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Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähi

DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
  1. #30

    Ich habe selbst einige Jahre in der Schweiz gearbeitet (und nebenher etwas gelebt). Das, was hier beklagt wird, war in den 90er Jahren so. "Sauschwabe" aus dem "Nordkanton" usw. gab es auch damals zu hören.
    Sehr viel krasser (um nicht zu sagen: komplett rassistisch) erschien mir die offen eingeräumte Unterscheidung zwischen "nahen" Ausländern (also Deutsche, Österreicher - aber auch Australier!) im Gegensatz zu "fernen" Ausländern (z.B. Jugoslawen, Albaner, Türken). Die einen bekamen ohne Umschweife eine B-Bewilligung (Arbeitsgenehmigung für ein Jahr, renovierbar), die anderen mussten nach 4 Monate das Land wieder verlassen - egal, ob in Bosnien gerade das große Morden tobte oder nicht. Weiß jemand, ob es diese Unterscheidung heute noch gibt?
  2. #31

    Wie das?

    Zitat von georgeschul12 Beitrag anzeigen
    Es ist schon so, selbst Betriebe wie in der Schweizerischen Post wird Ausländerfeindlichkeit salonfähig. Auch Behörden in Bern fangen an Ausländer insbesondere Deutsche systematisch zu schikanieren.
    Würde mich interessieren, wie die das machen.
    Meine deutschstämmigen Freunde hier in der Schweiz wissen mir leider nichts solches zu berichten. Ausser vielleicht mal ein Hinweis auf die schlechte sprachliche Integration ;-)
    Gilt für Schweizer in DE wohl auch, wenn wir unser chchch nicht unterdrücken können ;-)
  3. #32

    Irgendwie scheinen ja nur die Deutsch-Schweizer mit ihren Sprach-Verwandten zu haben. Aus der französischen Schweiz habe ich so etwas in Bezug auf Franzosen noch nie gehört. Oder liege ich da falsch?
  4. #33

    Beide haben Recht

    Zitat von mephistoo Beitrag anzeigen
    Ein großer Teil der Deutschen in der Schweiz sind hochqualifizierte Spezialisten, Professoren und Akademiker. Hier in der Grenzregion (Bodensee) stellte mal ein Schweizer in einer deutschen Zeitung etwas provokativ fest, dass in Deutschland etwas faul sein müsse, da so viele Deutsche in die Schweiz abwanderten. So ähnlich argumentieren viele Schweizer. Sie sollten sich stattdessen aber eher fragen, wieso es die Schweizer Bildungspolitik nicht schafft, selbst genügend Fachkräfte und Akademiker auszubilden und deshalb regelmäßig Deutsche anwerben muss. Ohne die deutschen Akademiker sähe so manche Schweizer Uni alt aus...
    Sie und der Schweizer. So einfach kann es doch sein.
    Die Schweizer Unternehmen sind extrem erfolgreich und brauchen viele talentierte Menschen, die z.B Deutschland hat.

    So als Gehirntraining: Stellen sie sich vor, BW wäre die Schweiz.
    Wie würde Einwanderungsstatistik aussehen. Genau!
    Viele hochqualifizierte Restdeutsche wandern ein, weil BW nicht so viele Talente produziert.
  5. #34

    Bitte nicht...

    Zitat von frank_g. Beitrag anzeigen
    Der Reiz als Tourismusdestination war mir noch nie erklaerbar. Berge gibt's woanderst auch. Kulturell komplett verspiesst, und hinterm Wald zuhause, das Essen fad, die Weine ueberteuert und das Bier so schlecht, dass man noch nichtmal drueber lachen kann. Wieso sollte man da seinen Urlaub verbringen oder gar leben und arbeiten wollen?
    ... auf das gleiche Niveau sinken wie Frau Rickli.
    "Kulturell verspiesst"? Woher diese Aussage? "Das Essen fad"? Wo haben Sie in der Schweiz überall gegessen? "Warum man in der Schweiz arbeiten" wollen kann? Vielleicht weil man dort als qualifizierte Kraft geschätzt und anständig bezahlt wird. Meinen Schweizer Kollegen sind die Äusserungen von Frau Rickli peinlich und zuwider. Mir Ihre pauschalen Abwertungen der Schweiz.
  6. #35

