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Kritik an Innenminister Friedrich: Eklat*überschattet Islamkonferenz

Der Innenminister unter Beschuss: Zum ersten Mal tagte in Berlin die Islamkonferenz unter der Führung des CSU-Politikers Friedrich. Von muslimischen Teilnehmern wurde er heftig attackiert. Sie werfen ihm Unehrlichkeit und leichtfertigen Populismus vor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...753527,00.html
  1. #140

    mhm

    Zitat von Incredibleois Beitrag anzeigen
    Wieso zweifelhaft? Hätten sie meinen Post nicht auseinandergerissen würden davor der Sätze stehen:



    Genau das ist das Muster, dass ich in der Debatte um die Äußerungen unseres neuen Innenministers erkenne. Er stellt eine, dem reinen Wortlaut nach unverfängliche These in den Raum, die aber im Kontext äußert missverständlich wird. Auf die Kritik von Seiten einiger Muslimvretreter liest man dann z.B. hier im Forum, es seien ja sowieso "Berufsempörte", dass es gute Gründe gibt, seine angeblich rein kulturhistorische Äußerung dahingehend zu verstehen, die Muslime als abstrakte Personengruppe hätten keinen Platz in unserer Gesellschaft, wird dann gar nicht mehr überdacht.
    Das ist die These, über die ich mich hier unterhalten wollte und ich kann nicht erkennen, wo ich mich in dem Post, auf den sie geantwortet hatten missverständlich ausgedrückt haben sollte.
    Also wenn sie sich zu Wort melden, dann haben sie doch bitte die Güte sich inhaltlich mit dem zu befassen auf das sie antworten anstatt hier den kryptischen, weil argumentativ nicht unterfütterten Vorwurf in den Raum zu stellen meine Meinungsäußerung sei irgendwie illegitim, oder was sie sonst aussagen wollten...
    Die Äußerungen des Innenministers sind eigentlich klar verständlich. Der Islam als Religion gehört historisch nicht zu Deutschland.
    Das ist nun einmal Fakt - da können sich einige hier mit 20 Langen Kerls in Preussen noch so viel dagegen wehren.

    Wer hier etwas falsch verstehen will, sind natürlich die Moslems, als eben Berufsempörte. Denn sie ziehen daraus sofort den Schluß auf Moslems selbst in Deutschland.

    Berufsempörte auch deshalb, weil es ja immer die gleichen sind - die gleichen Namen von den Verbänden.
    Sieht man sich dann den Hintergrund dieser Verbände an, weiß man auch, warum.

    Die eigentliche Frage hierbei ist jetzt: Gehört der Islam als Religion insgesamt, mit dem insgesamt meine ich auch den politischen Teil des Islam, denn der wird ja auch von den Verbandsvertretern ausdrücklich nicht herausgetrennt, zu Deutschland.

    Hier kann die Antwort nur lauten: Nein. Denn der politische Teil des Islam läßt sich nicht mit einer demokratischen Grundordnung vereinbaren. Das sagen ja sogar Vertreter der Verbände selbst.

    Hier gibt es keinerlei Verhandlungsspielraum, auch nach dem GG nicht. Der Art. 20 GG ist nicht abänderbar.

    Das ganze hat also nichts mit Minderheiten zu tun, mal ganz davon abgesehen, daß Zuwanderer keine Minderheiten im politischen Begriff sind.

    Und Sie weißen in populistischer Art auch noch auf diejenigen hin, die gerade sogar noch aus sogenannten Minderheiten heraus Kritik ausüben. Das ist eben die von mir kritisierte Polemik.
  2. #141

    nö, kein Titel

    Zitat von Incredibleois Beitrag anzeigen
    Sehen sie, dass Problem dieser Aussagen ist nicht, dass sie logisch nicht zusammenpassen, sondern dass man erstere gewöhnlich dahingehend versteht, dass Muslime in D keinen Platz haben weil ihre Religion nicht hier her gehört.
    Das man das so versteht hat den einfachen Grund, dass es ziemlich unglaubwürdig ist zu behaupten, man würde bei diesem Thema einfach mal so, ganz ohne Hintergedanken, eine rein kulturhistorische Ansicht in den Raum stellen wollen.

