DPASchweizer Politiker attackieren Natalie Rickli. Die Abgeordnete sorgt mit Sprüchen gegen deutsche Zuwanderer für Aufsehen. Dafür wird sie selbst aus ihrer eigenen Partei kritisiert. Doch Rickli lässt nicht locker.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830501,00.html
Da kann ich nur schmunzeln. Was würde die gute Dame wohl schreien wenn sie unsere Zuwanderer aus dem guten alten Väterchen Russland hätte. DAS sind Probleme und sicherlich nicht wir Deutschen.
Rickli labert nur über ihr Überfremdungsgefühl. Steinbrück geht es nur um Steuergelder - Recht hat er. Die "Kavallerie" hatten Sie schon aus den USA und ich sage den nächsten "Ausritt" aus Brüssel vorraus.
Wir benötigen weder böse Worte noch Weichspülgefasel sondern EU- freundliches Verhalten im Faktischen.
Zitat: "... Rickli hatte bereits vor einer Woche Diskussionen ausgelöst, als sie in einer Fernsehsendung sagte: "Wir haben zu viele Deutsche im Land." Jetzt erklärte sie, speziell im Kanton Zürich würden Deutsche in Massen auftreten. "Wenn es aber nur noch deutsche Serviertöchter (Kellnerinen) hat, deutsche Ärzte, ich in den Schweizer Bergen nur noch von Deutschen bedient werde, fühle ich mich nicht mehr daheim." ... Trotz Äußerungen wie dieser wehrt sich Rickli gegen Vorwürfe, sie hetze gegen Deutsche. "Ich spreche die Problematik an, dass zu viele hier sind." ..."
... von Schweizern einstampfen?
Man muss, vor allem als Schweizer, nicht moegen was und wie es Rickli sagt. Das zeigen ja auch Reaktionen von vielen Schweizern hierzu.
Nur, Rickli hat ihr Meinungsrecht genutzt. Warum denn auch nicht.
Entscheidend ist was die Mehrheit der Schweizer dazu denkt, und ob das politische Werben der SVP dazu Erfolg haben mag.
Ich glaube das nicht, und man sollte dazu, auch in D., ganz entspannt bleiben.
Mehr Sorge bereitet mir, dass in D. die Meinungsfreiheit abgeschafft wird, im Zuge einer politisch-medial auferlegten, selbstverneinungspflichtigen Meinungskorrektheit. Das nenne ich gehaessig. Verfassungsgehaessig, um korrekt zu bleiben.
Und Schleswig(-Holstein) soll wieder zu Dänemark gehören!
Unqualifizierter Beitrag? Ja!
Aber solch einem Unfug kann man nur mit ebenso blöden Äußerungen begegnen.
Im Übrigen möchte ich auch noch sagen, dass es "den Deutschen" gar nicht gibt. Ernsthaft, was haben z.B. norddeutsche Fischköppe mit Alemannen gemeinsam? Eigentlich nur den deutschen Pass. Okay, und sie können sich, was die Kommunikation angeht, in der Mitte treffen.
Ein Alemanne hat mit den "Deutschschweizern" jedenfalls mehr gemein als eben mit uns Nordlichtern.
Aber egal, ob Fischkopp oder Alemanne, so einen Unfug kann nur jemand von sich geben, der ... Ja was eigentlich? In einer Art Paralleluniversum lebt.
Ich wurde zwar in der Schweiz geboren, da meine Eltern aber deutsche sind (seit Anfang der 70er in der Schweiz), habe ich einen deutschen Pass.
Ich spreche deshalb perfektes Schweizerdeutsch, mein Hochdeutsch klingt so furchtbar wie das der meisten Schweizer. Wenn ich es nich erwähne oder meinen Pass bzw. den Ausländerausweis vorlege, kommt niemand darauf ich sei eigentlich (auf dem Papier) ein Deutscher.
Jedoch musste ich mein ganzes Leben lang schon feststellen, dass das auch nichts ändert wenn man an den falschen Schweizer oder Schweizerin gerät. Da wird fröhlich über die Sau-Schwoben gelästert, bis man mal sagt, man sei ja eigentlich selber einer. Natürlich wird dann meist abgewiegelt, man meine ja nicht alle und Anwesende sowieso nicht. Vorallem in meiner Jugend hat dies dann aber nicht lange angehalten und ich wurde hin und wieder mit den üblichen Beleidigungen konfrontiert.
"Der Deutsche" war und ist in der Schweiz noch nie sehr beliebt beim Durchschnitt der Bevölkerung. Die Kinder hören es von den Eltern und plappern es dann halt nach, ohne zu wissen warum.
Da schwingt meiner reichlichen Erfahrung nach auch oft ein unbewusstest aber absurdes Minderwertigkeitsgefühl nach, wie es auch gegenüber den Franzosen gelegentlich gehegt wird. Und das führt bei Herrn und Frau Schweizer dann ganz schnell dazu das man "die Faust im Sack macht" und bei jeder Gelegenheit vom Leder zieht. Es hat also in Wirklichkeit nur recht wenig mit der deutschen "Masseneinwanderung" zu tun, wenn selbst in der Schweiz geborene und aufgewachsene Menschen ob ihrer offiziellen Herkunft beleidigt werden, sobald sie offenbaren, dass sie kein Schweizerkreuz auf dem Pass haben.
Ich kann mit meinen 34 Jahren Schweiz Erfahrung also sagen, das ist nichts neues - es wird halt nur schlimmer. Neu ist höchstens, dass sich nun eine dumme Kuh gefunden hat, die das Ganze für sich und ihr Hinterbänklerdasein zur politischen Profilierung nutzen möchte. Das hat es so öffentlich auch von der SVP noch nicht gegeben. Kann mich jedenfalls nicht daran erinnern.
Jeder sollte das Recht haben, seine eigene Meinung zu haben. Und wenn einigen Schweizern meinen, das zu viele Deutsche ihnen das Heimatgefühl nehmen, dann muß man das als ihre Meinung akzeptieren.
Das man dies als Deutscher nicht als angenehm empfindet, ist natürlich eine andere Sache.
Aber jedes Volk und jeder Mensch hat das Recht zu meckern.