DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
ihre Schilderung kann ich nicht bestätigen.Ich war einige male in der USA und wurde nie für einen Deutschen gehalten unser englischakzent ist komplet anders dazu mein englisch alles andere als akzentfrei ist.
meine russischen Kollegen erkennen in unserem dialekt keine deutsche
Sprache sondern verwechseln es mit finnisch. Und über die Deutschen haben sie im allgemeinen eine sehr hohe Meinung.
Ich glaube eher Sie sind mit Ihren Gesprächspartner verbal über die Deutschen hergezogen .
Versteh ich jetzt nicht. Kann ja sein, dass wir in den Augen von Schweizern in deren Heimatland überheblich rüberkommen, aber wenn wir uns in einem Forum über doofe Äußerungen einer rechtsgescheitelten Rickli auslassen wollen und dann kommen vermeintlich wohlmeinende, mit präsidialem Pathos versehene, vorgeblich auf Ausgleich bedachte Schweizer daher und wollen die uns eigene Überheblichkeit nicht einmal im Forum eines dt. Magazins dulden, dann kann man schon ein wenig fuchtig werden. Ob es Manchem(r) nun gefällt oder nicht: Deutschland lässt sich nicht so leicht von Deutschen säubern wie die Rickli es gerne für die Schweiz hätte.
Och, Schweizer unter sich koennen auch recht lustig sein: Mein Chef war aus Basel, unsere deutschsprachige Patienten aus dem Sensebezirk. "Senslerdutsch" gilt in der Schweiz als einer der schlimmsten Dialekte. So kam es zu dem Kuriosum, dass ich als Deutscher unseres Chefs Baslerduetsch ins Hochdeutsche uebersetzen musste und ebenfalls unserer Patienten Senslerduetsch, weil mein Chef Senslerdeutsch, unsere Sensler Baslerdeutsch nicht verstanden:
Ein Sauschwob als Dolmetscher zwischen zwei Schweizern!
Nett fand ich, wenn mich meine Patienten vorsichtig fragten:
"Muss ich Hochdeutsch sprechen oder chan i au Schwyzerduetsch redde?"
Der einzige Grund, warum Gaddafi, ab dem Zeitpunkt seiner Stellung als persona non grate auf der halben Welt, in der Schweiz weniger Geld zu liegen hatte als z.B. in D, liegt darin, dass die Schweiz schon vorher einen Strauß mit ihm auszufechten hatte, bei dem die so unabhängigen Schweizer, bzw. deren Regierung, flehentlich die EU um Beistand angerufen haben, als er mal mit dem Säbel rasselte. In der Folge zog er dann einen großen Teil seiner schnell zu versilbernden Vermögenswerte aus der Schweiz ab, und keineswegs deshalb, weil die Schweiz schon vor der EU erkannt hätte, welch grausames Regime er in Libyen betrieb.
Als Deutsch-Dänin (ich pass mich da mal Ihrer Tonalität an) muss ich Ihnen da leider widersprechen - bzw. feststellen, dass Sie und Hubi23 anscheinend andere Erfahrungen machen als ich. Aber ein Geheimnis, das zwischen meinen dänischen Freunden/Familienangehörigen und mir besteht, kann ich Ihnen ja mal gern verraten: Wir kennen Deutsche, die sich wie in den wilden 70ern von ihren Landsleuten distanzieren - und zu den ersten gehören, die Deutsche diskreditieren ... Aber wir mögen Sie nicht. Das ist für uns die schlimmste Form des Pharisäertums - und wissen Sie weshalb? Leute die so etwas bei "den Deutschen" praktizieren, machen das auch in anderer Situation bei anderen Leuten, ist für uns eine Charakterfrage. Aber wie gesagt, dass sind wiederum nur meine Erfahrungen - ebenso wenig repräsentativ wie Ihre oder die von Hubi23. Meine Erlebnisse in der Schweiz sind übrigens auch als Dänin schlecht, von daher ... Na ja. In den USA, Australien, Türkei, Finnland, Italien, Spanien, Ungarn, Tschechien, Kroatien oder Serbien ... hatte ich auch als Deutsche nie Probleme - im Gegenteil. Belgien ist da für mich wie Frankreich eine Art "Sonderfall". Vielleicht - nur so eine Vermutung - liegt das daran, dass sich auch in Deutschland Individuen befinden. Und diese eigentlich eine ebenso, wie das Wort es vermuten lässt, individuelle Betrachtung verdienen, wie es die Bürger jedes anderen Landes für sich selbst auch erwarten. Schon irgendwie merkwürdig: Es gibt nicht "den Türken", "den Italiener, "den Spanier", "die Griechen", "den Schweizer" usw. usf. - aber Sie möchten mir jetzt sagen, dass es "den Deutschen" gibt? Von dem Sie selbstverständlich als "Deutsch-Schweizer" ausgenommen sind - ich nehme an, darauf legen Sie gesteigerten Wert?
FALSCH, die EU hatte sich gegen uns gestellt weil sich die Mächtigen in Italien und Frankreich vor Retensionen ihres busenfreundes fürchteten. Eine andere Sache dabei ist, dass es hierbei um eine Geiselnahme dieses Regimes ging und da find ich darf man ruhig auch mal um was bitten.