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Kritik an Schweizer Politikerin Rickli: "Gehässigkeiten gegen Deutsche sind salonfähi
DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
- #190 30.04.2012 08:35 von
Vielleicht sollte hier auch einmal gesagt werden dass Frau Rickli nur darauf hinweisen wollte das die Ventilklausel gegenüber der neuen EU Staaten eigentlich gar nichts bringt weil deren Anteil verschwindend gering ist und da eher, wenn überhaupt, auf die alten EU Staaten anzuwenden wäre.
Dies wurde dann natürlich sofort von den Medien so aufgegriffen als hätte Sie gesagt alle Deutschen müssen raus. Ich selber arbeite sehr gut mit Deutschen zusammen und finde die in meinem Umfeld auch als Bereicherung für mich, lerne ich doch auch mehr über unser grosses Nachbarland kennen.
Was mich hingegen stört, da können die Deutschen an sich nichts für, ist das Problem das man mittlerweile bei jeder Hotline Probleme auf Hochdeutsch erklären muss. Nicht jeder Schweizer kann ein kompliziertes Problem so einfach auf Hochdeutsch wiedergeben wie wenn er es in seiner Muttersprache (ich weiss hört sich komisch an) Schweizerdeutsch machen kann.
Zusätzlich muss ich auch sagen, dass vor allem in Deutschland in den letzten 2 Jahren sehr hart gegen die Schweiz geschossen wird von allen Seiten obwohl wahrscheinlich ein verschwindend kleiner Teil die Abläufe in der Schweiz und vorallem in der Finanzbranche kennt. Ich spreche hier nicht von den Gaunern unter den Bankern welche aktiv zur Steuerhinterziehung aufgerufen haben oder mitgeholfen haben.
Ich möchte hier doch bitten dass auf beiden Seiten wieder einmal die Emotionen aus dem Spiel genommen werden und wir wieder zurück kehren zu einer sachlichen Politik und gegenseitigem Respekt wie es sich unter Nachbarn gehört. - #191 30.04.2012 08:36 von
- #192 30.04.2012 08:37 von
Das kommt ja offenkundig selbst in den "besten Familien" vor:
"... Das weltweit eingefrorene Vermögen von Libyens langjährigem Machthaber Gaddafi muss schnell den Rebellen zugute kommen, fordert Außenminister Westerwelle. Allein in Deutschland lägen 7,3 Milliarden Euro - das nordafrikanische Land benötige das Geld für den Wiederaufbau. ..."
Geld für Rebellen: Westerwelle drängt auf Freigabe von Gaddafi-Milliarden - SPIEGEL ONLINE - #193 30.04.2012 08:43 von
Sie sollten sich nicht schämen, denn das ist keine idiotische sondern eine politische Aussage. Schweizer Innenpolitik. SVP-Profilierungspolitik für die Nach-Blocher-Ära. Und warum "betteln" Sie um Nichtbeachtung in Deutschland? Deutschland sollte doch ein entsprechendes ureigenes Interesse haben. Oder irre ich mich?
- #194 30.04.2012 08:43 von
Wenn man mit der kavallerie (Steinbrück) droht und überhebliche Äusserungen macht (Schäuble) und die Schweiz quasi als Vasallenstaat ansieht (SPD-NRW), dann braucht man sich über solche Entwicklungen nicht zu wundern.
- #195 30.04.2012 08:44 von
plump und ungeschliffen
Nun, in der Tat, gastfreundlich ist es nicht, was Nathalie Rickli von ihrem rechtspopulistischen Stapel lässt - so gnadenlos plump und ungeschliffen! Deutlich freundlicher wie auch intelligenter wäre es wohl, auf Integration statt auf Segregation zu setzen. Zugewanderte aus fremdsprachigen Regionen können und sollen Sprachkurse in Anspruch nehmen. Ein wichtiger Beitrag im Rahmen der schweizerischen Integrationsbestrebungen. Abgesehen von anfänglichen Dialektschwierigkeiten kommen klassische Sprachkurse für deutschsprachige Ausländer eher weniger in Frage. Aber wie wird diese mittlerweile fast grösste Zuwanderungsgruppe integriert? 36% der Schweizerinnen und Schweizer hätten die Deutschen lieber draussen statt drinnen. Diese Tatsache gilt es auf jeden Fall ernst zu nehmen. Doch was sind die Gründe hierfür? Und was tut die Schweizer Regierung, um eben diese zu bearbeiten?
- #196 30.04.2012 08:45 vonWillkommen im 21. Jahrhundert! Schön, dass auch Sie endlich bemerkt haben, dass die Welt internationaler geworden ist! - Hoffentlich ist Ihr Zuhause konsequent nur mit schweizer Produkten (vom Mobiltelefon bis hin zur Fußmatte) ausgestattet, damit Sie sich richtig "heimisch" fühlen ... ^^"Wenn es aber nur noch deutsche Serviertöchter (Kellnerinnen) hat, deutsche Ärzte, ich in den Schweizer Bergen nur noch von Deutschen bedient werde, fühle ich mich nicht mehr daheim."
- #197 30.04.2012 08:47 von
War mehrere Wochen in der Schweiz mit dem Fahrrad unterwegs. Was es da nicht gibt ist Industrie. Die haben Tourismus, Service- und Finanzgewerbe.
Ich meide die Schweiz mittlerweile. Die Landschaft ist toll, aber gerade auf dem Land begegnet man immer wieder einer ziemlichen deutschen-feindlichkeit. Dabei hab ich denen nichts getan, ausser Geld bei Ihnen zu lassen.
In Frankreich wirste im Gegenzug von ehemaligen Resistance-Kämpfern zum Kaffee und Boule-Spiel eingeladen, wenn du zufällig in nem kleinen Dorf auf so ne Gruppe triffst.
Kann die Schweizer nicht verstehen, nur ein Idiot sägt den Ast ab, auf dem er sitzt.
Mittlerweile ist der Franken sogar an den EUR gekoppelt, also die Währung ist schon gar nicht mehr unabhängig, und man betreibt weiterhin Bashing des EUR. Die ganze Schweiz ächzt unter zu schwachem EUR/zu starkem Franken, und man redet den EUR weiter runter. Da sieht man mal wie vernünftig ein Fremdenfeind handelt. Wenn es um die Deutschen geht, vergisst der Schweizer mittlerweile sogar seine eigene Wirtschaft.
Ich meine, Deutschland ist nicht besser, da gibts auch manche Regionen wo du als Ausländer dich besser nicht zu erkennen gibst. Und gerade in so einer Region hat unsere Kanzlerin ihren Ferienbungalow. (Hab ich mir auch alles mit dem Rad angeschaut). Aber Deutschland war hier grad nicht das Thema. - #198 30.04.2012 08:48 von
- #199 30.04.2012 08:53 von
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