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Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähi

DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
  1. #210

    in höflichem Ton miteinander diskutieren? Tatsache ist doch, daß "eine Hand die andere wäscht". Die Schweiz kann geeignete (deutsche) Arbeitskräfte gebrauchen und - z.B. - die Deutschen nehmen dies gerne in Anspruch, da sie meist besser verdienen als in D. Ein gewisses Ärgernis für Schweizer Bürger, die hierin - zu Recht - eine Unterwanderung der Lohnentwicklung sehen. Nicht wenige Deutsche trauen sich zwangsläufig nicht, höhere Löhne auszuhandeln, da sie häufig in D keine (bessere) Alternative hätten. Was das "Zusammenleben" von Schweizern und Deutschen betrifft, so kenne ich nach jahrelangen Vergleichsmöglichkeiten in CH und D keine negativen Beispiele (habe selbst einige Jahre in verschiedenen Regionen der schönen Schweiz gearbeitet und behaupte einfach mal, daß immer auch "der Ton die Musik macht"!)
  2. #211

    Hörschwäche

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

    Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähig" - SPIEGEL ONLINE
    Daß die Gute meint, in Österreich vorwiegend von Einheimischen bedient zu werden, mag zwei Gründe haben:

    a) Die Österreicher haben ein anderes Verhältnis zur Dienstleistung, durch die viel stärkere Abhängigkeit des Ländchens vom Tourismus, daher finden sich mehr Österreicher im Servicepersonal verglichen mit der Schweiz.

    b) Frau Rickli ist nicht in der Lage, Sächsisch von Österreichisch zu unterscheiden.
  3. #212

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Zumindest der Flughafenbetreiber in Zürich dürfte darüber ganz froh sein, dass in Südbaden nicht die Bürger darüber abstimmen, ob ihnen der Flugverkehr des schweizer Flughafens Zürich genehm ist, egal ob es dabei tatsächlich zu Lärmbelästigungen kommt. Der Einfluss der paar deutschen Geschäftsleute, die gerne von Kloten aus abfliegen, wird gemeinhin stark überschätzt.
    Ich sehe den Sinn und Zweck nicht sich gegenseitig Verpflichtungen vorzurechnen. Das endet kaum einmal.
  4. #213

    Seltsam

    Mich als Deutscher schockiert sowas ehrlich gesagt kein bisschen was so eine Hinterbänklerin von sich gibt. Wir Deutschen sind allgemein in unseren Nachbarländern nicht so beliebt. Aber mal ehrlich, irgendwie muss man das mal abschütteln, dieses dämliche Gefühl als Deutscher im umliegenden Ausland diskriminiert zu werden. Mein Gott, die Italiener, die Franzosen, die Engländer die sind doch alle mit Vorurteilen behaftet, davon lebt Europa, man erhält sich seine Identität, wenn man sich über andere Nationen "lustig" macht. Na und? Das ist psychologisch gesehen vollkommen normal und gesund. Wir Deutschen sind halt die Menschen mit dem Stock im Hintern und funktionieren für die Ausländer wie Maschinen, diszipliniert nehmen wir Befehle entgegen, hinterfragen sie kaum und ackern bis zum Umfallen. Genau das braucht die Schweiz. Wieso werden denn so viele Deutsche eingestellt? 1. weil sie die Sprache einigermaßen beherrschen und 2. weil sich die Kulturen ähneln. 3. Weil die Schweiz diese Lücken ohne Ausländer nicht füllen könnten. Die Schweiz war doch schon immer multikulturell. Ich mag die Schweizer, die reden immer so lustig.
  5. #214

    Die Gastarbeiter ( Griechen, Türken, İtaliener etc.) wurden Jahre lang mit solchen Angriffen konfrontiert.
    Jetzt können sich die deutschen einigermaßen vorstellen, was für ein Gefühl das ist, immerwieder daran erinnert zu werden nicht ein Teil der Gesellschaft zu sein, sonder " nur Einwanderer".
    Es tut weh, oder?
  6. #215