    So wird das Ganze zur self-fulfilling prophecy. Man provoziert mit dem Subtext einer Aussage nur um sich dann auf den bloßen Wortlaut ohne Betrachtung des Kontextes zurückzuziehen. Wenn sich die Angegriffenen dann zu Wort melden und Kritik üben übernimmt der Stammtisch das Wort und erklärt sofort, jegliche Kritik verbitte sich von selbst, denn sie käme ja von den "Berufsempörten". Die "Berufsaufgeregten" Seehofers, Sarrazins, Friedrichs, Matusseks, Broders, Giordanos, Keleks und wie sie alle heißen dürfen natürlich kritisieren, das ist, im Gegensatz zu den Äußerungen der Gegenseite von der Meinungsfreiheit gedeckt.
    So einfach macht man Stimmung gegen Minderheiten!
    Was Sie so alles in simple Fakten reinkonstruieren ist schon spannend. Kurzum, als Antwort auf Ihre Posting: Nein.
  3. #142

    Mmh,

    [QUOTE=Incredibleois;7527234Genau das ist das Muster, dass ich in der Debatte um die Äußerungen unseres neuen Innenministers erkenne. Er stellt eine, dem reinen Wortlaut nach unverfängliche These in den Raum, die aber im Kontext äußert missverständlich wird.[/QUOTE]

    Könnten Sie ein konkretes Beispiel nennen, bitte?
  4. #143

    nö, kein Titel

    Zitat von thepunisher75 Beitrag anzeigen
    Ja, da fragt sich der gute Bürger WER denn nun der Tolerantere ist. Der Deutsche, der sich darauf ausruht das ALLE Muslime "Terroristen" sind oder der Muslim, der einfach toleriert das die Deutschen dies von ihm denken ? Der Deutsche, der ausruft das Deutschland ein "Christliches Land" sei und ein teils Muslimisches Publikum mit "Grüß Gott" begrüßt oder ein Muslime, der gar nichts sagt, aber kritisiert das die Deutschen ihn/sie als Migranten sehen, trotz das er 2-3 Generationen schon, mit Deutschem Pass, in Deutschland lebt.

    Ein Deutscher, der die Integrationsprobleme der Migranten auf ihre Gene schiebt oder ein Muslim, der jeden Dienstag in die Moschee geht, ohne zu erwarten das ein Deutscher ihn deswegen versteht ? Ein Deutscher Neonazi, der mit seinen Kumpanen ein Haus einer Migrantenfamilie anzündet basierend auf Vorurteilen oder Muslime, die hier jeden Tag rumlaufen, ohne irgendjemanden zu belästigen. Ja, da fragt man sich, WER von beiden ist der Tolerantere im Lande im Moment ?
    Derjenige der akzeptiert das Norddeutsche "Moin" und Bayern "Grüß Gott" sagen.
  5. #144

    Dann

    Zitat von elandy Beitrag anzeigen
    Die meisten Muslime fühlen sich schon wohl in Deutschland, nur der xenophobe Bodensatz der Gesellschaft fühlt sich nihtc mit Muslimen wohl. DAS ist das Problem.
    gehen Sie mal am Samstag abend als junger blonder Deutscher durch bestimmte Viertel von größeren deutschen Städten. Da werden Sie "hautnah" erleben, wie wohl sich manchen muslimische Bewohner hier fühlen und was sie von ihren deutschen MitbürgerInnen halten.

    P.S.:Wie würden Sie eigentlich die Leute bezeichnen, die ein Problem mit Atomstrom haben - "Atomophob" ?
  6. #145

    Kein Titel

    Zitat von Adran Beitrag anzeigen
    Mir wurde heute schon Bayern bashing vorgeworfen...
    Okay, blöder bayer hätte ich mir verkneifen können, aber anderseits ist es ja die Wahrheit..
    Blöder CSUler wäre auch noch gegangen.
    Aber Fakt ist, er ist absolut der Falsche auf dem Posten..
    Wer wäre denn aus Ihrer Sicht geeignet ? Eine türkischstämmige SPD- oder GRünen-Politikerin mit Burka ? Bereits die Auswahl einer solchen Person würde von den Ismlamverbänden als "Bückling" der deutschen Politik verstanden werden.
  7. #146

    Dazu:

    Zitat von bodensalex Beitrag anzeigen
    ... "hautnah" erleben, wie wohl sich manchen muslimische Bewohner hier fühlen und was sie von ihren deutschen MitbürgerInnen halten.
    ... brauchen Sie weder jung noch blond zu sein - alt und grauhaarig tut's auch; das heißt dann nach erfolgtem Zusammenschlagen und -treten "Besserwisserischer Rentner" oder so ähnlich... :-(
  8. #147

