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Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähi

DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
  1. #320

    Worum geht's?

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    einfach mal ein anderer Blickwinkel: Wäre es nicht besser gewesen, wir hätten in der Vergangenheit nicht so viel Blödsinn gemacht und müssten deshalb sehr viel weniger aufarbeiten und wiederbaufbauen?
    (...)
    Ich weiß ja nicht, wie alt Sie sind, aber ich habe in meiner Vergangenheit eigentlich keinen Blödsinn gemacht (oder eine Regierung gewählt, die ebensolchen Blödsinn gemacht hätte), der Vergangenheitsbewältigung oder Wiederaufbau nach sich gezogen hätte.
  2. #321

    habe total andere Erfahrungen gemacht

    Zitat von hubi23 Beitrag anzeigen
    ich bin viel gereist und würde durch meinen akzent (beim englisch sprechen) oft für einen deutschen gehalten. wenn ich erklärt habe, dass ich schweizer bin, stellte ich immer eine erleichterung fest. egal wo ich war, er wurde mir immer erklärt, dass man euch nicht mag, sondern nur des geldes wegen duldet. das machen unsere banken leider auch.
    aber was eure unbeliebtheit anbelangt, tja, da müsst ihr euch schon selber an der nase nehmen, denn wir schweizer sind bei weitem nicht die einzigen.
    ihre Schilderung kann ich nicht bestätigen.Ich war einige male in der USA und wurde nie für einen Deutschen gehalten unser englischakzent ist komplet anders dazu mein englisch alles andere als akzentfrei ist.
    meine russischen Kollegen erkennen in unserem dialekt keine deutsche
    Sprache sondern verwechseln es mit finnisch. Und über die Deutschen haben sie im allgemeinen eine sehr hohe Meinung.
    Ich glaube eher Sie sind mit Ihren Gesprächspartner verbal über die Deutschen hergezogen .
  3. #322

    Zitat von dr.mo Beitrag anzeigen
    Aehmm....als Deutschschweizer versuche ich IMMER (in Europa) nicht für einen Deutschen gehalten zu werden (erste Gespräche immer in engl. franz. oder ital.). Sobald klar ist, dass ich nicht Deutscher bin, sind die Reaktion genau wie von Hubi23 beschrieben...sorry für die Wahrheit.
    Erprobt in : Finnland,Polen,Schweden,Dänemark,Frankreich,Belgie n,Luxemburg,Tschechien,Griechenland,Türkei...tja.
    Ja, Ihr Schweizer seid halt die besseren Deutschen ...
  4. #323

    Zitat von nabokov33 Beitrag anzeigen
    Politiker überall auf der Welt, bitte nehmt euer Amt Ernst und wählt eure Worte mit Bedacht!!
    Nahe dran, besser aber: "Wähler der Welt, wählt Eure Politiker mit Bedacht..." ;o)
  5. #324

    Zitat von frau.klein Beitrag anzeigen
    Mässigen Sie sich doch bitte - sowohl in Ihrer Arroganz wie auch in Ihren überheblichen Äusserungen. Übrigens: "Jeder halbwegs gebildete Deutsche spricht zudem mindestens eine weitere Fremdsprache". Woher wollen Sie das wissen?
    Und apropos Standardsprache Englisch: So manch deutscher Politiker macht sich angesichts seiner "Sprachkünste" mehr als lächerlich!
    Die Diskussion, wie wir sie an dieser Stelle führen (müssen), wird nicht zuletzt aufgrund eines aufgeblasenen Verhaltens, wie Sie es an den Tag legen, verursacht.
    Versteh ich jetzt nicht. Kann ja sein, dass wir in den Augen von Schweizern in deren Heimatland überheblich rüberkommen, aber wenn wir uns in einem Forum über doofe Äußerungen einer rechtsgescheitelten Rickli auslassen wollen und dann kommen vermeintlich wohlmeinende, mit präsidialem Pathos versehene, vorgeblich auf Ausgleich bedachte Schweizer daher und wollen die uns eigene Überheblichkeit nicht einmal im Forum eines dt. Magazins dulden, dann kann man schon ein wenig fuchtig werden. Ob es Manchem(r) nun gefällt oder nicht: Deutschland lässt sich nicht so leicht von Deutschen säubern wie die Rickli es gerne für die Schweiz hätte.
  6. #325

