestenfalls solle nur noch eine einzige Landesbank übrig bleiben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...774742,00.html
  1. #200

    ...

    Zitat von BUwe Beitrag anzeigen
    Wenn ich an Helmut Schmidt denke und dann dieses sinnentleerte Gelaber der aktuellen Kanzlerin denke - die Unterschiede sind geradezu schmerzhaft.

    Nach Schmidt ging es mit Deutschland geistig-moralisch stark BERGAB...
    Nun - es gab halt eine geistig-moralische Wende und wie es schaut, kommen wir aus dieser Nummer ...ähm... nicht so ohne Weiteres mehr heraus.

    Schmidt kennzeichnet Haltung - gleich ob man sie teilt oder nicht - sie ist da und wahrnehmbar. Da liegt - für mich im Grunde - der Schmerz bei der Beobachtung heutiger Politik.

    Es gab schon so viele Interviews mit ihm - was ich oft vermisste, war, dass man ihm die Frage nach jenen Fehlern stellte, die er sich selbst ankreidet...

    Ich denke - auch diese Frage bliebe nicht ohne Antwort.

    Politikwissenschaftler rekurrieren häufig auf "Köpfe" als Platzhalter für politische Programmatik und Wahlentscheider.

    Nur - wenn dem so sein sollten, dann müssen es zumindest wenigstens auch urteilsfähige "Köpfe" sein... und keine Wetterhühnchen, die unter Absonderung von Sprechblasen ihr Fähnchen jeden Tag je nach vorherrschendem Wind neu ausrichten...

    Da Menschen bekanntermaßen fehlerbehaftet sind, wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn wengistens die Wählerschaft sich mal angewöhnen würde, nach Programmatik - und nicht nach Köpfen - zu wählen.

    Das könnte für erhebliche Umwälzungen in den Riten unserer Poltik-Darstellerschaft sorgen.
  2. #201

    Tja das Merkel ich mir!!

    Zitat von Manos2 Beitrag anzeigen
    Altbundeskanzler Helmut Schmidt kann nicht nur jetzt große Töne spucken, sondern er hat auch zu der Zeit, als er Bundeskanzler war, die richtigen Entscheidungen getroffen, manchmal sogar gegen seine Parteilinie weil er als einer der wenigen Politiker immer den Durchblick hatte. Das hat natürlich den Herren der FDP unter Graf Lambsdorf nicht in den Kram und ihre neoliberale Ideologie gepasst,so dass er damals durch unannehmbare Forderungen, die der Lügengraf in einem FDP-Papier zusammengestellt hatte, zum Rücktritt gezwungen war. Politiker seines Formates sind heute am weiten Horizont leider nicht mehr zu finden.
    Leider fehlt uns ein solcher Mann in der Regierung.
    Der durchblickt, und sagt wie es anders gehen kann, ohne das die Wirtschaft leidet, ohne das Banker Verluste sozialisieren.

    In der Tat man kann meinen unsere Politiker schauen dem Treiben an den Märkten tatenlos zu. Sozialismus nur dann wenn Banken gelt brauchen, braucht das Volk Moneten guckt es in die Röhre- die haben ja die Banken verschlungen. Stellt sich die Frage wann mal einer hervortritt und laut schreit, das es nun genug ist. Zeit dazu wäre gewesen zwischen 2008 und 2011 ....

    Finanzmarkt Reformen im Gesetzbuch sind schwer von Nöten.

    Ich bin nicht gegen Kapitalismus, aber wenn er zu einem Krebsgeschwür der Gesellschaft wird muss was getan werden, damit man ihn wieder in Vernünftige Bahnen lenkt, so das er nicht in der Lage ist ein Parasit der Gesellschaft zu werden.








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