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Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähi

DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
  1. #290

    Also

    Zitat von heinz.mann Beitrag anzeigen
    und der Tarif damit unterwandert bzw. der Lohn gedrückt, indem man billige ausländische Arbeitskräfte inpoertiert, in diesem Falle eben Deutsche.

    Dass die Schweizer dies ärgert ist vollkommen verständlich.
    wenn ich das jetzt richtig verstanden habe:
    Der Deutsche ist in die Schweiz gegangen und hat den Arbeitgeber, ohne dass dieser das wollte, dazu genötigt, ihn zu einem Dumpinglohn einzustellen.
    Diese sch.... Deutschen ;-)
  2. #291

    Die Beliebtheit Deutschlands

    Zitat von hubi23 Beitrag anzeigen
    ich bin viel gereist und würde durch meinen akzent (beim englisch sprechen) oft für einen deutschen gehalten. wenn ich erklärt habe, dass ich schweizer bin, stellte ich immer eine erleichterung fest. egal wo ich war, er wurde mir immer erklärt, dass man euch nicht mag, sondern nur des geldes wegen duldet. das machen unsere banken leider auch.
    aber was eure unbeliebtheit anbelangt, tja, da müsst ihr euch schon selber an der nase nehmen, denn wir schweizer sind bei weitem nicht die einzigen.
    liegt vor der Schweiz - also bitte mehr Mühe, wenn sie nicht weiter abrutschen wollen.
    Bitte bedenken Sie, dass die Deutschen 1945 auf ganz unteren Plätzen waren (zurecht) und sich hochgearbeitet haben. Man muss sich beliebt (unbeliebt) machen - vonn allein läuft das nicht.

    Image Schweiz - Nation Brands Index

    Deutschland bleibt das beliebteste Land der Welt « BlogIG – Migrationsblog der InitiativGruppe
  3. #292

    Interessant...

    Zitat von hubi23 Beitrag anzeigen
    ich bin viel gereist und würde durch meinen akzent (beim englisch sprechen) oft für einen deutschen gehalten. wenn ich erklärt habe, dass ich schweizer bin, stellte ich immer eine erleichterung fest. egal wo ich war, er wurde mir immer erklärt, dass man euch nicht mag, sondern nur des geldes wegen duldet. das machen unsere banken leider auch.
    aber was eure unbeliebtheit anbelangt, tja, da müsst ihr euch schon selber an der nase nehmen, denn wir schweizer sind bei weitem nicht die einzigen.
    Was man an anderen nicht mag, mag man an sich selbst auch nicht... Menschen wegen ihrem Geld zu mögen - und sich ihnen nur deshalb anzunähern - ist meiner Meinung nach infantil... aber: wer's braucht, muss auch damit leben, abgesehen davon, dass so sicher keine tieferen Freundschaften entstehen.
    Kulturelle Unterschiede beleben. Stures, m.E. nach auch einfältiges Nationalitätentum hingegen lässt so ziemlich alles stagnieren - zu Recht.
    Seid friedlich zusammen und tanzt...
  4. #293

    Die Grenze zu China

    Zitat von dr.mo Beitrag anzeigen
    Ich spreche von einer gemeinsamen Grenze! Nicht von 30'000 km entfernten, durch geographische Hürden (Atlantik usw) getrennten, kulturell und sprachlich komplett verschiedenen Ländern!...Ihre Nichtantwort ist auch eine Antwort.
    Was genau ist denn das Schmarotzertum? Ein anders Steuersystem als Deutschland zu haben? ....so wie zum Beispiel: USA (Delaware), Englande (div. britische Inseln), Luxemburg, Oesterreich....
    Ein anderes Staatsverständnis zu haben?
    Die Griechen an die kurze Leine zu nehmen - ihnen weitere Kredite aufzuhalsen (man hat ja eigentlich nur Angst um die eigenen Banken) und ihnen gleichzeitig neue U-Boote aufs Auge zu drücken ist ja sooo weit auch nicht vom Schmarotzertum entfernt...
    ist eine zu theorethische Frage - warum darüber streiten?
    Meine Mutter sprach in den 1960ern noch von "der gelben Gefahr" und
    "wenn die ins Rennen kommen". Meinen sie solche Ängste aus der Mottenkiste? Inzwischen sind wir (nur durch Polen getrennt) näher an dem riesigen Russland aber die Angst vor "dem Iwan" hat sich erledigt, weil wir gut kooperieren. Also lassen Sie uns mit China und untereinander besser kooperieren. Fangen Sie gleich mal an und machen sie die Bankkonten unserer Steuerflüchtlinge auf.
    Es geht nicht um das innerschweizerische Steuersystem und Bankgeheimnis für Schweizer, sondern um das Aussensteuerrecht. Ihr Unrechtsbewußtsein reicht ja noch nicht mal für die Abschaffung der kantonalen Pauschalbesteuerung für Ausländer.
  5. #294

    Kann HUBI23 nur recht geben...

