Der Verteidigungsminister kämpft mit der Copy-and-Paste-Affäre, doch damit nicht genug. Jetzt wird im Kanzleramt Kritik an Guttenbergs Bundeswehrreform laut: Nach SPIEGEL-Informationen bewerten die Experten seine Vorschläge als "sehr rudimentäre und unausgewogene Grundlage".
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...747890,00.html
Ich fand zu Guttenberg schon vor der Plagiatsaffäre absolut überwertet und habe diesen Hype nie verstanden. Zuerst die Verkürzung des Zivildienstes und dann - ruckzuck - die Aussetzung der Wehrpflicht, ohne ausreichend geklärt zu haben, wie die Zivis ersetzt werden sollen, woher die ganzen freiwilligen Soldaten kommen sollen.... einfach überhaupt nicht durchdacht.
Eigentlich handelt er ja irgendwie immer so....
"Der CSU-Politiker habe gezeigt, dass er Fehler zugeben könne. "Das ist ein Zeichen von Stärke", erklärte Kauder."
Hmm, ja, macht echt Sinn! Erst betrüge ich vorsätzlich, dann werde ich ertappt, in die Enge gedrängt und ich muss es zugeben - klare Sache! Da ist nur ein Fazit möglich: Ein Zeichen von Stärke, ein Vorbild für uns Deutsche! Wo kämen wir hin, wenn wir ihn nicht hätten, mit seinen soliden Erfahrungen in der Privatwirtschaft, seinen wichtigen beruflichen Stationen in New York, seine Grundehrlichkeit...
Joe
...habt Ihr das nicht vorher gemerkt?
Wenn jemand schon mit einer Disertation überfordert ist, und den Überblick verliert, der hat im Ministerium ( und dann auch noch im Verteidigungs-) nichts zu suchen...
Wie würde die freie Wirtschaft auf so einen "Manager" reagieren?
Genau so ist Merkel. Wenn es gut läuft, hat sie es ja schon immer gesagt und voll unterstützt.
Wenn es kriselt, erstmal zurückhalten, und ggf. schon Aktionen, die eine "Ablehnung" "erachten lassen" - Opportunismus pur!
Merkel hat eben keine eigene Meinung, keine eigene Linie und keine unerschütterlichen Grundsätze - sie ist und bleibt eine hinterlistige beschwichtigende Blenderin.
Aber Guttenberg ist zu beliebt, er wird sie entmachten. Und ich feiere das.