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Kritik gegen Netanjahu: Grass würde Israel-Gedicht jetzt anders fassen

REUTERSGünter Grass wehrt sich in einem Zeitungsinterview erneut gegen die Angriffe wegen seines Israel-Gedichts - besonders der "pauschale Vorwurf des Antisemitismus" kränke ihn. Allerdings: Seine Zeilen würde er anders formulieren, seine Kritik richte sich allein gegen Premier Netanjahu.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...826228,00.html
  1. #40

    Hallo, ist da jemand??

    Zitat von tobo5824 Beitrag anzeigen
    Weder Netanjahu oder eine anderes Mitglied seiner Regierung hat je "nukleare Erstschlagsphantasien" bekundet - die hat allein Grass erfunden und unterstellt.
    Und die derzeitige israelische Regierung w i r d kritisiert. Lesen Sie z.B. mal nach, was der deutsche Verteidigungsminister seinem israelischen Kollegen kürzlich so alles zu sagen hatte.
    Im Gegensatz zu Grass ist der auch dazu berufen und wird auch gehört und selbstverständlich nicht des Antisemitismus bezichtigt.
    "Kritische Solidarität"? Dieses Gedicht? Dass die berechtigte Angst der Israelis vor mehrfach angedrohter Vernichtung mit keiner Silbe ernst nimmt und stattdessen dem Drohenden nur eine ein bisschen zu große Klappe attestiert? Einem Mann, der sein Volk brutal unterdrückt als ein blosser "Maulheld" verharmlost?
    Berechtige Kritik sieht anders aus - und Solidarität erst recht.

    Ein Staat, der sich seit Jahren über das Völkerrecht hinwegsetzt und UNO-Resolutionen ignoriert, hat keine Solidarität verdient.

    Netanjahu und sein rechts-außenMinister sind gefährliche Fundamentalisten, denen der Weltfrieden am Allerwertesten vorbeigeht
  2. #41

    Einfache Welt?

    Zitat von Fischkopp-Cop Beitrag anzeigen
    Korrekt. Aber darum ging es bei dem von mir angesprochenen Foristen nicht. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn auch Israel zur Transparenz genötigt würde. Aber das würde nichts daran ändern, dass sich der Iran auch dann einer Kontrolle oder gar einer Einschränkung nicht unterwerfen würde.
    So einfach ist die Welt manchmal.
    Sie wünschen mehr Transparenz von Israel und fordern das sich der Iran unterwirft? Also doch keine Veränderungen - Samthandsch für Israel und Eisenfaust für den Iran.
  3. #42

    Wir sind auch schuld

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass wehrt sich in einem Zeitungsinterview erneut gegen die Angriffe wegen seines Israel-Gedichts - besonders der "pauschale Vorwurf des Antisemitismus" kränke ihn. Allerdings: Seine Zeilen würde er anders formulieren, seine Kritik richte sich allein gegen Premier Netanjahu.

    Kritik*gegen*Netanjahu: Grass würde Israel-Gedicht jetzt anders fassen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Es ist immer einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen - auf Iran oder auf Israel.

    Wir hatten damals die Chance, den Palästinensern einen unabhängigen Staat zu geben. Aber nein, die Staaten der "westlichen Welt" haben geschlossen abgelehnt. So wurde doch erst die Besiedlung legalisiert. Hätten wir damals den "Arsch" in der Hose gehabt, sähe die Lage jetzt evtl. anders aus.

    Nun auf einmal eine Rückgabe der Gebiete zu fordern oder zu diskutieren ist lange zu spät.

    Natürlich ist die Politik Israels zu kritisieren, was sie mit dem palästinensischen Volk tun, ist nicht gut zu heissen. Dort wird Land annektiert, das für palästinensische Dörfer als Ackerland diente. So wird den Leuten die Lebensgrundlage entzogen - sie werden zur Umsiedlung sozusagen gezwungen - und wir schauen uns das seit Jahrzehnten tatenlos an.

    Die Lage dort unten spitzt sich ohne Zweifel stark zu. Aber wie kann eine friedliche Auflösung des Konfliktes denn aussehen? Ich glaube es zerbrechen sich viele kluge Köpfe darüber den Kopf. Hoffentlich wird eine millitärische Lösung keine Option sein!
  4. #43

    @ wir sind auch Schuld - das trifft es gut!