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    Erkennen Sie an dem "Sprachproblem" dass die Empfindlichkeit der Schweizer schon beim Abweichem vom Dialekt anfängt. Mit 1-2 Schweizern sprechen die mit mir noch leichtes Schwizerdütsch, welches ich noch mit Mühe verstehe, weil es (entgegenkommend?) langsam gesprochen wird. Ab 3 Schweizern sprechen die volles Schwizerdütsch mit Wörtern, die ich nicht kenne und den Zusammhang verliere. Ich befürchte, das machen die extra; denn Sie können ja sogar Hochdeutsch fliessend - mit LANGSAM habe ich kein Problem, weil deren Argumente bei SCHNELL eher dünner werden.
    Och, Schweizer unter sich koennen auch recht lustig sein: Mein Chef war aus Basel, unsere deutschsprachige Patienten aus dem Sensebezirk. "Senslerdutsch" gilt in der Schweiz als einer der schlimmsten Dialekte. So kam es zu dem Kuriosum, dass ich als Deutscher unseres Chefs Baslerduetsch ins Hochdeutsche uebersetzen musste und ebenfalls unserer Patienten Senslerduetsch, weil mein Chef Senslerdeutsch, unsere Sensler Baslerdeutsch nicht verstanden:
    Ein Sauschwob als Dolmetscher zwischen zwei Schweizern!
    Nett fand ich, wenn mich meine Patienten vorsichtig fragten:
    "Muss ich Hochdeutsch sprechen oder chan i au Schwyzerduetsch redde?"
  7. #326

    Zitat von Reziprozität Beitrag anzeigen
    Das kommt ja offenkundig selbst in den "besten Familien" vor:
    "... Das weltweit eingefrorene Vermögen von Libyens langjährigem Machthaber Gaddafi muss schnell den Rebellen zugute kommen, fordert Außenminister Westerwelle. Allein in Deutschland lägen 7,3 Milliarden Euro - das nordafrikanische Land benötige das Geld für den Wiederaufbau. ..."

    Geld für Rebellen: Westerwelle drängt auf Freigabe von Gaddafi-Milliarden - SPIEGEL ONLINE
    Der einzige Grund, warum Gaddafi, ab dem Zeitpunkt seiner Stellung als persona non grate auf der halben Welt, in der Schweiz weniger Geld zu liegen hatte als z.B. in D, liegt darin, dass die Schweiz schon vorher einen Strauß mit ihm auszufechten hatte, bei dem die so unabhängigen Schweizer, bzw. deren Regierung, flehentlich die EU um Beistand angerufen haben, als er mal mit dem Säbel rasselte. In der Folge zog er dann einen großen Teil seiner schnell zu versilbernden Vermögenswerte aus der Schweiz ab, und keineswegs deshalb, weil die Schweiz schon vor der EU erkannt hätte, welch grausames Regime er in Libyen betrieb.
  8. #327

    Tja.

