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Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähi

DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
  1. #20

    Klar, bei 3,4% Deutschen Zuwanderern in der Schweiz fällt es total schwer überhaupt noch einen Schweizer zu treffen. Versteh ich total gut - diese Probleme mit der Überfremdung. Und dann sagen die auch noch alle "Moin, Moin"...
    Bei der mickrigen Arbeitslosenquote in der Schweiz ist dort wohl das primäre Problem, daß sich für bestimmte Tätigkeiten die Schweizer zu schade sind, oder nicht hinreichend im eigenen Land ausbilden.
  2. #21

    ...

    Zitat von cato-der-ältere Beitrag anzeigen
    Das verschafft einem als weißem Mitteleuropäer mal die seltene Gelegenheit nachzuvollziehen wie es sich anfühlt diskriminiert zu werden. Ein ziemlich schräges Gefühl ist das. "Was? Warum mag die mich nicht? Weil ich Deutscher bin? Bin ich etwa irgendwie minderwertig?" Gruselig. Sollte einem zu denken geben...
    Also ich sehe das ganze tiefenentspannt und amüsiert. Dass Deutsche bei den Nachbarn nicht unbedingt beliebt sind, stört mich eigentlich nicht besonders, zumindest für mich ist es keine Motivation einen derartigen Beliebtheitswettbewerb zu gewinnen. In einigen Zusammenhängen ist es letztlich durchaus von Vorteilt, in anderen könnte man es sich sogar wünschen. Also lasst sie mal machen, das kann noch lustig werden...
  3. #22

    Es ist schon so, selbst Betriebe wie in der Schweizerischen Post wird Ausländerfeindlichkeit salonfähig. Auch Behörden in Bern fangen an Ausländer insbesondere Deutsche systematisch zu schikanieren.
  4. #23

    aaa

    Zitat von medwediza Beitrag anzeigen
    Wenn eine drittklassige Hinterbänklerin, die im Schweizer Parlament und auch sonst weder durch viel Geist noch Verstand aufgefallen ist, einen eher unterirdisch einzuordnenden Pups von sich gibt, wird das im Spiegel breitgetreten, als ob es sich um eine Staatsaffäre handeln würde.
    ...
    Weshalb man diese Belanglosigkeit hier pausenlos und mit verve rauf- und runterdeklinieren muss, kann ich nicht nachvollziehen.
    ...
    Weil das Parlament die offizielle Vertretung des Volkes ist und Äusserungen einer Parlamentarierin / eines Parlamentariers niemals nur ein "Pups" sind sondern direkte Äusserungen des Schweizer Volkes. Ausserdem ist diese Frau keine Hinterbänklerin sondern IMHO (korrigieren Sie mich wenn ich falsch liege) Mitglied im Vize-Präsidium einer Bundeshaus-Fraktion.

    Niemand würde etwas sagen, wenn irgendein durchgeknallter Schweizer irgendeinen Unsinn erzählt. Diese durchgeknallte Schweizerin ist allerdings eine offizielle Vertreterin des Schweizer Volkes und spricht somit für dieses. Das können die Schweizer dann bei der nächsten Wahl ja mal ausnahmsweise berücksichtigen.

    So ein Parlament ist keine Quasselbude wo man einfach mal so sagt was einem gerade so in den Sinn kommt. Ein bisschen Nachdenken kann vor dem öffnen des Mundes nicht Schaden ansonsten muss man halt damit leben, dass es ernst genommen wird oder wollen Sie jetzt, dass wir nicht mal mehr das schweizer Parlament für voll nehmen?
  5. #24

    ich habe völliges Verständnis

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

    Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähig" - SPIEGEL ONLINE
    dass die Schweizer ihre Identität erhalten und verteidigen wollen. Viellleicht sind wir wirklich etwas pentetrant, unangenehm und unsere Masse erschreckt die Schweizer. Verstandlich, 80 millionenen zu 8. Wo ist das Problem? Es ist das Recht jedes souveränen Landes, das zu sagen, was es denkt und fühlt, auch an den Stammtischen. Als Demokrat und deutscher Patriot kann ic nur sagen, es ist nichts zu bemängeln Frau Rickli, Sie haben Ihr Recht auf Meinungsfreiheit und mein eigenes Volk benimmt sich halt manchmal so, dass man Angst bekommen kann. Erhlten Sie mal die Schweiz in Reinkultur, ein paar Ziele für Menschen ,die nicht im Mainstream denken und daher schnell zu politisch Verfolgten werden können, muss Europa einfach erhalten. Schon von daher ist es gesund, der Schweiz völlige Eigenständigkeit zu erhalten. Das gelegentlich Diktatoren hr Geld dort bunkern, ist normal, Freiheit ist eben auch Freiheit der Anderen!
  6. #25

    Von hohen Roessern...