    Zitat von estiikay Beitrag anzeigen
    Es ist immer einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen - auf Iran oder auf Israel.

    Wir hatten damals die Chance, den Palästinensern einen unabhängigen Staat zu geben. Aber nein, die Staaten der "westlichen Welt" haben geschlossen abgelehnt. So wurde doch erst die Besiedlung legalisiert. Hätten wir damals den "Arsch" in der Hose gehabt, sähe die Lage jetzt evtl. anders aus.

    Nun auf einmal eine Rückgabe der Gebiete zu fordern oder zu diskutieren ist lange zu spät.

    Natürlich ist die Politik Israels zu kritisieren, was sie mit dem palästinensischen Volk tun, ist nicht gut zu heissen. Dort wird Land annektiert, das für palästinensische Dörfer als Ackerland diente. So wird den Leuten die Lebensgrundlage entzogen - sie werden zur Umsiedlung sozusagen gezwungen - und wir schauen uns das seit Jahrzehnten tatenlos an.

    Die Lage dort unten spitzt sich ohne Zweifel stark zu. Aber wie kann eine friedliche Auflösung des Konfliktes denn aussehen? Ich glaube es zerbrechen sich viele kluge Köpfe darüber den Kopf. Hoffentlich wird eine millitärische Lösung keine Option sein!
    Ja.
    Eine Lösung liegt fast nur im Kompromiss der Grenzen in etwa von 1967. Wer aufgrund dessen nun seine neue, bzw, alte Heimat verliert (neu gesiedelte Israelis oder vertriebene Palästinenser) sollte nach einem Länderverteilungsschlüssel eine MENSCHENWÜRDIGE neue Heimat angeboten bekommen. Deutschland, die USA und Russland wären hier aufgrund ihrer -zwar unterschiedlich gelagerten- historischen Verantwortung besonders in der Pflicht. Die arabischen Staaten + Ägypten, was Palästinenser angeht, aber auch..!
  5. #44

    PS: Kondome und Dünger statt Panzer

    Zitat von estiikay Beitrag anzeigen
    offentlich wird eine millitärische Lösung keine Option sein!
    eine aufgeklärte Familienplanung gehört in dieser Region des Nahen Ostens (neben den Grenzen in etwa von 1967) auf Fall mit zur Lösung. Sowhl auf orthodox-israelischer, wie auf fundamentalist-palästinensischer Seite. Anders kann das karge Land eine explodierende Bevölkerung ja wohl kaum ohne ständige Hilfe von Außen noch ernähren.. (was genauso für Ägypten, usw. gilt)
  6. #45

    Kann man sehen

    Zitat von bitboy0 Beitrag anzeigen
    Israel ist eine Demokratie, oder? So wie Deutschland? Dann ist es in meinen Augen durchaus erlaubt eine Regierung mit dem VOLK in Verbindung zu bringen. Das Volk hat diese Leute gewählt und wenn es dem Volk peinlich ist sollen sie es bei der nächsten Wahl zum Ausdruck bringen!....

    Na ja, ein Land, welches Mordkommandos ausschickt und sich ungeschickterweise noch bei seinen Taten filmen läßt, hat wohl jede Legitimation als demokratischer Staat verspielt.
    In wirklich zivilisierten Ländern schicht man keine Mordkommandos aus.

    Und Wahlen als Indiz für Demokratie sind untauglich, es gibt sie auch in Diktaturen und Pseudodemokratien.
    Auch im Iran gibt es Wahlen, ebenso in Israel.
  7. #46

    Zitat von kalumeth Beitrag anzeigen
    PS: Kondome und Dünger statt Panzer

    eine aufgeklärte Familienplanung gehört in dieser Region des Nahen Ostens (neben den Grenzen in etwa von 1967) auf Fall mit zur Lösung. Sowhl auf orthodox-israelischer, wie auf fundamentalist-palästinensischer Seite. Anders kann das karge Land eine explodierende Bevölkerung ja wohl kaum ohne ständige Hilfe von Außen noch ernähren.. (was genauso für Ägypten, usw. gilt)
    Kondome? Ihnen ist schon bewusst, das Muslime, auch ohne Papst, Verhuetung (STD's/Kids/...) vermeiden, wie der Teufel das Weihwasser?
    Was wir liefern muessen, mit der bisher wirtschaftlich (fuer unseren Vorteil) instrumentierte Entwicklungshilfe, ist Bildung!
    Nur Bildung wird einen humanen overload auf diesem Planeten verhindern. Und er wird es moeglich machen, das die Moeglichkeiten besser verteilt werden.
    Mur solange die 'entwickelten' Staaten an Bildung (im eigenem Land) sparen (in Entwicklungslaendern besinders), solange ist eh nichts moeglich. Die Herrschenden sitzen zu lange, zu fest im Sattel, um davon noch Abstand nehmen zu wollen. Zugunsten anderer, als ihrer Klientel und Freunden!
  8. #47

