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Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähi

DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
  1. #60

    äbbe

    Zitat von horstma Beitrag anzeigen
    Man wird von den Schweizern genau SO fair behandelt, wie man ihnen entgegen kommt.
    ...
    Entschuldigung Frau Rickli, aber wenn Sie Menschen als Masse wahrnehmen und das auch so darstellen, schalte ich spätestens dann ab.
    In der Schweiz gibt es die sehr schöne Kultur, dass zwei Gesprächspartner in unterschiedlichen Sprachen unterhalten (der Romand spricht Französisch und der Deutschschweizer Deutsch). Und wenn mich jemand fragt "verschdaasch Du Schwyzerdüütsch" werde ich den Teufel tun und sagen "nein, bitte sprich Hochdeutsch". Umgekehrt erwartet aber auch niemand, dass ich Berndüütsch, Züridüütsch oder den undefinierbaren (aber mit ein wenig Übung verstehbaren) DRS-Slang rede.
    Und wer 2012 immer noch von "den" Deutschen, Schweizern, Türken, Moslems, Juden etcetera palavert, hat sich doch schon selbst disqualifiziert.
  2. #61

    schlechte informationspolitik schützt vor wissen

    Zitat von schmunda Beitrag anzeigen
    Nicht so kleinlich sein. Rechtsaussen macht ja gerne mit dem Formel "Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze und Frauen weg" Wahlkampf. Im Fall "Deutsche in der Schweiz" stimmt das ausnahmsweise mal.
    Da hat wohl einer zu viel 20min gelesen. Der Deutsche nimmt dem Schweizer den Job weg ? Wie macht der das ? Mit Gewalt ? Wen der schweizer nicht gewillt ist für 4500 Chf in Service zu arbeiten ? Wen der schweizer denkt 5.50 Chf für Nivea Creme wäre ein fairer Preis ? Was kann denn eine deutsche Fachkraft dafür, dass die Schweiz ihn braucht... und er dort gutes Geld verdienen kann ?
  3. #62

    xxxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

    Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähig" - SPIEGEL ONLINE
    Wobei man aber anfügen sollte, dass es manchmal Zeiten gibt, da gehen mir die Deutschen, meine Landsleute, auch auf den Keks. Diese Besserwisserische Art, die Heuchelei, die Rücksichtslosigkeit, die Lautstärke, diese "sein wir froh, das wir noch"-Mentalität und die mangelnde Kritikfähigkeit vieler meiner Mitbürger ist schon sehr gewöhnungsbedürftig.
  4. #63

    Es gibt eine Ventilklausel

    Zitat von Benjowi Beitrag anzeigen
    Dieses Land hat nun einmal ein Paket von Verträgen mit der Europäischen Union geschlossen, in der auch die Freizügigkeit von Arbeitnehmern als grundlegendes Element enthalten ist und die EU hat zu Recht erklärt, dass die Schweiz entweder das Paket als Ganzes zu akzeptieren hat oder es als Ganzes nichtig wird.
    Natürlich haben wir ein Paket von Verträgen mit der EU geschlossen. Diese Verträghe beinhalten die Freizügigkeit von EU-Bürgern und CH-Bürgern. Allerdings räumen diese Verträge sogenannte Ventilklauseln vor - dieselbe Klausel will Frankreich übrigens auch anrufen.

    Also, im gegensatz zu Deutschen Politikerinnen, die offen zum rechtsbruch aufrufen, hält sich Frau Rickli an die vereinbarten verträgen und schlägt der Schweizer Politik lediglich vor, dioe Möglichkeiten dieser Verträge im Sinne der Schweiz auszulegen. Im Gegensatz zu unseren linken Politikern, vertritt Frau Rickli die Interessen der Schweiz. Im Gegensatz zu Deutschen Politikern hält sie sich dabei auch an geltendes Recht.
  5. #64

    Grundsätzlich richtig bei weniger qualifizierten Berufen.

    Zitat von musca Beitrag anzeigen
    Naja...als "Nichtdeutscher" wie auch "Nichtschweizer" sondern als Österreicher mit deutscher Muttersprache halte ich mich aus diesem Clinch mal besser raus.

    Deutsche haben wir auch in Österreich genug, ich hab dazu schon geschrieben und manchen ( nur meine persönliche Erfahrung) denen wünschst du heimlich hau endlich ab und geh wieder zurück wo du herkommst und such dir dort in deiner Heimat einen Job - geh zurück in dein Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Berlin, Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg - Vorpommern, Hamburg, Bremen oder Schleswig-Holstein...wenn es da soviel besser ist , aber suder und nörgle nicht ewig rum und mach auf Wichtigtuer.

    Man kann eigentlich nur mit den Bayern und Baden-Württembergern halbwegs zusammenarbeit ...auch die Hessen gehen noch...die anderen ( zumindest die welche in die Schweiz und nach Österreich aus anderen deutschen Bundesländern herkommen, kannst du nicht selten vergessen, sorry aber das musste ich loswerden)


    Diese drei deutschen Bundesländer ( Bayern, Baden-Württemberg, Hessen) sind ja auch innerhalb Deutschlands die strukturstärksten Bundesländer der Republik.