    Zitat von hashemliveloirah Beitrag anzeigen
    Ach, Hubi!
    Da bin ich Ihnen dann ja Gott sei's gedankt offensichtlich noch nicht begegnet.
    Und Sie gehören vielleicht halt doch zu einer Minderheit....
    So wie Madame Rickli.
    Aehmm....als Deutschschweizer versuche ich IMMER (in Europa) nicht für einen Deutschen gehalten zu werden (erste Gespräche immer in engl. franz. oder ital.). Sobald klar ist, dass ich nicht Deutscher bin, sind die Reaktion genau wie von Hubi23 beschrieben...sorry für die Wahrheit.
    Erprobt in : Finnland,Polen,Schweden,Dänemark,Frankreich,Belgie n,Luxemburg,Tschechien,Griechenland,Türkei...tja.
  6. #295

    Es geht nicht um Begreifen,

    Zitat von dr.mo Beitrag anzeigen
    Sie haben nichts, aber wirklich auch gar nichts begriffen...
    sondern um vorhersehbare Reaktionen in der Schweiz, sobald das Schmarotzerverhalten beendet wird.
  7. #296

    80 Euro?

    Zitat von mr_smith Beitrag anzeigen
    Und zu guter Letzt, einen biometrischen Ausländerausweis der mindestens 80 Euro kostet, verlangen die Schweizer nicht...
    Das ist ja geradezu ein Schnaeppchen. Ich durfte letztes Jahr 307 Neuseeland-Dollar zahlen (195 Euro)... und musste 800km von Auckland nach Wellington reisen, weil das Drittweltland Deutschland kein Geraet zum Erfassen von Fingerabdruecken in der groessten Stadt Neuseelands vorhaelt.
  8. #297

    Gemeinsam tanzen ist gut,

    Zitat von mahlwerk Beitrag anzeigen
    Was man an anderen nicht mag, mag man an sich selbst auch nicht... Menschen wegen ihrem Geld zu mögen - und sich ihnen nur deshalb anzunähern - ist meiner Meinung nach infantil... aber: wer's braucht, muss auch damit leben, abgesehen davon, dass so sicher keine tieferen Freundschaften entstehen.
    Kulturelle Unterschiede beleben. Stures, m.E. nach auch einfältiges Nationalitätentum hingegen lässt so ziemlich alles stagnieren - zu Recht.
    Seid friedlich zusammen und tanzt...
    z.B. auf der nächsten Sreetparade in Zürich, falls Rickli & Co. die nicht absagen, denn hier kommt die Drohung:
    Es werden wieder massenhaft Deutsche einfallen, sich danebenbenehmen und sich mit lustigen Schweizern in den Armen liegen (die nach meiner Erfahrung dafür aber eine höhere Dosis benötigen). Gibt es noch diese staatliche Einrichtung in Zürich, die anonym und kostenlos Drogen testet?
  9. #298

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    deren Subventionierung noch höher ist als in der der dafür (zurecht) gescholtenen EU.
    Ferner ist der Wasserkopf in der Schweizer Verwaltung noch.....
    das mit der Landwirtschaft war ironisch gemeint
  10. #299

    aaa

    Zitat von rudi160 Beitrag anzeigen
    Man nennt es Integration.
    Nein, man nennt es "kleinkariert" ;-)

    Zitat von rudi160 Beitrag anzeigen
    Ich habe einen Hamburger bei seiner Arbeit auf dem Münchner Flughafen erlebt. Der Arme hätte einen Dolmetscher gebraucht. Er hat sein bayrisch sprechendes Umfeld bestimmt als feindlich erlebt.
    Ich habe den süddeutschen Dialekt nie(!) als irgendwie bedrohlich erlebt. Bei Frauen kann das (je nach Region natürlich) für einen Norddeutschen sogar ganz süß klingen. Sie werden es wahrscheinlich nicht glauben aber ich bin als norddeutscher "Ausländer" in Süddeutschland ganz gut durchgekommen.

    Zitat von rudi160 Beitrag anzeigen
    Wenn ich in Bayern eine Semmel kaufe, möchte ich der aus Berlin stammenden Verkäuferin den Begriff Semmel nicht als Schrippe übersetzen müssen. Ich kann mir vorstellen, dass es vielen Schweizern ähnlich geht.
    Das sind aber einzelne Begriffe, die man halt lernt und das hat nichts damit zu tun, dass man akzentfrei Bayrisch (welches Bayrisch eigentlich?) lernen müsste.

    Natürlich habe ich den "Schrippen"-Fehler auch gemacht. Das ist ja auch normal aber man lernt es und sagt dann "Semmel". Als Norddeutscher sagt man das aber immer noch auf "norddeutsch" und das wird sich auch nicht wirklich ändern. Schon gar nicht nach kurzer Zeit und es wird immer wieder mal "Fehler" geben. Einfach weil man beim Smalltalk nicht unbedingt immer das Wörterbuch "Bayrisch/Deutsch" im Kopf hat.

    Man kann und soll sich also durchaus die Begriffe aneignen (Bsp. "Spital") aber man muss nun wirklich nicht zum Dialekt-Experten werden. Wer das verlangt ist einfach nur kleinkariert. Mein "Dönermann"spricht deutsch. Er versteht mich, ich verstehe ihn und auf der Basis kommen wir gut klar. Komplett irre wenn ich nun vom "Dönermann" verlangen würde ein völlig akzentfreies Norddeutsch zu sprechen. Ich kann nichts verlangen was nicht zu leisten ist.

    P.S.:
    Wie stellen Sie sich das heutzutage eigentlich konkret vor? Man muss immer flexibler werden. Nach kurzer Zeit in Bayern soll ich dann also "bayrisch" reden und wenn das nächste Projekt dann in Dresden ist, dann muss ich kurz darauf "sächseln", oder wie? Tut mir leid, ich hab's mehr so mit Technik und Mathematik. Mein Sprachtalent ist nicht unbedingt gar nicht vorhanden aber auch nicht sonderlich ausgeprägt.








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