    Getroffen Hunde bellen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass wehrt sich in einem Zeitungsinterview erneut gegen die Angriffe wegen seines Israel-Gedichts - besonders der "pauschale Vorwurf des Antisemitismus" kränke ihn. Allerdings: Seine Zeilen würde er anders formulieren, seine Kritik richte sich allein gegen Premier Netanjahu.

    Kritik*gegen*Netanjahu: Grass würde Israel-Gedicht jetzt anders fassen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Anscheinend sind alle verkappten Nazis dermaßen getroffen, daß sie jetzt die Flucht nach vorn antreten müssen. Anders sind die Reaktionen und deren Inhalte nicht zu interpretieren. Nur ja nicht in irgendwelcher Form als Antisemit auffallen. Das könnte schließlich die wahre Einstellung ans Tageslicht bringen. Eines läßt sich aber mit Gewißheit folgern, seit 1945 hat sich im Kern nichts geändert. Die, die an den Schalthebeln sitzen sind größtenteils genau die, die sofort wieder die rechte Hand eben würden. Wer krampfhaft versucht sich jedweder Kritik zu wehren hat mit Sicherheit eine Leiche im Keller.
    Wer andere erkennt ist klug-wer sich selbst erkennt ist Weise.
    Von Betonköpfen und hirnlosen Kriechern kann man so etwas natürlich nicht erwarten. Von der sich selbst arrogant bezeichnenden Intelligenz ist demzufolge nichts vernünftiges zu erwarten, als armseliges Gejammere und Gesabbere.
  9. #48

    Was für

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass wehrt sich in einem Zeitungsinterview erneut gegen die Angriffe wegen seines Israel-Gedichts - besonders der "pauschale Vorwurf des Antisemitismus" kränke ihn. Allerdings: Seine Zeilen würde er anders formulieren, seine Kritik richte sich allein gegen Premier Netanjahu.

    Kritik*gegen*Netanjahu: Grass würde Israel-Gedicht jetzt anders fassen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    feiges Gesockse verbirgt sich eigentlich hinter der israelitischen Staatsmacht ? Man versteckt sich in der Masse der religiösen Juden, man kuscht vor den eigenen orthodoxen Juden , nur um der Welt ein schlechtes Gewissen einzuflößen. Erbärmlicher gehts schon nicht mehr.
    Nur zur Information. Meine Großmutter war in Theresienstadt, mein Vater im KZ.
  10. #49

    Bildung tut überall gut!

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Kondome? Ihnen ist schon bewusst, das Muslime, auch ohne Papst, Verhuetung (STD's/Kids/...) vermeiden, wie der Teufel das Weihwasser?
    Was wir liefern muessen, mit der bisher wirtschaftlich (fuer unseren Vorteil) instrumentierte Entwicklungshilfe, ist Bildung!
    Nur Bildung wird einen humanen overload auf diesem Planeten verhindern. Und er wird es moeglich machen, das die Moeglichkeiten besser verteilt werden.
    ja, ja! Bildung und Kondome tun überall gut!

    ..Neben umwelt/politischer-, kann manchmal sogar auch ein bischen religions/kulturelle Bildung über Herkunft von Religionen mono- bzw. polytheistischer Ausgestaltung nicht schaden. Zumal wenn man -neben "guten Atheisten" oder zu "Leicht"Gläubigen- eher zu jenem ca. Drittel j e d e r Bevölkerung gehört, dass auf gewisse Weise, durch alle Jahrhunderte und Neuzeit hindurch, auf irgend eine Art wie quasi-"genetisch/verzaubert"(??) eher (zivilisiert-)spirituell veranlagt ist.. astrologische Metapher des Abendmahls


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