    FG
    Dies trifft aber nicht nur auf Deutschland zu, sondern auf alle Länder. Bei den Italienern waren sie aus Lecce und nicht Mailand, bei den Jugoslawen waren sie vom Kosovo und nicht Slowenien und bei den Türken aus Anatolien und nicht aus Istanbul.
    So gesehen mag dies auch für den Osten Deutschland zutreffen, der Grund ist ja bekannt und den Soli gibt es nicht von ungefähr.
    Diese Unterschiede gibt es aber auch in Oesterreich und der Schweiz.
    Eine andere Frage ist die Sache mit der Sympathie, Zugehörigkeit, Mentalität Das alemannische, bajuwarische ist nun einmal näher als das preussische Beamtentum.
    Folgerichtig erkennt man auch sofort, wo der Forist beheimatet ist, wenn es heisst: "Dort gibt es nur Käse und Schokolade" oder "dort giibt es nur Schwarzgeld". Die aus BW haben andere, präzisere Argumente ... ;-)
  6. #65

    Haltet euch an den Kommentar von hosche88. Wir Schweizer habe da ein kleines Problem namens SVP. Da die nur noch Wahlen verlieren, müssen sie ja irgend einen Stuss plabbern, damit's noch Zeilen in der Presse gibt. Das Schweizer Volk hat kein Problem mit euch. Liebe Grüsse aus der französischen Schweiz.
    PS wir Welschen sind auch hin und wieder den Angriffen der Rassisten ausgesetzt. Wir ertragen's und nehmen gemütlich unseren Apéro.
  7. #66

    Zitat von mottasvizzera Beitrag anzeigen
    (...) Folgerichtig erkennt man auch sofort, wo der Forist beheimatet ist, wenn es heisst: "Dort gibt es nur Käse und Schokolade" oder "dort giibt es nur Schwarzgeld". Die aus BW haben andere, präzisere Argumente ... ;-)
    ... und werden trotzdem Sauschwob genannt.
  8. #67

    ...

    Zitat von Blödian Beitrag anzeigen
    Die Schweizer Banken sollen das Geld wieder zurücküberweisen, dass aus Deutschland zur Verdeckung von Straftaten dorthin geschoben worden ist und von den verbrecherischen Organisationen wie der UBS dann veruntreut wurde.
    Dann sanieren wir damit erst Griechenland, dann Spanien, Portugal und Italien... und wenn wir damit fertig sind, senken wir finanziert durch das zurückeroberte Geld die Lohnsteuer so weit, dass das Netto-lohnniveau in Deutschland zu Recht höher ist, als in dem Schmarotzerland im Südwesten.
    Es geht uns so viel besser als den Deutschen, weil wir eine liberale Wirtschaftspolitik betreiben und uns nicht von den Gewerkschaften verknechten lassen. Die Schulden der Griechen, Spanier und Portugiesen abzuzahlen, bleibt den Deustchen vorbehalten. Da wären die Steuergelder, die etwaige Deutsche Steuerhinterzieher in der Schweiz bunkern, bestenfalls ein Tropfen auf den heissen Stein. Wir verwalten unterdessen Geld Deutscher Investoren, weil wir im gegensatz zu Deutschland eine stabile Währung mit sicheren Zukunftsaussichten haben. Wir reiben uns jetzt schon die Hände, dass die Deutrschen bald mit den Eurobonds die Schulden für ganz Europa abzahlen dürfen.

    Die Lohnnebenkosten werden in Detschland nie so tief sein wie in der Schweiz, weil die Deutschen eine zu linke Politik betreiben. Das erklärt auch den Unterschied beim Nettolohn.

    Zitat von Blödian Beitrag anzeigen
    Sollte das noch nicht reichen, um den Wohlstand in der Schweiz gesund zu schrumpfen, sollten wir uns über die geschichtliche Verantwortung im Rahmen der Finanzierung von Angriffskriegen und deren Wiedergutmachung unterhalten.
    Das lassen wir lieber mit dem Aufarbeiten von Verantwortung für Angriffskriege. Kein Thema, bei dem die Deutschen glänzen - zumal nicht in dem Sinne, wie sie es gerne täten.
  9. #68

    Zitat von schmunda Beitrag anzeigen
    Nicht so kleinlich sein. Rechtsaussen macht ja gerne mit dem Formel "Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze und Frauen weg" Wahlkampf. Im Fall "Deutsche in der Schweiz" stimmt das ausnahmsweise mal.
    Wieso denn das?
    Ich arbeite als Deutscher in der Schweiz, lebe aber mit einer Engländerin in Frankreich. Damit bin ich mehrfache Randgruppe.
    Unterm Strich akquiriere ich aber Projekte - unter anderem im eurpäischen Umland - in denen wiederum schweizerische Arbeitskräfte ihren Lebensunterhalt verdienen.
    Erfreulicherweise ist die überwiegende Mehrheit der Schweizer sehr offen gegenüber Ausländern und Einwanderern, was man von den Deutschen leider nicht behaupten kann. Rickli und ihre Gesinnungsgenossen machenzwar viel Lärm, haben aber bislang wenig Einfluss.
  10. #69

    ...

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Warum sich dann allerdings so viele Foristen offenbar schweizer Nationalität dazu berufen sehen, die Ansichten der Rickli zu verteidigen, lässt mich an der Behauptung, die Ansichten der Rickli seien angeblich nicht mehrheitsfähig, schon zweifeln.
    Man muss einräumen, dass die Deutschen in der Deutschschweiz bei einer Mehrheit eher ungeliebt sind. Das war schon immer so und wurde durch die Politik der Deutschen, S>chweizer gesetze zu brechen, noch verstärkt. Auch wir haben unser linken Medien, die immer behaupten, dass solche Grundstimmungen lediglich eine Minderheit sind. Diese linken Schreiberlinge werden dann bei Volksabstimmungen (die wir im Gegensatz zu den Deutschen kennen) immer wieder eines Besseren belehrt.








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