    #

    Zitat von friedrichii Beitrag anzeigen
    Die Äußerungen des Innenministers sind eigentlich klar verständlich. ...
    Nur wenn sie den Wortlaut losgelöst von seinem Zusammenhang betrachten. Herr Wulff äußerte vor einiger Zeit, der Islam gehöre inzwischen zu Deutschland. Er wollte damit signalisieren, dass Muslime Teil dieser Gesellschaft sind. Dafür wurde er insb. von der CSU scharf kritisiert. Herr Friedrich knüpft mit seinen Aussagen an diese Kritik an. Es hieß, der BP hätte die christliche Tradition Deutschlands hervorheben müssen.
    Auch Herr Freidrich sagt, die Muslime seien Teil unserer heutigen Gesellschaft. So weit so gut, wozu dann einen historischen Unterschied hervorheben, wenn es um die Gegenwart und eben nicht die Geschichte geht?

    Er macht damit das altbekannte Wir/Die Spiel auf. Auf der einen Seite die Menschen, die sich in der historischen Tradition von Christentum und Aufklärung sehen, dort die "Neuen" die sich nicht auf diese Tradition berufen können. Zwei Gruppen und in erstere kann man nicht einfach "eintreten" also keine Zusammengehörigkeit.
    Dabei soll der maßgebliche Bezugspunkt doch angeblich der, in unserem Grundgesetz ausgedrückte Wertekomplex sein und nicht die Tradition!
    Auch äußert er diese Differenzierung als Minister -ein Staatsorgan- und nicht als Privatmann. Er äußert sie im Zusammenhang mit einer gegenwartsbezogenen Debatte und nicht im Rahmen einer kulturhistorischen Betrachtung.

    Zusammengefasst; er bringt ein Ausgrenzungskriterium in eine Integrationsdebatte ein welches auf Maßstäben beruht, die gar nicht Gegenstand der Diskussion sind. Wenn das vom Schirmherr des Integrationsdialoges gemacht wird darf man schon an der Ernsthaftigkeit des Verständigungswillens zweifeln.

    Zitat von friedrichii Beitrag anzeigen
    Das ganze hat also nichts mit Minderheiten zu tun, mal ganz davon abgesehen, daß Zuwanderer keine Minderheiten im politischen Begriff sind.

    Und Sie weißen in populistischer Art auch noch auf diejenigen hin, die gerade sogar noch aus sogenannten Minderheiten heraus Kritik ausüben. Das ist eben die von mir kritisierte Polemik.
    Was ist denn eine Minderheit im politischen Begriff?
    Und inwiefern weise ich auf "diejenigen hin, die gerade sogar noch aus sogenannten Minderheiten heraus Kritik ausüben."? Meinen sie Frau Kelek? Die ist zwar Türkin, aber ist sie praktizierende Muslima? Weiß ich ehrlich gesagt nicht, meine aber gelesen zu haben sie habe sich eigener Aussage nach vom Islam "emanzipiert", also "selbstbefreit". Ihr Vater war offenbar Muslim und ein ziemlicher Tyrann, das bedeutet ja aber nicht, dass sie auch Muslima ist.

    Und was ist daran populistisch? Ich hatte ehrlich gesagt nicht das Gefühl, hier unbedingt die Mehrheitsmeinung aufzugreifen...
  9. #148

    viel Lärm um Nichts

    Zitat von huitziopochtli Beitrag anzeigen
    Der Eklat ist doch, dass den Vertretern der Moslems mal wieder nichts passt. Diese Konferenzen sind doch eine Farce: Es.....
    Religion(en) war(en) früher wirklich "Opium fürs Volk". Grund: Es fehlte der einfache Zugang zur entsprechenden Aufklärung. Das ist heute nicht mehr der Fall.
    Mittlerweile sollten denkende Bürger begriffen haben, dass dieses "Götterbusiness" nichts mehr in unserer modernen Welt zu suchen hat und sich lieber auf ihr politisches Engagement konzentrieren.
  10. #149

    Vielleicht sollte sich die SPD Politikerin

    Oezugun,die sich ueber Herrn Friedrichs effaufiert mal mit dem Inhalt der Seiten ihrer Brueder auf den Internetseiten des Islam Markt befassen!
    Denn was die von sich geben ist ueberhaupt nicht hilfreich oder kultursensibel den Deutschen gegenueber... Aber wen wundert es dass die SPD sich vor den Karren der Muslime spannen laesst,schliesslich braucht die SPD ganz noetig neue Waehler nachdem sie die meisten alten Waehler vergrault hat.








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