Kritik der Bundesregierung: Kassenärzte-Chef knickt im Gehaltsstreit ein

KBV350.000 Euro sollte Ärztechef Köhler als Jahresgehalt kassieren - zu viel fand Gesundheitsminister Bahr und drang auf eine Senkung: Jetzt einigten sich beide. Auch ein drohender Gerichtsstreit ist damit passé.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824135,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    350.000 Euro sollte Ärztechef Köhler als Jahresgehalt kassieren - zu viel fand Gesundheitsminister Bahr und drang auf eine Senkung: Jetzt einigten sich beide. Auch ein drohender Gerichtsstreit ist damit passé.

    Kritik der Bundesregierung: Kassenärzte-Chef knickt im Gehaltsstreit ein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    als altgedienter Kassenarzt sehe ich mit entsetzen die gleiche abzockementalität der " kassenfürsten" wie vor zehn jahren,die "herde der Schafe " hat es nicht gelernt ihr wölfe in die wüste zu schicken,die KBV und die
    KVen sind Disziplinierungs und gängeleinrichtungen der niedergelassen kassenärzte und selbstbedienungsläden einer großen reihe von kassenfunktionären, die in der tätigkeit ein super bezahltes zubrot zu ihrer eigentglichen arbeit sehen,das sie die eigene saat auffressen ,hat sich leider offensichtlich noch nicht rumgesprochen,dieses system gehört abgeschafft und die funktionäre wieder an ihren arbeitsplatz,aber die feigheit der deutschen ärzte ist wohl mit nichts zu über treffen,macht euch doch endlich frei von diesen blutegeln
  2. #2

    Typischer Fall

    Ab einer bestimmten Gehaltsklasse verlieren sie den Kontakt zur Realität.
    Dann nimmt die Selbstbedienung überhand, welche man mit allerlei Begründungen versieht.

    Das ist ein typischer Fall, an dem Deutschland krankt.
    Ein Funktionär, von den Beitragszahlern bezahlt, entblödet sich nicht, sich in einer unverschämten Art und Weise zu bereichern.
    Solche Selbstbedienungsleute gehören ins Gefängnis!

    Allein die Erhöhung von 90 000 Euro ist schwindelerregend.
    90% aller Arbeitnehmer können von solch einer- nein, nicht Erhöhung, sondern Jahresentlohnung nur träumen.
  3. #3

    basis für eine weitere Zusammenarbeit?

    der Typ gehöhrt vor Gericht! Was ist mit dem schon gezahlten Geld?
  4. #4

    Warum nur die Agression?

    An dieser Nachricht stört mich die Überschrift und das bisherige Forum.

    Die Formulierung "Knickt ein" halte ich für unangebracht angesichts eines Ergebnisses von Verhandlungen und Einsicht. Genau deshalb stellen sich sonst Beteiligte stur ob des Status Quo. Es ist eine Schlagzeile, die reserviert ist für die billige Boulevard-Presse. Warum will der "Spiegel" wiedermal dahin?

    Genauso schlimm das bisherige Forum. Ein Kassenarzt kippt den Jauchekübel aus über seine Vertreter. Was hat er bislang getan für seine Standesvertreter? Altgedienter Kassenarzt, da stimmen wohl nur die ersten drei Buchstaben.

    #schnitti23 und #mqp Wo ist denn die Selbstbedienung?

    Mein Kommentar hat nichts mit dem Vorgang als solchem zu tun, mich stört der Umgang damit und (Neid-)Kommentare in die (Wunsch-)Richtung Wiedereinführung der Todesstrafe.
  5. #5

    überall wo mit zwang geld eingenommmen wird, ist nichts anderes zu erwarten. ohne markt keine effizenz.
  6. #6

    Geldgier

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    350.000 Euro sollte Ärztechef Köhler als Jahresgehalt kassieren - zu viel fand Gesundheitsminister Bahr und drang auf eine Senkung: Jetzt einigten sich beide. Auch ein drohender Gerichtsstreit ist damit passé.

    Kritik der Bundesregierung: Kassenärzte-Chef knickt im Gehaltsstreit ein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    diese unglaubliche Geldgier ist unertraeglich.
    Koehler hat doch jeglichen Bezug zur Realitaet verloren.

    Das sind doch alles Wegelagerer.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    350.000 Euro sollte Ärztechef Köhler als Jahresgehalt kassieren - zu viel fand Gesundheitsminister Bahr und drang auf eine Senkung: Jetzt einigten sich beide. Auch ein drohender Gerichtsstreit ist damit passé.

    Kritik der Bundesregierung: Kassenärzte-Chef knickt im Gehaltsstreit ein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Der Chef des Verbandes der Kassenärzte (!!!) "verdient" mehr als die Kanzlerin. Ein echter Treppenwitz. Das ist m.E. nach Untreue.
  8. #8

    warum weniger wie Fachärzte

    Man sollte sich in diesem Zusammenhang mal das statistische Jahrbuch der Bundesrepublik Deutschland anschauen, Radiologen und andere Fachärzte verdienen nicht viel schlechter wie der Chef der kassenärztlichen Vereinigung....
  9. #9

    Das eigene Gehalt bestimmen zu können, ist toll!

    Köhler teilte nun mit, er sei dem Ministerium bei der Frage der Gestaltung seines Arbeitsvertrags entgegengekommen.

    Ach, muss das schön sein, wenn man sein eigenes Gehalt bestimmen darf. Man muss nicht mit irgendeinem Vorgesetzten darüber diskutieren, was man im vergangenen Jahr geschafft hat und in welcher Höhe man selbst zum Unternehmensgewinn beigetragen hat. Stattdessen sagt man einfach, dass man jetzt 90.000 EUR mehr will. Schön, dass die von unseren Zahlungen erwirtschafteten Überschüsse sinnvoll genutzt werden.