    Zitat von frau.klein Beitrag anzeigen
    … 36% der Schweizerinnen und Schweizer hätten die Deutschen lieber draussen statt drinnen. Diese Tatsache gilt es auf jeden Fall ernst zu nehmen. Doch was sind die Gründe hierfür? Und was tut die Schweizer Regierung, um eben diese zu bearbeiten?
    NICHTS, denn die Wirtschaft entscheidet. – Halt, das is etwas ungenau! Der halbherzige Rückgriff auf die Ventilklausel ist (meiner Meinung nach) vorab ein Mahnfinger an die Schweizer Wirtschaft, nicht weiter zu übertreiben. Oder möchten jemand jetzt in der Haut des Schweizer Bauernverbandspräsidenten stecken?
  7. #216

    Verständlich. In dem kleinen Land sind durch den Zustrom in die Zentrn die Mieten explodiert.
    Wenn es für 1.Klasse-Schweizer einen Anteil an einer Migrantensteuer geben würde, wären wieder alle glücklich.
  8. #217

    Zitat von friedenspfeife Beitrag anzeigen
    ich suche mir schon lange Urlaubsziele aus wo Deutsche nicht in Massen auftreten. Denn einen oder zwei Deutsche kann man (auch als Deutscher) "ertragen", aber sobald es mehr als 10 oder 20 werden, kann man nur noch die Flucht ergreifen. Wann lernt der Deutsche endlich, das er nicht der Nabel der Welt ist?????
    Das gilt ja wohl nicht nur für Deutsche. Egal ob Deutsche, Amerikaner, Russen, Hölländer, Engländer oder andere, sobald sie in der "Übermacht" sind, wird es für die anderen Gäste ungemütlich. Der "Nabel der Welt", wie Sie es ausdrücken, ist Alkohol- und Menschenmengenabhängig.
  9. #218

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.

    Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähig" - SPIEGEL ONLINE
    Wenn jeder Deutsche einen Chüeli-Gürtel tragen würde, hätten wir kein Problem :-)

    Wir haben in der Schweiz in der Tat ein grosses Problem mit der Einwanderung. Die Deutschen sind eher ein vernachlässigbarer Teil davon.
  10. #219

    Mit Verlaub ...

    Zitat von fördeanwohner Beitrag anzeigen
    Das sehen Sie mit Verlaub etwas schräg. Seine Meinung kann man sehr wohl äußern, sogar publizieren. Wenn diese dann kontrovers diskutiert wird, bedeutet das ja nicht, dass man seine Meinung nicht äußern DARF.
    ... werter Foerdeanwohner, "kontrovers" bedeutet nun auch nicht, jemanden in Propagandafeldzugform zur Unperson zu diskreditieren. Aber genau dies geschieht mit insbesondere solchen Auffassungsvertretern, die -scheinbar- gegen selbsternannte Spielregeln der Korrektheitsblasierten und besserbuergerlich, medial-politische "das-darf-man-nicht-sagen" Verbieter kontrovertiert.
    Zitat von fördeanwohner Beitrag anzeigen
    Mir ist das Diskutieren sehr wichtig. Insbesondere wenn Meinungen als Tatsachen verkauft werden und Aussagen nicht differenziert sind.
    "Diskutieren" will gelernt sein. "Meinungen" sind selten "Tatsachen", und "Differenzierungen" vom hundertsten zum tausendsten auch nicht zwingend hilfreich. Nur, wo erlernte man in Schule, Ausbildung und/oder Beruf schon die Kunst der Diskussion und/oder Rhetorik in D. oder "EU"?
    Ansonten ist fairness und Akzeptanz des Andersdenkenden hoechstes Gut im freiheitlichen Meinungsaustausch. Dinge, die nirgends gelehrt und all zu haeufig un din Breite nicht begriffen noch geschuetzt werden.
    Zitat von fördeanwohner Beitrag anzeigen
    Was erwarten Sie eigentlich? Dass Frau Ricklis Äußerungen NICHT diskutiert werden? Sogar die Schweizer diskutieren diese ja. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man erwarten darf, dass man alles ohne Widerworte von anderen von sich geben darf. Denn andere haben ja auch Meinungsfreiheit.
    Lesen Sie meine Zeilen nochmals, dann werden Sie erkennen koennen, dass ich dies nun ganz bestimmt nicht "erwarte". Im Gegenteil!
    Insofern ohne "Widerworte".


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