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Kritik an Facebook und Co.: Google-Gründer sieht Netz-Freiheit in Gefahr

REUTERSSergey Brin hat vor zu strengen Regeln im Internet gewarnt. Der Google-Gründer sagte in einem Interview, es gebe "sehr mächtige Kräfte, die sich gegen das freie Netz formiert haben". Konkret nannte er China und Iran - aber auch Konzerne wie Facebook und Apple, die mit ihren Nutzern zu viel vorschrieben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...827686,00.html
  1. #10

    Möglichst nur den kleinen Finger...

    Ich suche nicht mehr mit Google, sondern mit Bing. Ich bin, mit der gebotenen Zurückhaltung, bei Facebook, aber nicht zugleich bei Google+. Ich habe Mail-Accounts von unterschiedlichen (meines Wissens nicht verschwägerten) Anbietern. Ich benutze alles an Blockern, was mir unter die Finger kommt, in der vermutlich naiven Hoffnung, daß es was nützt. Und eines nicht allzu fernen Tages werde ich einen Rechner mit Zugang zum Netz haben. Und einen ohne, möglicherweise mit einem antiquierten Betriebssystem und antiquierter Software. Und über das Phänomen Cloud Computing denke ich nicht mal richtig nach: Will ich nie nich! Im Ernst: Ich will gar nicht so genau wissen, wie heftig ich mich jetzt schon verarschen lasse. Für besonders paranoid halte ich mich keineswegs.
  2. #11

    Er kann gerne mit Google nach Deutschland kommen.
    Wenn er die hiesigen Steuern zahlen mag....
  3. #12

    leider hat diese Kritik einen schalen Beigeschmack

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sergey Brin hat vor zu strengen Regeln im Internet gewarnt. Der Google-Gründer sagte in einem Interview, es gebe "sehr mächtige Kräfte, die sich gegen das freie Netz formiert haben". Konkret nannte er China und Iran - aber auch Konzerne wie Facebook und Apple, die mit ihren Nutzern zu viel vorschrieben.

    Kritik an Facebook und Co.: Google-Gründer sieht Netz-Freiheit in Gefahr - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    hm. Hatte nicht Google auch mit China und anderen kollaboriert um Zensur zu ermöglichen? Wie war das noch mal in China, wurden da nicht sogar Daten an die Regierung gegeben? Und wie sieht es mit Google's eigener rigiden Machtpolitik aus, Klarnamen in ihrem Sozialen Netz zu erzwingen, den Nutzern veränderte Nutzungsbedingungen zu diktieren, sich mit YouTube and den Werken anderer bereichern und es zuzulassen, dass viele male Copyrights verletzt werden. Wie war das noch mal als Google einfach alle Bücher, alle Städte digitalisieren lies und nach dieser Maßnahme "erlaubte" man könne (in einer bestimmten Frist) dem widersprechen. Nee, Google oder Sergey Brin, das ist mir zu sehr geheuchelt. Wenn Ihr nicht an Facebook rankommt, weil Eure Produkte da nicht mithalten können, könnte ihr nicht Euren Misserfolg mit dieser geheuchelten Moralkeule kleinreden. Für wie dumm haltet ihr uns?

    Trotzdem vielen Dank für Eure Arbeit. Aber statt so scheinheilig auf andere zu zeigen, arbeitet lieber daran Euch selbst zu verbessern. Das würde mich mehr überzeugen. Man verändert die Dinge am besten durch ein eigenes gutes Vorbild und gute eigene Produkte :-)
  4. #13

    Was Brin mit "Freiheit" meint, ist in erster Linie die Freiheit für Google selbst, auf sämtliche Daten im Internet ungehindert zugreifen und sie für die eigene Werbungsvermarktung (effektiv die einzige relevante Einnahmequelle von Google) verwursten zu können.

    Und da schmerzen Google einerseits der inzwischen beträchtliche Datenbestand von Facebook, auf den Google keinen Zugriff hat und in dem Facebook selbst die Werbung vermarktet und andererseits die Daten auf mobilen Geräten abseits von Android, auf die Google ebenfalls keinen Zugriff hat (solange die Nutzer Google diesen Zugriff nicht explizit durch z.B. GMail einräumt).

    Wenn Google sagt daß sie sich ganz furchtbar um die Freiheit der Nutzer sorgen, so meinen sie in erster Linie ihren eigenen ungehinderten, freien und vor allem kostenlosen Durchgriff auf alle Datenbestände und persönlichen Informationen, die sie selbst zu Geld machen können.

    Unter diesem Gesichtspunkt muß man ja einerseits Android sehen (als Angst-Reaktion darauf, daß insbesondere iPhone-Nutzer ihre Daten hinter einer für Google undurchdringlichen Mauer in Sicherheit bringen) und andererseits Google+ (als Angst-Reaktion auf das für Google gleichermaßen undurchdringliche Facebook).

    Im Original-Artikel gibt es dann auch eine verräterische Passage:

    "There's a lot to be lost," he said. "For example, all the information in apps – that data is not crawlable by web crawlers. You can't search it."
    Das stimmt natürlich überhaupt nicht – die Nutzer selbst können ihre eigenen Daten selbstverständlich völlig problemlos durchsuchen; Nur Google kann das nicht. Und das wurmt sie.

