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Kritik an Innenminister Friedrich: Eklat*überschattet Islamkonferenz

Der Innenminister unter Beschuss: Zum ersten Mal tagte in Berlin die Islamkonferenz unter der Führung des CSU-Politikers Friedrich. Von muslimischen Teilnehmern wurde er heftig attackiert. Sie werfen ihm Unehrlichkeit und leichtfertigen Populismus vor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...753527,00.html
  1. #150

    #

    Zitat von geishapunk Beitrag anzeigen
    Was Sie so alles in simple Fakten reinkonstruieren ist schon spannend. Kurzum, als Antwort auf Ihre Posting: Nein.
    Ist ihnen aufgefallen Geishapunk, dass ich mich mit diesen "Fakten" gar nicht befasst habe, denn historische Betrachtungen ab wann was in welcher Weise wohingehörte interessieren mich wirklich nicht die Bohne.
    Mir geht es um die Äußerung im Kontext der aktuellen Integrationsdebatte und die hat mit ihren historischen "Fakten" nichts zu tun, denn sie befasst sich mit der konkreten gesellschaftlichen Gegenwart und nicht mit der Vergangenheit vor Gründung der Republik.
    Und einem Berufspolitiker wie Herrn Friedrich, der es immerhin bis ins Parlament und danach in eines der höchsten Staatsämter geschafft hat, unterstelle ich einfach mal, dass er ganz genau kalkuliert, was er in seiner Antrittspressekonferenz von sich gibt.
    Da glaube ich weniger, dass der frischgebackene Innenminister Friedrich mal eben so eine Diskussion über die historischen Wurzeln der deutschen Kulturlandschaft anstoßen wollte, während seine Partei gerade in der post-guttenbergschen Orientierungskrise versank.

    Also erzählen sie mir doch mal welchen Sinn eine Differenzierung nach historisch/kultureller Tradition in der aktuellen Integrationsdebatte hat, wenn der gemeinsame Bezugspunkt der im GG ausgedrückte Wertekomplex sein soll?
  2. #151

    Es reicht langsam!

    Muss sich ein deutscher Bundesminister von Vertretern einer eingewanderten Minderheit belehren oder gar maßregeln lassen? Nein, auf keinen Fall. Dialogbereitschaft heißt nicht Selbstaufgabe und Toleranz heißt nicht Unterordnung. Die gewählten Vertreter des deutschen Volkes bestimmen die Regeln und Gesetze in unserem Land. Ich denke, dass jetzt eine Grenze erreicht wurde. Es kann nicht sein, dass wir Deutschland islamkonform umgestalten.
  3. #152

    ++

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Innenminister unter Beschuss: Zum ersten Mal tagte in Berlin die Islamkonferenz unter der Führung des CSU-Politikers Friedrich. Von muslimischen Teilnehmern wurde er heftig attackiert. Sie werfen ihm Unehrlichkeit und leichtfertigen Populismus vor.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...753527,00.html
    Wie sagte schon der alte Kärrner und SPD-Fahrensmann seinerzeit "Wer rausgeht muß auch wieder reinkommen!"
  4. #153

    Die Gesellschaft ist schuld

    Zitat von Incredibleois Beitrag anzeigen
    Also erzählen sie mir doch mal welchen Sinn eine Differenzierung nach historisch/kultureller Tradition in der aktuellen Integrationsdebatte hat, wenn der gemeinsame Bezugspunkt der im GG ausgedrückte Wertekomplex sein soll?
    Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet war: das kann ich Ihnen sagen.

    Denn es existiert eine muslimisch geprägte Gesellschaft in Deutschland. Bestehend aus Nachbarschaften, Zeitungen, Fernsehsendern. Von Haus aus stört mich das wenig.

    Was mich daran aber stört, ist, dass diese muslimisch geprägte Gesellschaft sich hartnäckig weigert, die bestehenden Probleme - Bildungsferne, Transferbezug, Kriminalitätsrate, Frauendiskriminierung, Terrorsympathie - als ihre eigenen Probleme anzuerkennen und zu bekämpfen.

    Zugegeben: auch z.B. die katholische Kirche brauchte viel zu lange Zeit, die Mißbrauchsfälle als ihr Problem anzunehmen. Aber sie tat und tut es schließlich - obwohl in der Bibel nichts darüber steht, dass die Pfarrer ihre Schutzbefohlenen zu mißhandeln haben.

    Dasselbe erwarte ich von der muslimischen Gesellschaft: erkennt die bestehenden Probleme als die euren an, und geht sie an.

    Aber da kommt nichts.
  5. #154

    Ein Elefant im Porzellanladen

    Also unser neuer Innenminister gibt bei Amtsantritt erstmal zu Protokoll,
    dass "der Islam historisch nicht zu Deutschland" gehört.

    Botschaft: Ihr gehört nicht dazu!

    Dann hält er eine "Islamkonferenz" ab, wiederholt das dort, möchte eine "Sicherheitspartnerschaft"
    und will deshalb demnächst einen "Präventionsgipfel" abhalten.

    Botschaft: Ihr gehört nicht her und seid ein potentielles Sicherheitsproblem, dem man präventiv begegnen muss!

    Und dann regt man sich auf, dass Muslime deshalb beleidigt sein könnten
    oder dem zumindest misstrauisch gegenüber stehen. - Klasse.

    Und dieser Minister ist auch noch für den "inneren Frieden" in Deutschland zuständig
    und hält "Integrationsgipfel" ab. Der kann doch gleich wieder einpacken.

    Der Mann ist einfach nicht zu fassen und benimmt sich wie ein Elefant im Porzellan-Laden.
    Der sollte sich besser ganz aus dem Thema raus halten.
  6. #155

    #

    Zitat von Tango Beitrag anzeigen
    Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet war: das kann ich Ihnen sagen.