    Liebe Freunde in Deutschland,
    Nehmt es gelassen. Wie wir (zumindest die grosse Mehrheit) es auch gelassen genommen haben, als uns Herr Steinbrück mit der Kavallerie gedroht hat. Denn man bedenke: Bei Rickli und Steinbrück geht es um Politiker, die sich unbedingt ein Profil verschaffen wollen und permanenten Wahlkampf betreiben. Bei Herrn Steinbrück geht's zumindest um ein politisches Schwergewicht mit einem gewissen (wenn auch umstrittenen) Leistungsausweis. Bei Frau Rickli ist alles ziemlich erbärmlich: Ein intellektuelles Leichtgewicht in einer Partei der intellektuellen Leichtgewichte. Die nicht einmal in ihrer eigenen Partei viel zu sagen hat - geschweige denn ausserhalb. Die (scheinbar) vielen, die ihr in den diversen Foren nun zujubeln sind Teil einer (in jedem Land existierenden) Minderheit von ca. 15 % der Fremdenfeindlichen. Sie können nur "überleben" dank der Presse, die solche Sachen genüsslich hochjubelt.
  7. #36

    Das wird genau so richtig oder falsch sein, wie die Aussage mancher Herrschaften vom rechten Rand, dass die Türken uns die Arbeitsplätze weg nehmen- andererseits gibt es genug Jobs in der Reinigungsbranche, aber die ist den Damen und Herren, die sich für was besseres halten, ja nicht gut genug. Was die Dame wohl erst sagen würden, wenn Deutsche dort das dortige Sozialsystem dauerbelasten, Schweizer abstechen und als "Scheissschweizer" titulieren und dann Frau Merkel anreisen und die Deutschen dort auffordern würde, sich nicht (wie nannte der Vorzeigedemokrat das doch gleich?) "assimilieren" zu lassen, wäre sicher ein interessanter Feldversuch. Aber in Punkto Selbstwertgefühl waren die Schweizer den Deutschen ja schon immer ein paar Nasenlängen voraus..
  8. #37

    egal welche Nation

    Zitat von friedenspfeife Beitrag anzeigen
    ich suche mir schon lange Urlaubsziele aus wo Deutsche nicht in Massen auftreten. Denn einen oder zwei Deutsche kann man (auch als Deutscher) "ertragen", aber sobald es mehr als 10 oder 20 werden, kann man nur noch die Flucht ergreifen. Wann lernt der Deutsche endlich, das er nicht der Nabel der Welt ist?????
    wie gesagt wie erleben im Montafon Reisegruppen von Schweizern. Klar wenn der schweizer sonst in der Welt reist ist er vorbildlich.
    Dort wo er in Gruppen von 20 und mehr auftritt, wundert man sich dann doch .
    Da schaukelt man sich dann auf.
  9. #38

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

    Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähig" - SPIEGEL ONLINE
    Liebe Freunde in Deutschland (und in der Schweiz)

    Bitte, lassen wir uns von dieser unsäglichen Partei nicht den Tag verderben. Nachdem der Heiland der Partei (dessen Grossvater übrigens aus Deutschland eingewandert ist) seit einiger Zeit im geistigen Réduit dümpelt, brüllt die zweite Liga umso lauter. Das lahme SVP-Ross wird dadurch nicht lebendiger, die Charakterköpfe wurden vor Jahren rausgeekelt. Frau Rickli's Medienauftritte beschränken sich im Allgemeinen auf maximal drei einfache Sätze und könnten auch von Papageien abgehalten werden. Also, herzlich willkommen weiterhin und auf gute Zusammenarbeit! Wir freuen uns.
  10. #39

    oder will sie ablenken???

    Komisch das dieser neue Angriff zeitgleich mit den Ermittlungen gegen ihren SVP Chef Blocher startet.
    Diese Unsauberen Machenschaften passen nicht zu ihrem Saubermann Image.


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