    Zitat von dr.mo Beitrag anzeigen
    Aehmm....als Deutschschweizer versuche ich IMMER (in Europa) nicht für einen Deutschen gehalten zu werden (erste Gespräche immer in engl. franz. oder ital.). Sobald klar ist, dass ich nicht Deutscher bin, sind die Reaktion genau wie von Hubi23 beschrieben...sorry für die Wahrheit.
    Erprobt in : Finnland,Polen,Schweden,Dänemark,Frankreich,Belgie n,Luxemburg,Tschechien,Griechenland,Türkei...tja.
    Als Deutsch-Dänin (ich pass mich da mal Ihrer Tonalität an) muss ich Ihnen da leider widersprechen - bzw. feststellen, dass Sie und Hubi23 anscheinend andere Erfahrungen machen als ich. Aber ein Geheimnis, das zwischen meinen dänischen Freunden/Familienangehörigen und mir besteht, kann ich Ihnen ja mal gern verraten: Wir kennen Deutsche, die sich wie in den wilden 70ern von ihren Landsleuten distanzieren - und zu den ersten gehören, die Deutsche diskreditieren ... Aber wir mögen Sie nicht. Das ist für uns die schlimmste Form des Pharisäertums - und wissen Sie weshalb? Leute die so etwas bei "den Deutschen" praktizieren, machen das auch in anderer Situation bei anderen Leuten, ist für uns eine Charakterfrage. Aber wie gesagt, dass sind wiederum nur meine Erfahrungen - ebenso wenig repräsentativ wie Ihre oder die von Hubi23. Meine Erlebnisse in der Schweiz sind übrigens auch als Dänin schlecht, von daher ... Na ja. In den USA, Australien, Türkei, Finnland, Italien, Spanien, Ungarn, Tschechien, Kroatien oder Serbien ... hatte ich auch als Deutsche nie Probleme - im Gegenteil. Belgien ist da für mich wie Frankreich eine Art "Sonderfall". Vielleicht - nur so eine Vermutung - liegt das daran, dass sich auch in Deutschland Individuen befinden. Und diese eigentlich eine ebenso, wie das Wort es vermuten lässt, individuelle Betrachtung verdienen, wie es die Bürger jedes anderen Landes für sich selbst auch erwarten. Schon irgendwie merkwürdig: Es gibt nicht "den Türken", "den Italiener, "den Spanier", "die Griechen", "den Schweizer" usw. usf. - aber Sie möchten mir jetzt sagen, dass es "den Deutschen" gibt? Von dem Sie selbstverständlich als "Deutsch-Schweizer" ausgenommen sind - ich nehme an, darauf legen Sie gesteigerten Wert?
  9. #328

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Der einzige Grund, warum Gaddafi, ab dem Zeitpunkt seiner Stellung als persona non grate auf der halben Welt, in der Schweiz weniger Geld zu liegen hatte als z.B. in D, liegt darin, dass die Schweiz schon vorher einen Strauß mit ihm auszufechten hatte, bei dem die so unabhängigen Schweizer, bzw. deren Regierung, flehentlich die EU um Beistand angerufen haben, als er mal mit dem Säbel rasselte. In der Folge zog er dann einen großen Teil seiner schnell zu versilbernden Vermögenswerte aus der Schweiz ab, und keineswegs deshalb, weil die Schweiz schon vor der EU erkannt hätte, welch grausames Regime er in Libyen betrieb.
    Ich bin mir des Ganges der Dinge durchaus bewusst. Der Forist jedoch, dem ich darauf antwortete, hatte unterschwellig insinuiert dass Derartiges in Deutschland nicht vorkommen könnte. Da war dies als Beispiel hinreichend kommod.
  10. #329

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Der einzige Grund, warum Gaddafi, ab dem Zeitpunkt seiner Stellung als persona non grate auf der halben Welt, in der Schweiz weniger Geld zu liegen hatte als z.B. in D, liegt darin, dass die Schweiz schon vorher einen Strauß mit ihm auszufechten hatte, bei dem die so unabhängigen Schweizer, bzw. deren Regierung, flehentlich die EU um Beistand angerufen haben, als er mal mit dem Säbel rasselte. In der Folge zog er dann einen großen Teil seiner schnell zu versilbernden Vermögenswerte aus der Schweiz ab, und keineswegs deshalb, weil die Schweiz schon vor der EU erkannt hätte, welch grausames Regime er in Libyen betrieb.
    FALSCH, die EU hatte sich gegen uns gestellt weil sich die Mächtigen in Italien und Frankreich vor Retensionen ihres busenfreundes fürchteten. Eine andere Sache dabei ist, dass es hierbei um eine Geiselnahme dieses Regimes ging und da find ich darf man ruhig auch mal um was bitten.








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