    ... faellt man of schmerzhaft.

    Die Halbwertszeit des Schweizer Wohlstands laeuft irgendwann auch mal ab. In diesen Zeiten zunehmender Transparenz ist es absehbar dass der Kapitalfluss von korrupten Gewaltherrschern und diversen internationalen Steuerfluechtlingen bald aufhoert.

    Der Reiz als Tourismusdestination war mir noch nie erklaerbar. Berge gibt's woanderst auch. Kulturell komplett verspiesst, und hinterm Wald zuhause, das Essen fad, die Weine ueberteuert und das Bier so schlecht, dass man noch nichtmal drueber lachen kann. Wieso sollte man da seinen Urlaub verbringen oder gar leben und arbeiten wollen?
  7. #26

    Zitat von greeklady Beitrag anzeigen
    Vielleicht lernen einige Deutsche daraus, was es bedeutet, einer unbeliebten Minderheit anzugehören. Was ich lustig finde : "Mehrere Gäste aus Deutschland hätten ihre geplante Reise in die Schweiz bereits storniert"...wirklich? Wegen so eine kleine Äußerung? Und dann wundert man sich, dass Israel G.Grass als Persona non Grata deklariert hat?
    Ich wundere mich überhaupt nicht darüber, dass der Grass in Israel zur persona non grata erklärt wurde. Ginge es nach mir, würde das auch für Deutschland gelten. Im Übrigen haben ja angeblich über 30 Prozent der Befragten in einer schweizer Umfrage erklärt, dass "die Deutschen" sie stören würden. Hätte ich einen Urlaub in der Schweiz geplant, würde ich in so einem Falle auch nicht nach dort reisen wollen.
  8. #27

    Ein großer Teil der Deutschen in der Schweiz sind hochqualifizierte Spezialisten, Professoren und Akademiker. Hier in der Grenzregion (Bodensee) stellte mal ein Schweizer in einer deutschen Zeitung etwas provokativ fest, dass in Deutschland etwas faul sein müsse, da so viele Deutsche in die Schweiz abwanderten. So ähnlich argumentieren viele Schweizer. Sie sollten sich stattdessen aber eher fragen, wieso es die Schweizer Bildungspolitik nicht schafft, selbst genügend Fachkräfte und Akademiker auszubilden und deshalb regelmäßig Deutsche anwerben muss. Ohne die deutschen Akademiker sähe so manche Schweizer Uni alt aus...
  9. #28

    Ganz anders sei das etwa in Österreich, so Rickli. "Dort wird man vorwiegend von Einheimischen bedient, das trägt zum Charme des Landes bei."
    Das ist auch in Deutschland so, werte Frau Rickli. Auch hier wird man meistens von Einheimischen bedient, was zum Charme des Landes beiträgt. Kommen sie doch einmal vorbei. Ich bin sicher, daß sie sich beinahe wie zuhause fühlen... :)
  10. #29

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

    Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähig" - SPIEGEL ONLINE
    Naja...als "Nichtdeutscher" wie auch "Nichtschweizer" sondern als Österreicher mit deutscher Muttersprache halte ich mich aus diesem Clinch mal besser raus.

    Deutsche haben wir auch in Österreich genug, ich hab dazu schon geschrieben und manchen ( nur meine persönliche Erfahrung) denen wünschst du heimlich hau endlich ab und geh wieder zurück wo du herkommst und such dir dort in deiner Heimat einen Job - geh zurück in dein Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Berlin, Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg - Vorpommern, Hamburg, Bremen oder Schleswig-Holstein...wenn es da soviel besser ist , aber suder und nörgle nicht ewig rum und mach auf Wichtigtuer.

    Man kann eigentlich nur mit den Bayern und Baden-Württembergern halbwegs zusammenarbeit ...auch die Hessen gehen noch...die anderen ( zumindest die welche in die Schweiz und nach Österreich aus anderen deutschen Bundesländern herkommen, kannst du nicht selten vergessen, sorry aber das musste ich loswerden)


    Diese drei deutschen Bundesländer ( Bayern, Baden-Württemberg, Hessen) sind ja auch innerhalb Deutschlands die strukturstärksten Bundesländer der Republik.


    FG


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