    Es ist schon recht offensichtlich, wo da die wirklichen Prioritäten liegen.
  5. #14

    Er hat recht und wir sehen dass die Freiheit des Internet jeden Tag um einen Stück eingeschränkt wird. Aber was die kommerzielle Seiten Wie Facebook und Apple angeht kann auch Google uns helfen die restriktive Regeln der Aplle und Facebook wirksam bekämpfen, zum Beispiel wenn alle eingebettete Youtube-Videos in Facebook standardmäßig mit Werbung beginnen, dadurch verdient Google nicht nur Geld, sondern dämpft den schnellen Wachstum Facebook und dessen restriktiven Haltung gegenüber die Nutzer. Aber was politische Seite und Länder wie China, Iran, usw angeht, kann Google mit neue Techniken die Barriere überwindbar machen. Ich denke Google hat seine Image als Freiheitsliebende Internetdienstleister noch nicht verloren und hoffen wir dass Google weiterhin an diesem Image interessiert ist.
  6. #15

    Sergeij der Pirat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sergey Brin hat vor zu strengen Regeln im Internet gewarnt. Der Google-Gründer sagte in einem Interview, es gebe "sehr mächtige Kräfte, die sich gegen das freie Netz formiert haben". Konkret nannte er China und Iran - aber auch Konzerne wie Facebook und Apple, die mit ihren Nutzern zu viel vorschrieben.

    Kritik an Facebook und Co.: Google-Gründer sieht Netz-Freiheit in Gefahr - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Mutiert hier der grösste Datensammler der Welt zum piratigen Transparenzfreak? Falls ja dann sicher nicht weil er so sozial eingestellt ist. Die diversen Anti-Internet Lobbyisten in den USA habens es leicht unter dem Stichwort INTERNET Angst und Grauen zu verbreiten.

    Wäre das Medium noch PAPIER - würden sich die Gesetze nicht mehr so klangvoll lesen. US-Industrieverband verlangt gesetzliche Einschränkungen beim bedrucken von PAPIER! PAPIER verdirbt unsere Jugend, Drucker sind potentzielle Kinderschänder und Kopiergeräte Hersteller mindestens eine kriminelle Vereinigung :)

    Auch wenn die Motive nicht richtig sind, vermutlich wird Google bald seine eigenen Lobbyisten in den Kampf entsenden.
  7. #16

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sergey Brin hat vor zu strengen Regeln im Internet gewarnt. Der Google-Gründer sagte in einem Interview, es gebe "sehr mächtige Kräfte, die sich gegen das freie Netz formiert haben". Konkret nannte er China und Iran - aber auch Konzerne wie Facebook und Apple, die mit ihren Nutzern zu viel vorschrieben.

    Kritik an Facebook und Co.: Google-Gründer sieht Netz-Freiheit in Gefahr - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Da spricht wohl eher die Angst, dass Google nicht mehr so einfach an Daten von Usern gelangt.
    Und was "Vorschriften" anbelangt, sollte Google den Ball ganz flach halten! Ich sage nur Google-Mail und Google-Chrome!
  8. #17

    Da spricht der Richtige!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sergey Brin hat vor zu strengen Regeln im Internet gewarnt. Der Google-Gründer sagte in einem Interview, es gebe "sehr mächtige Kräfte, die sich gegen das freie Netz formiert haben". Konkret nannte er China und Iran - aber auch Konzerne wie Facebook und Apple, die mit ihren Nutzern zu viel vorschrieben.

    Kritik an Facebook und Co.: Google-Gründer sieht Netz-Freiheit in Gefahr - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Es sind ja gerade Firmen wie Google und Facebook, die das gesamte Onlineverhalten ALLER mit Programmen, die online im Hintergrund unzählige Daten sammeln, die mich verärgern.
    Sie sind aber nicht die Einzigen. Es gibt dutzende Firmen die diese Programme erstellen, von anderen Firmen verwendet werden. Firmen, die Daten sammeln und anderen verkaufen. Ich habe auf die schnelle (2 Min.) allein schon diese gefunden, die ich alle unterdrücke -

    AdScale
    GoogleAnalytics
    Omniture
    Econda
    DoubleClick Dart
    Facebppk Connect
    Facebook Social Plugins
    ScoreCard Research Beacon
    SpecificClick
    Audience Science
    INFOnline
    Nugg.Ad
    Twitter Badge
    Twitter Button
    24/7 Real Media
    ChartBeat
    Meetrics
    Webtrack

    Sie setzen alle auf die Unbekümmertheit der Online-User, den Kids, den ahnungslosen Hausfrauen, der Schwierigkeit sie auszumachen und das sie sich gut verstecken.
    Es sollte endlich ein Gesetz her, dass bei dem Aufruf einer Seite automatisch eingeblendet wird: auf dieser Seite werden sie von 1. ..., 2. ..., 3. ... ausspioniert. Sind sie damit einverstanden?

    Diese Firmen sollen sich nicht wundern, wenn der Ruf nach mehr Reglementierung im Onlinebereich grösser wird.
  9. #18

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sergey Brin hat vor zu strengen Regeln im Internet gewarnt. Der Google-Gründer sagte in einem Interview, es gebe "sehr mächtige Kräfte, die sich gegen das freie Netz formiert haben". Konkret nannte er China und Iran - aber auch Konzerne wie Facebook und Apple, die mit ihren Nutzern zu viel vorschrieben.

    Kritik an Facebook und Co.: Google-Gründer sieht Netz-Freiheit in Gefahr - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Und Google hat natürlich keinen Einfluss darauf was wir sehen (Werbung). Die sind doch alle vom gleichen Schlag! Die Kritik hat mit Sicherheit nichts mit den sinkenden Werbeeinnahmen von Google zu tun...
  10. #19

    Datenspeicherung

    Es gibt zurecht eine Strömung, die sich gegen eine Speicherung von Daten ausspricht. Aber auf der anderen Seite stellen die Benutzer jede Sekunde Daten freiwillig ein... Das Produkt von Facebook ist nicht Facebook selbst; es ist der Nutzer. Der Kunde ist die Werbeindustrie.

    Aber das sieht natürlich niemand.


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