    Denn es existiert eine muslimisch geprägte Gesellschaft in Deutschland. Bestehend aus Nachbarschaften, Zeitungen, Fernsehsendern. Von Haus aus stört mich das wenig.

    Was mich daran aber stört, ist, dass diese muslimisch geprägte Gesellschaft sich hartnäckig weigert, die bestehenden Probleme - Bildungsferne, Transferbezug, Kriminalitätsrate, Frauendiskriminierung, Terrorsympathie - als ihre eigenen Probleme anzuerkennen und zu bekämpfen.

    ...

    Dasselbe erwarte ich von der muslimischen Gesellschaft: erkennt die bestehenden Probleme als die euren an, und geht sie an.

    Aber da kommt nichts.
    Sie meinen also, der Innenminister wollte mit der Äußerung, "...dass aber der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt ...,"
    Ausdrücken in bestimmten Bevölkerungsgruppen innerhalb der muslimischen Minderheit in D gäbe es gravierende Defizite hinsichtlich Bildung, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Gleichberechtigung usw.? Wieso sagt er dann nciht genau das sondern redet über Zugehörigkeit? Der Mann ist Berufspolitiker und promovierter Jurist, da darf man doch wohl davon ausgehen, dass er seine Aussagen verständlich artikulieren kann! Von Integrationsproblemen hat der Mann doch mit keiner Silbe gesprochen...

    Übrigens ist es ein Vorurteil, dass aus der "muslimischen Gemeinschaft" nichts unternommen wird, um die Missstände zu beseitigen die es fraglos in bestimmten Schichten gibt. Die meisten dieser Engagements sind aber wohl nicht explizit muslimisch sondern eher "türkisch".
    Gucken sie sich zB. mal die Projekte des TGD an. Die engagieren sich für Bildungsförderung, stellen Integrationslotsen uvm. Andere engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen wie z.B. "Aufbruch Neukölln", arbeiten als Streetworker, eine duetschtürkische Stiftung betreibt zusammen mit der Hyrriyet eine Kampagne gegen häusliche Gewalt usw.
    Und das sind nur die Beispile die ich auf Anhieb im Netz gefunden habe.
    Die machen schon ne Menge, das ist bloß selten eine Schlagzeile wert.
  7. #156

    Nein, natuerlich nicht....

    Zitat von rechtalt Beitrag anzeigen
    Mal 'ne Frage! Gilt das auch für eine bestimmte Zeitspanne deutscher Geschichte?
    denn sonst kann man ja nicht immer wieder die Nazi-Keule rausziehen und die Deutschen mit ihrer Vergangenheit bedrohen.
  8. #157

    informativ

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Innenminister unter Beschuss: Zum ersten Mal tagte in Berlin die Islamkonferenz unter der Führung des CSU-Politikers Friedrich. Von muslimischen Teilnehmern wurde er heftig attackiert. Sie werfen ihm Unehrlichkeit und leichtfertigen Populismus vor.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...753527,00.html
    Zum Thema ein informativer Beitrag von SPIEGEL:
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,751138,00.html
  9. #158

    Titel

    Zitat von yilderim Beitrag anzeigen
    "So viel Geduld hat nicht jeder", sagt Bekir Alboga vom türkisch-islamischen Verband Ditib. "Er hat Kritik sehr gut angenommen", sagt Ali Ertan Toprak von der Alevitischen Gemeinde in Deutschland.
    Dieser Satz ist eine Frechheit! Kritik ist genau das, was die lieben Muslime überhaupt nicht (auch nicht in winzigsten Dosen) annehmen.
    Wenn jetzt die ganzen Moslemvertreter gemeinsam mit den Islamverbänden aufheulen, dann muss Friedrich viel richtig gemacht haben!.
    Scheinbar haben Sie ja so auch über den Zentralrat der Juden in Deutschland so gedacht, aber aus guten Gründen es nicht laut gesagt. Aber jetzt ist es ja "Mehrheitstauglich".

    Zitat von yilderim Beitrag anzeigen
    Es muss nämlich Schluss sein mit den ständigen Extrawürsten und dem Beleidigtsein der Moslems!
    Stattdessen müssen ehrliche Fragen auf den Tisch:
    1. Wie gewaltaffin ist der Koran?.
    Welche Gewalt? Steht im Koran "Ich bin nicht gekommen um Frieden zubringen sondern das Schwert"? Im übrigen warum stellen Sie diese Frage wenn Sie in der 4. Frage klar machen welche Antwort für Sie persönlich nur eine Gültigkeit hat?
    Zitat von yilderim Beitrag anzeigen
    4. [...] und ihre archaische Hassreligion reformieren?

    Zitat von yilderim Beitrag anzeigen
    2. Können die Moslems überhaupt eine weltliche Macht über dem Islam akzeptieren?
    In den muslimischen Ländern scheinbar kein Problem auch hier kein Problem bis zum Anfang des neuen Jahrtausends.

    Zitat von yilderim Beitrag anzeigen
    3. Warum sind fast alle Terroristen Moslems?
    Diese Frage kann maan leider nur mit einer Gegenfrage beantworten (stilistisch nicht schön aber nötig): Warum werden alle Kriege von christlichen Nationen geführt? Eine grundsätzliche Gewalttätigkeit des Christentums?
  10. #159

    Sind Sie sich sicher........

    Zitat von heiko1977 Beitrag anzeigen
    Warum werden alle Kriege von christlichen Nationen geführt? Eine grundsätzliche Gewalttätigkeit des Christentums?
    ...........mit Ihrer Aussage ?

    http://koptisch.wordpress.com/2010/1...dern%E2%80%9C/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Andauer..._und_Konflikte








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