DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
Da bin ich ja mal gespannt, was Sie uns von den "Zuwanderern aus dem guten alten Väterchen Russland" objektiv und mit Fakten belegt erzählen.
Auszug aus Wikipedia:
"Das oft pauschal negative Bild der Deutschen aus Russland lässt sich dadurch erklären, dass viele bei dem Begriff „Deutsche aus Russland“ nicht an diejenigen denken, die inzwischen nicht nur integriert, sondern voll assimiliert sind, so dass man nicht auf die Idee kommt, sie oder ihre Vorfahren könnten zugewandert sein."
Spätaussiedler
Interview zu Aussiedlern: "Diese Integration ist erstaunlich gut gelaufen" | tagesschau.de
Mir reicht die Wirklichkeit, die wir haben: Wir Schweizer haben eine liberale Wirtschaftspolitik, hohe Nettolöhne, eine tiefe Arbeitslosigkeit und werden jetzt leider von den Deutschen Wirtschaftsflüchtlingen überrannt. Die Deutschen wählen Kommunisten in ihre Landesregierungen und wundern sich dann, warum sie pleite sind. Anstatt bei sich selber aufzuräumen, geben sie dafür anderen die Schuld für ihre Misere. Auch das hat in Deutschland Tradition.
dass Sie vom richtigen Land reden?
1) Es gibt hier schlicht nicht genug Auszubildendende, weil hier mehr gearbeitet wird und weniger Zeit im Bett verbracht und unsere Wirtschaft wächst schneller als wir Kinder produzieren und ausbilden können.
2) Die Englischkenntnisse des Durchschnittsschweizers sind um Klassen besser als die des Durchschnittsdeutschen, hier hat man Englisch teilweise schon ab der dritten Klasse. Aus meinem Bekanntenkreis in Deutschland, und der der ist nicht gerade klein, kenn ich grade mal drei Leute die ein vernünftiges Englisch sprechen. Von meinen Schweizer Freunden hingegen fällt mir grad keiner ein, der kein Englisch spricht.
3) Deutsch, und da meine ich Hochdeutsch, lernt man hier ab der ersten Klasse, vielleicht halt nicht akzentfrei aber im Gegensatz zu vielen Ihrer Landsleute hier, geben wir uns wenigstens Mühe.
4) Lieber langsam sprechen als schnell Schwachsinn erzählen
5) wird nur noch übertroffen durch das noch höhere Anspruchsdenken einiger auslänischer Mitbürger, die glauben sich besondere Rechte herausnehmen zu können und meine wir müssten uns ihnen anpassen und nicht umgekehrt.
6) Wir arbeiten hier immer noch grösstenteils 42 und mehr Wochenstunden, haben viel weniger Feier- und Urlaubstage und einen DEUTLICH tieferen durchschnittlichen Krankenstand.
Was den dummen Spruch in Sachen 17 Uhr betrifft:
1. waren wir dann schon seit 7:00 Uhr da
2. haben Sie mal versucht bei einer Firma in Deutschland an einem Freitag nach 14:00 Uhr jemanden zu erreichen? Hier ist wenigstens bis 17 jemand da, sogar am Freitag.
1. Frau Rickli macht Innenpolitik, Schweizer Innenpolitik. Deutschland bietet ihr eine Platform dafür. Sch…
2. Frau Rickli spricht nicht das an, worum es bei der Aufnahme von Ausländern überall auf der Welt geht: die Geschwindigkeit mit der ein Volk andere integrieren kann. Auch dies ist in diesem Fall ein Schweizer Problem, bei dem je länger je mehr Bundesrat und Wirtschaft das Heu nicht mehr auf der gleichen Bühne haben (können). Wieder geht's um Schweizer Innenpolitik.
3. Warum spielen immer mehr Dritte in der Schweizer Innenpolitik mit, indem sie …?
auf Basis Ihrer Auslegung und der selbstgestrikten Gesetze. So läuft das nicht unter befreundeten Nationen. Sondern es geht um freundliches Verhalten im Faktischen der Minderheit (Schweiz) gegen die Mehrheit (EU) und damit meine ich nicht die Regierungen, sondern die (Steuer)bürger.
Ich bin seit eineinhalb Jahren in der Schweiz. Und ich bin leise und zurückhaltend geworden.
Ich hatte vor dem Umzug einige Lektüre über Deutsche in der Schweiz gelesen und gedacht "Ach, so schlimm kann es doch gar nicht sein. Es liegt immer an einem selbst." Ich weiss nicht, warum das so ist. Ich finde die Deutschen hier nicht unsympathisch. Aber man hat einfach einen schlechten Stand. Und es ist den Schweizern auch nicht peinlich, das offen anzusprechen. Auch Kommentare wie "Typisch Deutsch" durfte ich schön hören. Oder "Was den Deutschen die Polen sind den Schweizern die Deutschen"
Und ja, es gibt hier auch gute Seiten, deshalb bin ich noch hier. Und Hoffnung ist auch dabei. Aber es bleibt doch ein fader Beigeschmack.
Interessant dabei ist, dass der gemeine Deutsche, der sich hier bewegt gebildet ist und sich gut zu benehmen weiss. Und der Schweizer profitiert davon, sonst wären wir nicht hier. Ich behaupte, wir sind grundlos unbeliebt. Wahrscheinlich einfach zu viele...
Woher aber die starke Abneigung kommt bleibt mir schleierhaft. Zumindest ist mir in 30 Jahren Deutschland noch nie die Luft aus den Autoreifen gelassen worden.
wir SIND der Nabel der Welt!
Wenn Sie keine 20 Deutschen neben sich vertragen gibt es nur eine Lösung: auswandern.
Immerhin hat mein Vater DM 5000,- fürs Deutschsein bezahlt (die Kinder waren dann incl.).
Die enorme Attraktivität der Schweiz hängt halt auch damit zusammen, dass das öffentliche Meinungsbild nicht (wie bei uns) von abgebrochenen Soziologiestudenten und Leerern geprägt wird, sondern von Augenmaß und Sachverstand.
Da werden immer viele hinwollen.